Himmelsblick
Zarte Mondsichel
am Blauhimmel des Mittags,
einsam ohne Stern.
* * *
Langsam greift Sonne
mit ihren Strahlenfingern
ins Waldesdunkel.
Ingrid Drewing
Zarte Mondsichel
am Blauhimmel des Mittags,
einsam ohne Stern.
* * *
Langsam greift Sonne
mit ihren Strahlenfingern
ins Waldesdunkel.
Ingrid Drewing

Ich sitze, schaue, sehe Wiegen,
den grünen Tanz; in leichtem Wind
sich Gräser, Blumen zärtlich biegen;
und in den Bäumen rauscht es lind.
Hell in die sanfte Mittagsstille
mischt sich der Vögel süßer Sang.
Ich träume, hoffend, dies erfülle
die Tage einen Sommer lang.
Ingrid Drewing
Zärtlich kämmt der Wind
das grüne Haar der Weide
Frühlingsgeflüster
* * *
Der Sonne Strahlen
tanzen auf dem hellen See,
glitzernde Sterne
* * *
Dort ein Schwanenpaar
schwebt in großem Bogen
in den Blauhimmel
Ingrid Drewing
Tau, klare Perle
auf einem Huflattichblatt,
Geschenk des Tages
Ingrid Drewing

Tau , klare Perle
auf einem Huflattichblatt,
Geschenk des Tages.
ID

Einsam lebend in der Stille
höre ich der Tage Klang,
eines Menschenlebens Fülle
strahlt im Schwanen-Abendsang.
Immer noch ein sanftes Sehnen
in der lenzbeglückten Zeit,
alle Sinne schauen Schönes,
das die Erde hält bereit.
Zart keimt auch ein leises Hoffen,
dass dies irdisch’ Glück noch währt;
scheint mir doch der Himmel offen,
wenn das Leben mich betört.
Ingrid Drewing

Blüteninseln
im Himmelblau,
Vogelsang, summende Bienen,
weißer Traum des Kirschbaums,
Frühlingslieder.
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Menschen
im Park
flanieren, froh gestimmt
unter hell blühenden Bäumen,
Osterspaziergang .
Ingrid Drewing

| Frühlingsnacht im Park,
Magnolienkelche leuchten hell im Silberschein. * * * Zwei weiße Schwäne gleiten sanft über den See , tanzen im Mondlicht. |
Ingrid Drewing
Die Sonne streichelt
das kahle Haupt des Winters.
Eiszapfen weinen.
* * *
Erste Schneeglöckchen,
dort im Vorgarten, läuten
zart den Frühling ein.
Ingrid Drewing