Archive for the Category Akrostichon

 
 

Luft

L uft und Licht
U ns sind gegeben,
F reiheit, Pflicht
T ragen dies Leben.

© Ingrid Herta Drewing,2017

Gänseblümchen

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G änseblümchen, kleine Sonnen,
Ä hnlich, wie der Sterne Licht
N ächtens hell am Himmel spricht,
S trahlt ihr als der Wiesen Wonnen
E benmäßig, dicht an dicht.
B lüht, wenn vieles im Verblassen
L ängst an Herbst und Abschied denkt,
Ü ber’s Tal im Regennassen,
M orgennebel kühl sich senkt.
C höre sollten euch besingen
H uldvoll dem, das hier so schlicht,
E infach Freude kann bereiten,
N eu beglückt auch meine Sicht!

© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing,2017

Fenster

F rei für Luft und Lichtes Stunden
E s der Mauer Starre bricht.
N ur als Windaug‘ einst befunden,
S chenkt es uns heut freie Sicht.
T auscht,was beiderseits bereit,
E ngt nicht ein, hat Flügel weit,
R uft die Zukunft in die Zeit.

© Ingrid Herta Drewing,2017

Osterfest

O stern ist das Fest des Lebens.
S anft die Frühlingswelt erwacht.
T rägt im Licht des Hoffnung Gebens
E ine wahre Blütenpracht.
R esurrexit, frohes Rufen,
F reude in der Osternacht,
E int und führt auf goldnen Stufen,
S egnet uns im Glauben, sacht,
T ag durch Christi Liebesmacht.

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© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing,

Wiesbaden, Nerotal

HOFFNUNG

H immelstore sieht sie offen.
O hne Missmut schreitet sie.
F reude nährt ein jedes Hoffen.
F rohsinn wird zur Melodie.
N aht sich gütig auch dem Armen.
U nd zeigt ihm sein kleines Glück.
N immt den Kummer im Erbarmen
G lauben , Zuversicht im Blick.

© Foto u. Text /Ingrid Herta Drewing

Version 3

Frühlings-Akrostichon

F rühlings Flüstern in den Wiesen,
R eich ein Blütenmeer erwacht.
Ü ppig Krokusgrüppchen grüßen,
H errlich auch der Tulpen Pracht!
L ieblich, schön die Vögel singen
I n der Morgenfrühe schon
N eu beginnt die Welt zu klingen,
G lockenhell schwingt Ton um Ton.

© Foto u Text / Ingrid Herta DrewingFrühling,2015_o

Weihnachts-Akrostichon

E in Engel fiel in unsre Zeit.
N un war sein Wesen Raum bemessen,
G lich einem Menschen,fühlt‘ sein Leid.
E r, der nie Irdisches besessen,
L ief suchend,schien von Gott vergessen.
S till streift‘ er ab sein Flügelkleid
G ing hier auf Erden, ganz versessen,
A m Tage, fern von Gier und Neid,
B edeutsames dort zu ermessen.
E s war ein himmlisch‘ Unterfangen,
N ur deshalb auch schwer zu erlangen.

A n Heiligabend, zwölfte Stunde
N ahm er zu Kirche seinen Weg.

W ie traulich klang es in der Runde!
E s war ihm, als ob wer ihn heg‘,
I hn führe über sichren Steg.
H ier hörte er die frohe Kunde:
N eu sei das Gotteskind geboren,
A ls aller Heiland auserkoren,
C hristus,die Liebe, Gottes Sohn!
H alleluja, kein Weltenthron
T rag‘ sich noch mit Tyrannenhohn,
E rzwinge taube Ohren!
N un bleib‘ kein Mensch verloren!

© Ingrid Herta Drewing, 2016

Friedensengel

E ngel,Wesen,wie es heißt:
N icht von dieser Welt!
G leiten sanft in Gottes Geist,
E inen, was getrennt, zumeist
L iebe sie erhellt.

© Ingrid Herta Drewing, 2016

Engel-Akrostichon

K anntest du mal einen Engel,
E inen weder gelb,noch blau?
I ch las, dass beim Sturz der Bengel
N eulich so ein lieber Engel
E rnsthaft schützte auf dem Bau.

E ngel sprechen nie nur Englisch,
N ichts ist ihnen unbekannt,
G loria klingt’s überschwänglich,
E ilend fliegen sie durch’s Land.
L assen Lob und Lied erschallen,
H eiligabend mit Schalmei,
I hre Zeit: Ein Wohlgefallen,
E hre Gott auf Erden sei!
R affael ließ sie nicht plauschen.
A ndächtig er malte zwei
R eine Engelchen, sie lauschen,
C herubin, da Gott dabei.
H immlisch schön das Christuskind,
I n Marias Arm so lind!
E ngelflügel leise rauschen.

© Ingrid Herta Drewing

engel

NEBEL

nebel_o

N ieselregen,fühlbar kalt,
E ine graue Welt der Stille
B rütet über Stadt und Wald
E ine milchig trübe Hülle
L ässt dem Blick nun keinen Halt.

© Ingrid Herta Drewing,2016