Juni-Sonett
Zum Abschied zeigt er sich im Frühlingsbilde;
in Wäldern, Gärten grüßt ein frisches Grün,
und viele Pflanzen leuchtend hell erblüh’n.
Nach sanftem Regen gibt sich Juni milde.
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Schon früh am Morgen tönt der Amsel Singen.
Sie führt hin zu der Sänger Jubelchor;
ihr Melodienreigen schallt empor.
Dem Sonnengruß gilt hier ein lieblich’ Klingen.
–
Da sind noch fern die Sorgen, banges Fragen.
Auch du vergisst, was sonst nicht gut bestellt,
den Menschen gar das Leben arg vergällt.
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Beherzt beginnst du nun dies’ frohe Tagen
und dankst dem Schöpfer für die kleine Welt,
wo die Natur harmonisch dir gefällt.
© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing
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