Archive for the Category Schnee

 
 

Schnee

Schneesterne rieseln.
Über Winters Frostgesicht
gleitet ein Lächeln.

© Foto u.Text / Ingrid Herta Drewing

Vor Winters Ankunft

Hochnebel macht den Himmel dicht,
belässt den Tag im Trüben.
Doch wir verschmerzen den Verzicht,
denn heißen, trocknen Sommers Licht
ließ Regensehnsucht üben.

Allmählich füllen sich die Flüsse
und führen Schiffe hin zum Meer.
Willkommen sind die Regengüsse,
so manches Flussbett war fast leer.

Da darf im Tal der Frost noch warten,
obwohl sich Winter kurz gezeigt,
um auf dem Berg mit Schnee zu starten,
dort seinen Sportlern zugeneigt.

Mag er zur Weihnacht uns beglücken
mit seinem weißen Flocken-Heer,
mit Sternchen Kinder hier entzücken;
sie freuen über Schnee sich sehr.

© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing,2018

Schneegestöber im März

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Es tanzt der Schnee vor meinem Fenster.
Die Flocken stieben wild im Wind,
jetzt, da des Winters Frostgespenster
doch rau zurück gekommen sind.

Was mir zur Weihnacht Freude brächte,
erscheint mir nun als kalter Hohn.
Ich sehne mich nach milden Nächten
und Frühlingsduft, der Blüten Lohn.

Ich hoff‘, wir müssen nicht lang warten,
zeigt der Kalender doch die Zeit:
Bald wird der Frühling lieblich starten,
der uns von Winters Macht befreit.

© Fotos u. Text / Ingrid Herta Drewing

Schnee

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Des Winters Katze heimlich kam zur Nacht
und hat mit weichen, weißen Sammetpfoten
hier Wiesen, Busch und Baum im Tal bedacht.
Und dort, wo Frost und Eiseskälte drohten,
liegt sie beschaulich, hält im Schnee die Wacht.

Dachgauben prangen nun mit weißen Hauben
sogar die Schornsteine in hellen Mützen,
und auf dem Dachfirst putzen sich die Tauben
ihr zart Gefieder, das sie nachts soll schützen,
wenn Fröste sich den Zugriff noch erlauben.

Mir kommt ’s so vor, als sei‘ s ein Abschiedsspiel,
das Winter jetzt noch einmal schön hier gibt,
Aufmerksamkeit auf seine Kunst mag lenken,
bevor er hoch im Norden sucht sein Ziel.
Dann wird der junge Lenz, ins Licht verliebt,
die Landschaft zieren, wecken Blüten viel
und uns mit Vogelliedern reich beschenken.

© Foto u.Text / Ingrid Herta Drewing,2018

Winternacht

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Die Nacht, den Sternenmantel ausgebreitet,
streift silbern mit des Mondes Licht den Schnee,
wo dunkelblaue Kälte weithin gleitet
und winterstarr ruht, sanft vereist, der See.

Als habe hier der Zauber einer Fee
die kleine Welt in ihren Bann gehoben,
erscheint mir fast unwirklich, was ich seh,
es glänzt die Landschaft, magisch neu verwoben.

Ein Wintertraum, durch den ein Lächeln schreitet.
Gemeinsam finden wir den Weg nach Haus,
das Bild vor Augen, das den Blick uns weitet,
und kosten diese stille Schönheit aus.

© Foto u.Text / Ingrid Herta Drewing,2018

Winters Rückkehr

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Leise rieseln kleine Sterne,
sammeln sich als Pulverschnee,
zaubern Gauben und Laternen,
Mützen, Hauben in der Höh‘.

Wo man schon von Farben träumte,
legt Frau Holle Decken aus,
holt nun nach, was sie versäumte,
wirft ihr weiß Konfetti raus.

Doch die Narren auf den Straßen
kümmert ’s kaum, an Fassenacht
zeigen sie ihr lange Nasen,
bunt gemischt hier Frohsinn lacht.

© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing,2018

Wintermorgen

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Herr Winter kam heut zu Besuch,
klammheimlich über Nacht,
hat’s Schneekind mitgebracht,
das hier in weißes, weiches Tuch
gehüllt die Landschaft sacht.

Nun scheint die kleine Welt zu träumen;
als sei ein Wunsch erfüllt,
ruht alles still und mild.
Ein Zauber liegt auf Büschen, Bäumen
schenkt sich in sanftem Bild.

© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing,2017

Schneemorgen

Dachgaube
Dachgauben tragen weiße Hauben.
Es hat der Winter über Nacht
die kleine Welt mit Schnee bedacht.
Da lassen auch die Tauben,
die stoisch thronen auf dem Dach,
befreit von Nebels Ungemach,
an Friedenstage glauben.

© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing

Winterlicht

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Es hat der Winter reichlich uns bedacht,
in feinen Flocken tanzend fiel der Schnee,
bedeckte Wiesen, Wege und den See,
die Tannenbäume, Dächer in der Höh‘,
ließ silberweiß erstrahlen Mondes Nacht.

Dich lockt die Winterlandschaft in die Stille.
Durch frischen Schnee führt deiner Schritte Spur,
ein Innehalten, Augenweide pur,
lässt dich genießen schön nun die Natur,
verbannt, was sonst anmahnt der Hektik Wille.

Der Sonne Licht im tief verschneiten Wald
schenkt hier als goldner Stern ein Zauberbild,
in dem dies Wintermärchen sanft enthüllt,
was der Adventszeit Warten reich erfüllt;
es leuchtet uns das Licht der Weihnacht bald.

© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing

Sonniger Wintertag im Nerotal

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Nun, da die Sonne diesen Wintermorgen
in ihrem hellen Schein erstrahlen lässt,
beginnt der Tag als zauberhaftes Fest,
in dem die Landschaft glänzt,im Licht geborgen.

Als habe über Nacht ein Elfenreigen
das Tal so zart bestäubt mit Pulverschnee,
verziert die Haut aus Eis dort auf dem See,
wo sich am Schwarzbachzulauf Enten zeigen.

So unberührt und rein wirkt diese Stille,
sanft hat der Winter Park und Wald bedacht.
Ein Märchenland lädt ein zu träumen sacht,
in seiner weichen,weißen Glitzerhülle.

Ich stehe, schaue, weite meinen Blick,
genieße froh dies kleine Winterglück.

© Foto u.Text / Ingrid Herta Drewing,2017