Archive for the Category Schnee

 
 

Der erste Schnee

Juchhe, juchhe, der erste Schnee!
Kommt, lasst uns einen Schneemann bauen!
Im Garten soll er stehen, schauen,
wie schnell wir schlittern auf dem See.

Zuerst der Bauch, gerollt die Kugeln
aus Schnee, die Brust und dann der Kopf!
Komm, Peter, lass jetzt ’mal das Googeln
und hol’ als Hut den alten Topf!

Die Möhre wird ’ne schöne Nase,
Kastanien werden Augenglut,
gesammelt zwar für Reh und Hase,
als Knöpfe sind sie auch recht gut.

Zum Schluss noch einen Tannenzweig,
das wird ein Weihnachtsbäumchen sein,
dass er sich richtig festlich zeig’,
in seinen Arm passt es hinein.

© Foto u. Text : Ingrid Herta Drewing, Winter 2009

Achter Januar

Sonniger Morgen,
Schnee gepudert die Dächer
Winter ist zu Gast.

© Foto u. Text : Ingrid Herta Drewing

Wintertag

Dachgauben tragen weiße Hauben,
vom Winter zart herausgeputzt.
Die Efeuwand, jüngst erst gestutzt,
lässt schimmernd fast an Zauber glauben.

Es hat der Schnee hier über Nacht
der Stadt den hellen Glanz verliehen;
nun, da die trüben Nebel fliehen,
zeigt Sonne leuchtend ihre Pracht.

Und lässt den Wintertag erstrahlen,
da glitzernd, Diamanten gleich,
die Sternkristalle flockig weich,
Licht brechend, Regenbogen malen.

© Foto u. Text : Ingrid Herta Drewing

Engelberg

Der Himmel blau, und weiße Weite
erstrahlt in hellem Winterbild,
gibt uns ein festliches Geleite
hier in der Berge Hang-Gefild.

Da wirkt so friedlich, rein die Welt,
vergessen sind Corona-Sorgen;
beglückt geh’n wir durch Schnee und Feld
und fühlen uns geborgen.

© Gedicht: Ingrid Herta Drewing,

    Foto : Eric Hildebrandt

Wintersonnenwende


Jetzt mit der Wintersonnenwende
wächst langsam auch des Tages Licht.
Du hoffst, dass nun zum Spätherbst-Ende
der Winter Sternchen, Flocken sende,
anmutig schreibe sein Gedicht.

Auf dass die Welt im Weiß erstrahle,
wenn Schnee ihr Zauber-Glanz verleiht,
und Sonne mittags hier bemale
die Landschaft golden; alles Fahle
gerate in Vergessenheit!

© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing

Gruß aus Luzern

Winter kam zurück.
Erics Blick aus dem Fenster:
April-Schnee in Kriens

© Text: Ingrid Herta Drewing,
Foto : Dr. Eric Hildebrandt

Schneegestöber im April

Es tanzt der Schnee vor meinem Fenster;
die Flocken tummeln sich im Wind,
jetzt, da des Winters Frostgespenster
doch rau zurück gekommen sind.

Was mir zur Weihnacht Freude brächte,
erscheint mir nun als kalter Hohn.
Ich sehne mich nach milden Nächten
und Frühlingsduft, der Blüten Lohn.

Doch darauf darf ich wohl noch warten,
obwohl ’s Kalender zeigt: Zur Zeit
begann der Frühling schon zu starten
und war zum Blühen schon bereit.

© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing

Osterschnee

Da staunt verdutzt der Osterhase,
als im April hier rieselt Schnee.
Kalt netzen Flocken ihm die Nase
betupfen weiß den grünen Klee.

So hatte man es nicht erträumt:
Des Ostermontags Himmel grau!
Doch den Spaziergang nicht versäumt
Herr Lampe, froh mit Kind und Frau.

Narzissen, Tausendschönchen strahlen
im Körbchen hier auf dem Balkon.
Schnell taut, was hier wollt flockig malen,
Familie Lampe kommt davon.

© Foto u. Gedicht: Ingrid Herta Drewing,

Winterhauch

Ein zarter Flaum bedeckt die Wege, Schnee!
Der Gärten Gräser stehen starr, erblasst;
und weiße Dächer grüßen in der Höh’
wie weiße Hüte, nun noch bar der Last.

Als habe wer mit einem großen Sieb
fein Puderzucker überall verstreut,
und Frost dafür gesorgt, dass er hier blieb
so zauberhaft, für ’s Auge eine Freud’.

So täuscht der Winter uns auf sanfte Weise.
Jedoch, wir wissen wohl um seine Macht,
wie er die Flüsse, den Verkehr im Eise
schon oft zum Stillstand hat gebracht.

Doch lehrt Erfahrung auch, nach Winterleid
erquickt uns bald die milde Frühlingszeit.

© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing

Winterbild

Der Schnee auf dem Dach,
den der Frost festgeschmiedet,
glänzt im Sonnenlicht.

© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing