Archive for the Category Weltgeschehen
Jahr`25 ist es her,
ein Tag der Trauer, folgenschwer;
hier brach die „Heile Welt“ entzwei,
und wir als Zeugen warn dabei.
–
Ins strahlende Septemberblau
Twin-Towers, Wolkenkratzer-Bau
brennen mit rußigen Fahnen,
zwei Fackeln zum Himmel mahnen.
–
Entsetzen starrt aus allen Mienen,
gebannt schau’n wir zum Bildschirm hin,
betroffen folgend Zeilenschienen,
entschlüsseln wir der Worte Sinn.
–
Des Terroranschlags Todesspur,
zwei Jets als Bomben eingesetzt
von Islamisten, die hier stur
im Hass gemordet, aufgehetzt.
–
3000 Tote sind zu zählen,
und Tausende Verletzte quälen
sich heut’ noch, krank an Leib und Seel’;
so mancher, dem das Liebste fehlt.
–
Gedenkt der Menschen, ihrer Namen,
die sinnlos hier zu Tode kamen,
auch derer, die hernach im Krieg
gefallen für erhofften Sieg!
–
Wo Hass und Dummheit sich verweben,
zerstören sie das Licht, das Leben.
Der Mensch, wenn er verweilt im Wahn,
bewegt sich auf des Todes Bahn.
–
© Text: Ingrid Herta Drewing
Foto : Tagesschau
September 11th, 2026 | Weltgeschehen | Tags: | Kommentare deaktiviert für 11. SEPTEMBER 2001

Endlich war
vor 75 Jahr‘
am 8. Mai
die Nazi-Tyrannei
vorbei!
© Text: Ingrid Herta Drewing
© Foto: Ingmar Drewing
Mai 8th, 2020 | Friede, Weltgeschehen | Tags: 8.Mai 1945, Frie, Kriegsende, Leben, Nazi-Tyrannei | Kommentare deaktiviert für Kriegsende 1945

Die 5. Ausgabe der literarischen Zeitschrift
THE TRANSNATIONAL ist erschienen.
René Kanzler, der neue Herausgeber dieses ansprechenden Magazins, lässt darin Autoren aus vielen Ländern dieser Welt, die sich mit den brennenden Fragen unsrer Zeit beschäftigen, in deutscher und englischer Sprache zu Wort zu kommen.Ein Kaleidoskop der Inhalte, Aussagen und Formen vermittelt auf hervorragende Weise, was Dichter, Schriftsteller und Forscher in unserer modernen Welt bewegt.
Besonders habe ich mich darüber gefreut, dass auch eines meiner Gedichte ( im Originaltext und ins Englische übersetzt) in diese ambitionierte, über Ländergrenzen hinaus wirkende Zeitschrift aufgenommen wurde.
Die Druckausgabe ist über Books on Demand oder jeden Buchhandel zu beziehen.
Die ISBN lautet 9783746081076.
April 21st, 2018 | Autoren, Dichten, Nachdenkliches, Weltgeschehen | Tags: Literatur, Nationen, Transnational, Weltprobleme | 0 Comments
Schien doch der Traum real,
den deine Nacht gewonnen,
nun siehst du, wie banal
sein Friede war gesponnen.
Bewusstsein spült das Tagen
erneut dir ins Gehirn,
und ganz konkretes Fragen
zieht Falten auf der Stirn.
Da dringt die Welt, das Außen,
was du erwartet kaum,
wohl weit auch wähntest draußen,
nun ein in deinen Raum.
Des Weltkriegs böses Sagen
droht, wieder neu erwacht,
und dunkle Mächte tragen
ins Tagen Todes Fracht.
© Ingrid Herta Drewing,2017
August 11th, 2017 | Ängste, Krieg, Krise, Weltgeschehen | Tags: Friede, Nordkorea, Nuklearkrieg, Tod, Traum, USA, Wirklichkeit, Zerstörung | 0 Comments
Hiroshima,
nicht, der dich höhnte
aus den Lüften
mit ferngelenktem Tod ,
der nicht, Hiroshima!
Nicht, der dich anspie,
warf in Grüfte,
in abgrundtiefe Not,
der nicht, Hiroshima !
Nicht der, nicht einer,
Tausende von Händen
warfen
das Feuer auf dein Licht,
Hiroshima!
*
Hiroshima
und die Tage
leben in grauem Licht.
Dreimal ertönt die Klage,
dreimal antwortet nicht
Hiroshima.
Dreimal ist dreimal verhöhnen,
dreimal heißt ohne Zahl,
und sich wieder bequemen,
Sühne und Abendmahl?
© Ingrid Herta Drewing
Anmerkungen zum Gedicht:
Fast ein Menschenleben ist es her, der Atombombenabwurf auf Hiroshima, und noch immer bewegen die Bilder von damals.
Erschreckend ist es, dass das Thema “ Atombombe“ noch immer traurige Aktualität besitzt, wenn man bedenkt, wer alles noch Atombomben besitzt. Beängstigend ist es auch, wenn man sieht, wie durch Fehleinschätzungen, Stolz und Machtstreben, kühles Kalkulieren diese Katastrophe damals ihren Lauf nahm.
August 6th, 2017 | Krieg, Weltgeschehen | Tags: Atombombe.06.08.1945, Hiroshima, Krieg | 0 Comments

Kein Seehund wird der Eisbärjagd erliegen.
Nur virtuell gibt’s Gletscher noch zu seh’n.
Wo große Ströme flossen vor’m Versiegen,
sind Trockentäler, Landschaften vergeh’n.
Sehr wenig Siedlungsraum ist noch geblieben,
die Eiszeit hüllt bald ganz den Norden ein.
So wachsen Wüsten weit ins Land hinein,
auch weil im Süden kaum noch Regen fällt.
Die Menschheit dezimiert, in Reservaten,
die sich die Super-Reichen flugs erstellt‘,
nun Wissenschaftler Biotope warten,
hermetisch abgeschirmt vom Rest der Welt.
Ein Albtraum war’s, wohl hat die Angst geirrt.
Ich hoffe, dass dies niemals hier so wird!
© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing,2017
Juli 24th, 2017 | Gesellschaftskritisches, Klimawandel, Weltgeschehen | Tags: Begrenzung des Siedlungsraumes, Biotope, Dezimierte Menschheit, Klimawandel, neue Eiszeit, Reservate, Superreiche, Versiegen des Golfstromes, Wissenschaft, Wüste | 0 Comments
Zuhaus‘ die Innenpolitik
macht Donald Trump wohl sehr zu schaffen.
Es hagelt heftig nun Kritik
und zeigt ihn dort als Lügen-Laffen.
Drum wendet sich Herr Trump mit Grausen
mit Air Force One nun flott nach außen.
Muslimen, jüngst von ihm bedroht
als Abschaum, üble Terroristen,
galt doch sein Einreiseverbot
Islam-Staaten auf seinen Listen.
Doch bei den Saudis in der Runde
zeigt Donald sich in neuem Bunde.
Um dort zu machen seinen Deal –
geb‘ Rüstungsgut, streich ein Millionen-
da kümmerte es ihn nicht viel,
ob man das Menschenrecht wird schonen.
Als böse stehen auf dem Plan
nur Islamisten und Iran.
Und dann dies Bild, ein neuer Schauer!
Der Schein straft jede Ehrfurcht Lügen;
Jerusalem, die Klagemauer
lässt ihn andächtig sich hier fügen.
Es sei privat – für’s Protokoll-
doch medienwirksam Zoll für Zoll.
Schon manche an Impeachment denken,
wenn er vom Ausland ist zurück.
Doch wird er seine Fans beschenken,
postfaktisch wirken Stück für Stück.
Republikaner schätzen Pfründen
werden ihm kaum Entlassung künden.
Ach hätten sie statt Donald Trump
gewählt wohl jenen Mann, den schlichten,
den seinerzeit als Forest Gump
man ließ in Eigenart belichten.
Was war der doch so lieb, bescheiden,
auch müsst‘ man nicht postfaktisch leiden!
© Ingrid Herta Drewing
Mai 24th, 2017 | Aktuelles, Weltgeschehen | Tags: Donald trump. Außenpolitik, Einreiseverbot, Forest gump, Heuchelei. Postfaktisches, Impeachchment, Jerusalem, Klagemauer, Medienwirksamkeit, Muslime, Saudi-Arabien, Wende | 0 Comments
Wer singt hier,hat gesungen
das alte falsche Lied
und hat sich ausbedungen,
dass nun auch noch den Jungen
blauäugig Unheil blüht?
Die Marsch- und Kampfgesänge
nun wieder aufpoliert,
wenn völkisch man die Enge,
die nationalen Zwänge
allseitig postuliert.
Sie wachsen wie die Pilze
auch in Europas Wald,
verflechten sich im Filze;
ihr Populist-Gesülze
kennt Fakten nicht,noch Halt.
Schon mehren die Despoten
die Pfründen, drauf bedacht,
entschlossen auszubooten
die Freiheit der Bedrohten,
zu sichern eigne Macht.
Ach wär’s doch nur Theater,
dies Drama obsolet!
Ein Jago als Berater,
ein Bann on smoky water
doch unsrer Welt nicht steht.
© Ingrid Herta Drewing,2017
Februar 19th, 2017 | Aktuelles, Gesellschaftskritisches, Weltgeschehen | Tags: Despoten, Diskriminierung, Europa, Freiheit, Nationalismus, Populismus, Unfreiheit, Welt, Zwang | 0 Comments
Jetzt lamentieren laut
die Neoliberalen,
es schade der EU die Wallonie,
die CETA so nicht traut,
nicht abnickt falsches Malen,
Vertrag noch überprüft mit Akribie.
Was Gremien geheim
lang ausgeheckt im Stillen,
wohl fern der Basis, der Demokratie,
das trägt Gefahr im Keim,
folgt der Konzerne Willen,
kann zwingen EU-Bürger in die Knie.
Der Wallonie gilt Dank,
dass hoch sie setzt die Hürden
und sorgsam überprüft, was CETA schreibt,
den Scheck nicht ausstellt blank,
den andre uns aufbürden,
wo jeder sehen muss, wo er dann bleibt!
© Ingrid Herta Drewing,2016
Oktober 26th, 2016 | Aktuelles, Europa, Gesellschaftskritisches, Weltgeschehen | Tags: Bürger, CETA, Dank, Druck der Kommission, Medienschelte, Parlament, Prüfung, Vertrag, Wachsamkeit, Wallonie | 0 Comments
Das Fernsehn bringt fast täglich Katastrophen
zu dir ins Zimmer, aber sehend blind
stehst du, gebannt und hilflos, kennst die Strophen
der Kommentare, die dann üblich sind.
Die Zahlen, die du hörst, wohl kurz erschrecken,
verbergen das, was menschlich dich bewegt;
bis plötzlich dann ein Bild vermag zu wecken
dein Mitleid, sinnst, wie man nun Hilfe heg’.
Du spendest Geld, beruhigst so dein Gewissen,
dass du noch bist vom Missgeschick verschont,
das andre aus den Träumen hat gerissen.
Dann läuft dein Leben weiter, wie gewohnt.
© Ingrid Herta Drewing, 2016 (Üb.v. 2010)
März 23rd, 2016 | Katastrophen, Leben, Menschen, Menschlichkeit, Nachdenkliches, Natur, Terror, Tod, Trauer, Vergänglichkeit, Weltgeschehen | Tags: Entestzen, Fernseh-Nachrichten, Hilflosigkeit, Katastrophen, Krieg, Leben, Mitgefühl, Mitleid, Spenden, Terror, Tod, Verdrängung | 0 Comments