Sommerillusion
Die Nachmittage,
leis’ in den Wind gesungen,
farbige Sehnsucht.
Dies’ duftende Lied
im Leuchten der Petunien,
ein Hauch von Sommer.
So nasenselig,
träumend im Rausch der Blüten,
den Herbst besiegen.
© Ingrid Herta Drewing
Die Nachmittage,
leis’ in den Wind gesungen,
farbige Sehnsucht.
Dies’ duftende Lied
im Leuchten der Petunien,
ein Hauch von Sommer.
So nasenselig,
träumend im Rausch der Blüten,
den Herbst besiegen.
© Ingrid Herta Drewing
Das Blau im Süden
wächst, vertreibt der Wolken Schar,
herrscht klar am Himmel.
Strahlende Sonne,
über den Dächern der Stadt
ein Regenbogen.
Die Bäume glänzen.
Von regennassen Zweigen
tropft ’s in Synkopen.
© Ingrid Herta Drewing
Zartweiße Schleier,
ein Hauch am Morgenhimmel
des Sommertages.
Die Segel gehisst,
gleiten zwei Boote dahin,
tanzend auf dem See.
Ich steh am Ufer,
sehe den Reiher fliegen,
den Silbervogel
© Ingrid Herta Drewing
Dieser Rettungsschirm
verzögert nur, leicht gleitend,
Griechenlands Absturz.
In drohender Insolvenz
die Hoffnung: ein Schuldenschnitt.
Ingrid Herta Drewing
Silberkristalle
tanzen um die Laterne,
Winternachtszauber.
***
Bäume im Nebel,
die verschleierten Äste
greifen ins Leere.
***
Über die Berge
kriecht eine rote Sonne,
schaut lächelnd ins Tal.
Ingrid Herta Drewing
Zartweiße Schleier,
ein Hauch am Morgenhimmel
des Sommertages.
Die Segel gehisst,
gleiten zwei Boote dahin,
im Tanz auf dem See.
Ich steh’ am Ufer,
sehe den Reiher fliegen,
den Silbervogel.

Ein Sonnengesicht
schaut lächelnd in dein Fenster
und weckt dich zärtlich.
Zwei Ringeltauben
turteln in der Efeuwand
trauliches Gurren
Spielende Kinder,
ihr Lachen erschallt im Hof
wird zum Frühlingsruf.
Ingrid Herta Drewing
Wolkenschafe, wild
stieben über den Himmel,
vom Windhund gehetzt.
Ingrid Drewing
Weißgrüner Brautstrauß,
in hohem Bogen fliegt er
dem Mädchen ans Herz.
Ingrid Drewing
