Archive for März 2026

 
 

Friedenswunsch

Ach diese Kriege, die ins Elend führen,
so vielen Menschen bringen Not und Tod,
sie lassen uns des Unheils Nähe spüren.

Die Sicherheit, im Wohl das täglich’ Brot,
wie leicht und schnell muss mancher es verlieren,
weil ein politisch’ Chaos weltweit droht.

Mit Gier und Macht manch‘ Herrschende agieren,
gewaltsam nehmen andrer Völker Land,
alles zerstören, was sonst mag brillieren.

Als sei das Leben vieler Menschen Tand,
bewegt sie nicht ein Hauch von Empathie:
Mit Bomben, Drohnen legen sie den Brand.

Wann hört sie auf, die Krieges-Idiotie?
Geeinte Welt gilt’s gütig zu erstreben,
Probleme lösend, klug in Harmonie,
die Heimat sein für aller Kinder Leben!

© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing

Im Vorgarten

Erika, umsäumt
von Traubenhyazinthen,
blaues Blütenmeer.

© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing

Wetterkapriolen

Es klatscht der Regen prasselnd an mein Fenster,
und Frühling hüllt sich heut’ in mattes Grau,
der gestern hell erstrahlte himmelblau,
weicht nächtens nun sogar manch’ Frostgespenstern.

Dem kleinen Mandelbaum, der reich in Blüte
im Garten hier für viele Immen stand,
raubt wilder Wind, barsch stürmend über Land,
den zarten Flor, der frühen Knospen Güte.

Im Bergland lässt’ s der Winter schneien, rieseln,
spielt vorschnell den April bei uns im Tal,
mal Lichtfest, Regen, Sturm, Gewitter-Qual.

Doch hier in Münster meimelt Lenz schon mal,
lässt Vögel singen, schenkt der Sonne Strahl,
benetzt das erste Grün mit mildem Nieseln.

© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing,

Münster Kinderhaus

Märzmorgen

Die Vogeltränke
hält frisches Wasser bereit,
labt den Krähen-Gast.

© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing

Frühling

Blütenrausch im Park,
da beschleicht mich das Heimweh:
Schönes Wiesbaden!

© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing,

FRÜHLINGSSTIMMUNG

Die ersten Veilchen blühen schon im Garten,
und Sonnenschein bestrahlt ihr blau Gesicht,
das uns von Frühlingsduft und Milde spricht.
Es wird der Lenz nun lieblich schön hier starten.

Blauhimmel, und die milden Lüfte schwingen.
Da wird mir wohlig warm in Seele, Sinn,
auch ich erfahr‘ erfreut den Neubeginn
und lausch‘ der muntren Vögel  Zwitschern, Singen.

Die schlimme Nachricht, Sorge, Kriege, Leid,
der Autokraten furchtbare Finessen
darf ich für eine Weile fast vergessen.

Auch was mich sonst noch könnte übel stressen,
verdrängt Natur in blühendem Ermessen
und schenkt die Freude einer Hoffnungs-Zeit.

© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing

Schmetterlings-Gast

Das Pfauenauge
besucht Erika-Blüten
hier im Vorgarten.

© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing,

Münster-Kinderhaus