
Hier ist nun Frühling blühend eingekehrt;
der Tag beglückt mit vielen Sonnenstunden.
Es mag die Amsel lieblich schön bekunden
ihr Solo, das zum Nestbau-Glück gehört.
Ich fühl’ mich froh mit der Natur verbunden;
sie schenkt mir trotz der Sorgen Neubeginn,
und Zuversicht belebt mir Seele, Sinn;
im Garten ist, was trügt und trübt, verschwunden.
Hoffnung auf Frieden! Not und Tod zerrinn’!
Kein Krieg sich zwischen Völkern mehr entspinn’!
Was Leid und Elend bringt, das werd’ verwunden!
Verständigung erneuer das „Wohin“;
geeint die „eine Welt“ werd’ uns Gewinn
und Empathie als aller Wohl empfunden!
© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing
April 10th, 2026 | Amsel, Flora, Friede, Frühling, Sonett | Tags: Friede, Frü+hling | Kommentare deaktiviert für Frühling

Ach diese Kriege, die ins Elend führen,
so vielen Menschen bringen Not und Tod,
sie lassen uns des Unheils Nähe spüren.
Die Sicherheit, im Wohl das täglich’ Brot,
wie leicht und schnell muss mancher es verlieren,
weil ein politisch’ Chaos weltweit droht.
Mit Gier und Macht manch‘ Herrschende agieren,
gewaltsam nehmen andrer Völker Land,
alles zerstören, was sonst mag brillieren.
Als sei das Leben vieler Menschen Tand,
bewegt sie nicht ein Hauch von Empathie:
Mit Bomben, Drohnen legen sie den Brand.
Wann hört sie auf, die Krieges-Idiotie?
Geeinte Welt gilt’s gütig zu erstreben,
Probleme lösend, klug in Harmonie,
die Heimat sein für aller Kinder Leben!
© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing
März 31st, 2026 | Empathie, Friede, Krieg, Leben, Menschlichkeit, Terzinen, Tod, Welt | Tags: Friede, Krieg | Kommentare deaktiviert für Friedenswunsch

Im Blau des Himmels weiße Wölkchen ziehen,
ein Tag so friedlich hier, fast wie bestellt;
dies wünsche ich mir für die ganze Welt,
auf dass kein Wesen muss vor Kriegen fliehen.
Wo jetzt fast täglich herrschen Kummer, Not,
was vielen Kindern, Eltern Leiden bringt,
weil Autokraten-Macht in Kriege zwingt,
mit ferngelenkten Bomben schickt den Tod.
Dort sollten endlich alle Waffen schweigen,
damit das Leben hell bestimm’ den Tag,
nur kleine Sorgen seien Alltags Plag.
Das täglich‘ Brot für alle, ohne Klag,
der Mensch in Frieden lebe, wie er’s mag
und Freude schenk’ erneut der Klang der Geigen.
© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing
August 27th, 2025 | Friede, Krieg, Leben, Leid, Sonett | Tags: Friede | Kommentare deaktiviert für Sehnsucht nach Frieden
Würd’ sich doch das Wetter wenden!
Blauer Himmel, linde Luft,
und Vorfrühlings Boten senden
lieblich ersten Blütenduft!
Zöge Winter, kalt und bleich
sich zurück ins Nordpol-Reich!
–
Wichen bald die grauen Tage,
Nässe, Nebel dann passé,
auch des Frostes kalte Plage
endlich schnell von hinnen geh’!
Muntrer Vögel helle Lieder
klängen in der Frühe wieder!
Käme mit dem Frühling Friede,
dass vergingen Leid und Krieg!
Leben, Freiheit, Liebe, Güte
brächten einen wahren Sieg.
Menschlichkeit, die uns gefällt
schenke Glück der ganzen Welt!
© Text: Ingrid Herta Drewing
Foto : Ingmar Drewing
Januar 13th, 2024 | Freiheit, Friede, Frühling, Lesen, Liebe | Tags: Friede, Frü+hling, Leben, Sehnsucht | Kommentare deaktiviert für Frühlings-Sehnen

Möge sich endlich wenden,
was uns die Seele verschneit,
Kälte und Winter enden,
Krieg, der nur Tod kennt und Leid.
Möge ein neues Tagen
bald bringen Leben und Licht!
Frieden herrsche, das Klagen,
es weiche der Zuversicht!
Mögen Menschen die Erde
hüten gemeinsam als Schatz,
damit sie allen werde
Zuhause und Lebensplatz!
© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing,
März 15th, 2023 | Friede, Krieg, Leben, Licht, Liebe | Tags: Friede | Kommentare deaktiviert für WUNSCH
Die Menschheit mehrt die eig’ne Not.
Als sei das Leben nicht bedroht
von Unwägbarem und Naturgewalten,
übt sie noch immer sich in falschem Schalten,
missachtet Einsicht und Gebot,
lässt sich durch Terror, Macht, Despoten spalten.
Milliarden Menschen nur ein Pfand,
als seien Sachen sie und Tand,
auf diese Welt gebracht, sich zu verdingen,
obwohl sie schaffend alles doch durchdringen,
mit Wirken, Wissen wohl im Land
die Grundlagen des Lebens hier erbringen?
Da wäre es doch endlich Zeit,
zu wehren Mensch gemachtem Leid,
dem Elend und den Kriegen zu entrinnen,
vernünftig hier auf Erden zu beginnen,
friedfertig leben weit und breit,
mit Seele, Herz, Verstand und allen Sinnen!
© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing,
Oktober 2nd, 2022 | Freiheit, Friede, Nachdenkliches | Tags: Friede | Kommentare deaktiviert für Nachtgedanken
Dies Spiel mit Worten, Bildern, Reimen, Klängen,
ein zaghaftes Beginnen ohne Zwang,
obwohl der innren Stimme sanftes Drängen
schon hell in deinem Dichterherzen schwang,
schien zu verstummen, hüllte sich in Schweigen.
Das Grauen, das entblößt sein Angesicht
in diesem kriegerischen Todes-Reigen,
ließ dich entsetzen, sprengte das Gedicht.
Und sprachlos vor den Gräbern, den Ruinen,
Zerstörungs-Zeugen der Aggressor-Tat,
stehst du erstarrt, vermagst kaum noch zu dienen
der Poesie und ihrem schönen Pfad.
Bis deine Klage laut nach Frieden schreit,
einfordernd jenen Weg der Menschlichkeit.
© Foto u.Text: Ingrid Herta Drewing
Juli 19th, 2022 | Dichten, Krieg | Tags: Friede, Krieg | Kommentare deaktiviert für Dichten im Krieg

Ein Sommertag nun mild anbricht.
Es schnäbeln Täuberich und Taube;
sie sitzen auf dem Dach der Gaube
so traut im goldnen Sonnenlicht.
Derweil die Amsel, selbstvergessen,
beginnt ihr lieblich Morgen-Lied.
Wie kunstvoll ihr Gesang erblüht,
als könne sie ’s beherzt ermessen.
Ich weile in der grünen Laube
auf dem Balkon, stärk‘ mich mit Tee,
als dies‘ Idyll ich vor mir seh‘,
und es erwacht mein Friedensglaube.
Beschaulich lässt mich innehalten,
was hier Natur im Licht uns schenkt;
ich hoffe, jene Macht wird walten,
die alles hin zum Guten lenkt.
© Text u.Bild: Ingrid Herta Drewing,
Juli 7th, 2022 | Friede, Hoffnung, Natur | Tags: Friede, Sommer | Kommentare deaktiviert für Sommermorgen-Idyll 2022, 2. Variante
„Oh ja, ich wünschte mir“,
so sagt’s mein müdes Herz,
„dass Kriege, Hass und Tod,
dass Elend, Leid und Not,
wie alles Unrecht hier,
wär’ nur ein schlechter Scherz!
Kein Hungertod, der fällt
die Menschen vor der Zeit!
Denn Hände gütig geben,
im Lichte weben Leben.
Es siege Menschlichkeit!”
© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing
April 1st, 2022 | Friede, Krieg, Menschlichkeit | Tags: Eine Welt, Friede, Menschlichkeit | Kommentare deaktiviert für Erster April

Es ist höchste Zeit, zu beenden
Zerstörung, Krieg, Leid und Tod;
die Eskalationen zu wenden,
kein Menschenkind leide mehr Not.
Anstatt aufzurüsten mit Waffen,
wo einer den andern bedroht,
gilt es nun gemeinsam zu schaffen,
was Leben hier hält fest im Lot.
Vernunft wehre gierigem Raffen!
Die Güte sei menschlich‘ Gebot,
vereint dann auf Erden zu schaffen
für alle das tägliche Brot!
© Text: Ingrid Herta Drewing
Foto: Ingmar Drewing
März 22nd, 2022 | Erde, Friede, Leben, Liebe | Tags: Eine Welt, Friede, Güte, Krieg, Waffen | Kommentare deaktiviert für Umkehr