Osternest

Was leuchtet dort so bunt im Gras?
Ist das ein Osternest?
Hat es gebracht der Osterhas’
zu diesem Frühlingsfest ?

Die Kinder können ’s kaum erwarten,
sie suchen, ob vielleicht im Garten
er Eier hat versteckt.

Nun haben sie ’s entdeckt
Im Busch, am Baum ein großes Nest!
Ach ist es schön, dies Osterfest!

© Text u. Foto : Ingrid Herta Drewing

Osternest

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Was leuchtet dort so bunt im Gras?
Ist das ein Osternest?
Hat es gebracht der Osterhas’
zu diesem Frühlingsfest ?
Die Kinder können ’s kaum erwarten,
sie suchen, ob vielleicht im Garten
er Eier hat versteckt.
Nun haben sie ’s entdeckt
Im Busch, am Baum ein großes Nest!
Ach ist es schön, dies Osterfest!

© Text u. Foto : Ingrid Herta Drewing

Osterhase ante Portas

Osterhase ante portas_n

Nicht nur in Läden im Regal
lockt schon das Ostereiermahl.

Es seien auch so manche Hasen
gesichtet worden auf dem Rasen,
bepackt mit Körben auf dem Rücken,
dem Huhn abschwatzend Ei und Küken.

Und einer hätte sich, man staune,
beschwipst , in einer Hoppellaune,
geschwungen auf den Baum in Hatz,
am Nest gemeldet bei Herrn Spatz.

Begeistert von XXS- Eiern,
wollt’ er sie haben für das Feiern.
Jedoch Fritz Spatz, er lehrt’ ihn Mores,
sagt’, dies sei alles Kokolores.

Die Sperling’ als bedrohte Art,
sie wüssten um des Nachwuchs’ Part.
Er trolle sich und solle rennen,
sonst lern’ er Spatzenpower kennen.

Wie, wann und ob der Has’ gegangen,
ob er vom Ast fiel gar im Bangen,
das kann ich hier nun nicht berichten.
Das ist ’ne andere Geschichte.

© Text :Ingrid Herta Drewing
© Zeichnung :Ingmar Drewing

EI

Dem Leben stetig auf der Spur,
ob in den Wäldern, ob am Weiher,
ob warm im Nest,ob schleimig nur,
Verpackungskünstlerin Natur
reicht’s weiter dank der vielen Eier.

Sogar den Säugern einverleibt
hat sie die Eier als Geschenke;
ein Reservoir,das lange bleibt,
und stets eins zur Befruchtung treibt,
dass sich das Sperma drin versenke.

Das Ei, in seiner Form vollendet,
dort in der Hennen Brutgehege,
wird doch von Räubern gern entwendet.
Der Mensch, dem es gut Nahrung spendet,
hält sich gern Hühner für’s Gelege.

Symbol des Lebens ist das Ei.
An Ostern zeigt’s im Frühlingsbeben,
dass es erneuert, frank und frei,
als ob dies Dasein ewig sei,
hier blühend darf zum Lichte streben.

© Ingrid Herta Drewing,2017

Im Osterhasenland

Im Osterhasenland ist heut’ was los,
da sind die Hasen schon früh morgens fleißig.
Sie flechten Körbchen, klein und groß, aus Reisig
und legen sie dann aus mit frischem Moos.

Die werden sie ganz früh am Ostermorgen,
gefüllt mit Eiern, hier im Park verstecken,
damit die Kinder, fröhlich, ohne Sorgen,
wenn sie dort suchen, auch ihr Nest entdecken.

Jedoch bis dahin gibt’s noch viel zu tun.
Klein Mümmelmann holt Eier bei den Hennen;
die legten viele, konnten kaum noch ruhen
und hielten sie versteckt im Stroh der Tenne.

Dem Mümmel überlässt man Eier gern;
er bringt sie in die Eierfärberei
Sie liegt vom Hasenhaus gar nicht so fern.
Hier üben viele Hasen Malerei.

Da sitzen sie geduldig und verzieren
sorgfältig mit dem Pinsel jedes Ei.
Sogar das kleinste Häschen darf ’s probieren,
und manches malt sein eignes Konterfei.

Und endlich ist der Ostermorgen da.
Die Osterhasen machen früh die Runde.
Jetzt warten sie versteckt, den Nestern nah,
ob jedes Kind, das sucht, sein Nest gefunden.

Du wirst dein Nest entdecken, sicherlich;
Und im Versteck, da lacht der Osterhase.
Er selber aber lässt sich finden nicht.
Du siehst nur ein Kaninchen auf dem Rasen.

© Ingrid Herta Drewing