Mitte August

Goldruten blühen, lösen ab Verbenen,
auch Hagebutten glänzen rot in Pracht!
Mir ist ’s, als würde Herbst am Hoftor lehnen,
um nachzuschauen, was der Sommer macht.

Der herrscht mit Hitze, sonnt uns, wie besessen,
verbrennt der Büsche Bäume Laubgesicht,
als solle man das Grünen hier vergessen,
bevor der Herbst mit seinen Farben spricht.

Nur dort auf der Terrasse Südens Träume,
der Oleander, die Olive grüßt,
mit drallen Früchten steh’n Zitronenbäume
und weißen Blüten, wenn man wenig gießt.

Empfehlung an den Herbst, er möge warten,
bis er sein Fähnchen schwingen darf im Garten.

© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing

KINDHEIT

Heute wurde mein Buch „KINDHEIT, Gedichte und Geschichten“ veröffentlicht.

Es ist unter der ISBN 9783565000326 

für 10.99 online und im Buchhandel vor Ort ab Montag auf Bestellung erhältlich.

„In Gedichten und Geschichten, die zum T.eil durch Fotos und Zeichnungen untermalt werden, widmet sich das Buch dem Thema „Kindheit“.

In vier Kapiteln wird es anschaulich, wobei die ersten

beiden Teile nur aus Gedichten bestehen. Hier gibt es

aber auch Erzählgedichte.

I besinnliches

lässt Grundsätzliches aufscheinen.

Welche Eindrücke, Ereignisse und Emotionen die Autorin mit „Kind sein“, „Kindheit „ und „Kindern“ verbindet, wird in Gedichten erfasst.( Die Rolle der Eltern wird einbezogen).

Ii jahreszeiten und feste

zeigt in vielfältigen Bildern auf, wie Kinder die Natur

und kulturelle Gegebenheiten erleben, wobei die

christlichen Feste in ihrer Bedeutung für Kinder in

unserem Kulturkreis nicht fehlen; Schwerpunkt, Advent-und Weihnachtszeit.

Iii zum schmunzeln

greift „Kindermund“und humorvolle Erlebnisse mit

Kindern auf, in Gedichten als auch in Geschichten.

Iv Kindheit in Kriegs-und Nachkriegszeit

erzählt vom Leben der Kinder in extremen Situationen.

Es sind überwiegend autobiographische Geschichten.

Die Autorin, inzwischen 82 Jahre alt, schildert einige ihrer Kindheitserlebnisse aus dieser Zeit, auch in Gedichten.“

Bruch des Völkerrechts

Den Weg zum Frieden, den man einst beschritten,
verlassen wurde er im Wahn der Macht;
nur Not und Tod ward vielen da gebracht,
kalt ignoriert, was Menschen so erlitten.

Aus Großmannssucht mit Kernkraftwaffen Stärke,
von Autokraten taktisch eingesetzt,
das Völkerrecht missachtet und verletzt,
noch machtgeil preisend kriminelle Werke.

Was Menschen lieb und heilig, zu zerstören,
entblöden sie sich nicht in ihrem Wahn,
sie sich historisch schon als Helden sah’n.

Als könne ihnen gar die Welt gehören,
ist Volks-Vernichtung ihr perfider Plan.
Doch auch Despoten-Untergang wird nah’n!

© Text: Ingrid Herta Drewing

Foto: Pixabay

Jäger auf Samtpfoten

Auf Beutesuche
tigert dort Nachbars Katze
durch meinen Garten.

© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing

Sommermittag

Im zarten Blau gleich Schleiern Cirrus-Weben,
ein milder Sommertag, fast wie bestellt;
ich sitz’ in meiner kleinen Gartenwelt,
genieß’ beschirmt die Ruhe, die gegeben.

Mir ist’s, als schliefe träumend schön das Leben,
sogar die Katze ruht nun gerne aus,
liegt schnurrend dort vor unsrem Gartenhaus,
wo sie verfolgte des Kohlweißlings Schweben.

Hier, wo sonst Mauersegler ohn’ Ermüden
auf ihrem Beutezug den Tag belebt,
sich Bienensummen aus den Beeten hebt.

Die schnellen Vögel zogen schon nach Süden,
von kühlen Regentagen wohl bewegt,
obwohl sie sonst Insektenfang gepflegt.

© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing

Frühsommer im Garten

Schmetterlinge, Käfer, Immen
sind zu Gast im Garten,
wo goldgelb ein Blüten-Chor,
kleiner Wiese Zier und Flor
ihnen darf aufwarten.

Nun der Vögel frohe Stimmen
Melodien starten.
Hier bei dem Insekten-Korps
man das Nest-Glück nicht verlor,
findet viele Arten.

In der Abendsonne Glimmen
auch der Amsel Solo glüht,
helle Klänge zieh’n empor,
dringen lieblich in mein Ohr
und bezaubern mein Gemüt.

© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing

Butterfly

Im Sommergarten.
schwebt tanzend durch die Lüfte
ein Kohlweißling-Paar.

© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing

Sommer

Auf der Terrasse
schenkt uns der Oleander
des Südens Flair.

© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing

Sterntaler

Dort im Steingarten
locken leuchtende Blüten
Käfer und Immen.

© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing

Kraft der Natur

Margerite blüht
mitten im Holzgerümpel
hinterm Gartenhaus.

© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing