„Wald“ am Kochbrunnen-Spielplatz


Wo vormals eine graue Wand
am Kinderspielplatz man sah stehen,
da leuchtet ’s grün, ein Wunderland,
Graffiti-Wald, nun wohl bekannt,
mit vielen Tieren gibt ’s zu sehen.

Aus Spaniens Süden kam der Gast,
um Kinderherzen zu beglücken.
Mit seiner Kunst hat er ’s erfasst‘
weiß farbenfroh und ohne Hast
das Leben schön ins Licht zu rücken.

Da thront ein Uhu auf dem Ast,
schaut zu mit großen runden Augen
der Kinder Spiel, ist gern ihr Gast,
genießt dort freundlich seine Rast
und mag als Spielgefährte taugen.


Daneben klopft am Baum ein Specht,
der schwarz-rot-bunt in seinen Farben.
Dem Osterhasen ist das Recht,
groß sitzt er da, als sei er echt,
muss nicht im gelben Rapsfeld darben.

Und Eichelhäher, Hirsch und Reh,
sogar ein Wolf sind zu entdecken,
ein blauer Schmetterling in Näh‘;
im Sommerwald den Elch ich seh‘,
die Lichtung kann ihn nicht verstecken.

Es hat Alejandro Perals,
sich nennend Sovry de Sovrino
gemalt die „Lebens-Wunder-Welt,
die nicht nur Kindern hier gefällt,
ein herrliches „ Graffiti-Kino“.

© Fotos und Text: Ingrid Herta Drewing,
Wiesbaden, Kinderspielplatz am Kochbrunnen


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