April mit seinen Wetterlaunen
hat uns nun wieder fest im Griff.
Die Blütenkinder lernen staunen,
wenn er den Schneepelz um sie wirft.
Verloren lugt das kleine Veilchen,
ein zart’ Gesichtchen, aus dem Schnee.
Es feierte doch vor ’nem Weilchen
noch Frühlings Ankunft in der Höh’.
Der Berg, jetzt ganz in Weiß gehüllt,
sieht dräuen furchtbare Gewitter.
Es blitzt im Tal, der Donner brüllt.
Jungvögel ängstlich nun erzittern.
Doch morgen mag es anders sein;
dann bleckt vielleicht die Sonne heiß,
lädt golden in den Frühling ein
und leckt schnell weg das Winterweiß.
Ingrid Herta Drewing
April 13th, 2011 | Frühling, Wetter | Tags: April, Schnee, Sonne, WetterlaunenGewitter | 0 Comments
Wie klar und blau doch heut’ der Himmel ist!
Kein einzig’ Wölkchen mag dort stehen.
Die Sonne, strahlend schön, den Frühling küsst,
den wir im Park und Garten blühen sehen.
Auch uns macht ihre Wärme froh und heiter.
Wir singen mit den Vögeln helle Lieder,
erklimmen für den Frühjahrsputz die Leiter,
und passen uns dem Schönen an, nun wieder.
Das Winterlied in Moll ist jetzt verklungen,
Erneuerung sagt flüsternd die Natur.
Da wird in Dur das Leben lieb besungen.
Wir folgen leicht, beschwingt der Blüten Spur.
Und ein Crescendo uns in Atem hält.
Wie schön, wie wunderschön ist doch die Welt!
Ingrid Herta Drewing
März 29th, 2011 | Frühling | Tags: Frühling, Lebensfreude, Sonne | 0 Comments
Friedlich schöne Mittagsstunde!
Hier im hellen Sonnenlicht
hör’ und fühl’ ich Frühlings Kunde,
sehe, wie er lächelnd spricht.
Von des Lebens jungem Werden,
Wachsen, Grünen, Neubeginn.
Er entlockt der kleinen Erde,
zärtlich flüsternd, Blütensinn.
Froh gestimmt die Vögel singen,
fliegen leicht beschwingt, die Luft
ist erfüllt von süßem Klingen
und der Blüten mildem Duft.
Friedlich schöne Mittagsstunde!
Mir ist auch nun leicht zu Mut,
träum’ im Park bei der Rotunde,
Lebensfreude tut so gut!
Ingrid Herta Drewing
März 24th, 2011 | Frühling, Lebensfreude | Tags: Blühen, Friede, Frühling, Lebensfreude, Sonne | 0 Comments
Der Frühling trägt sein grünes Kleid
im Park, in Gärten, Auen
und auch der Himmel, glänzend weit,
lässt hell die Sterne schauen.
Die Buschwindröschen, lieblich, zart,
ein Teppich, weiß im Walde,
und der Narzissen Glockenart
glänzt freundlich, gelb auf Halden.
Schon streckt auch der Magnolienbaum
die Knospen prall zur Sonne,
und der Forsythien goldner Traum
bereitet leuchtend Wonne.
Noch fehlt der Luft der weiche Schmelz,
ein kühler Wind will scherzen.
Jedoch befreit von Winters Pelz,
erstrahlt das Land im Märzen,
singt mit des Frühlings Terzen.
Ingrid Herta Drewing
März 21st, 2011 | Frühling | Tags: Buschwindröschen, Frühling, Park, Sonne, Wald | 0 Comments
Ein kalter Nordwind bläst, doch Sonne strahlt
und macht den Tag so hell, den Himmel blau.
Der Frühling leuchtend sich ins Land nun malt.
Ich atme auf, erblick’ die Blumenschau,
die in den Gärten und im Park erblüht.
Beschwingt geh’ ich, so leicht ist mein Gemüt.
Und mault auch wer und schimpft auf Kälte, Staat,
heut’ lass’ ich mir die Laune nicht vergrätzen,
genieße kleine Freuden, die, parat,
mir hier das große Glück recht gut ersetzen.
Lass’ zart mich leiten von des Frühlings Spur,
dem Blütenlächeln hier in Wald und Flur.
Ingrid Herta Drewing
März 7th, 2011 | Frühling, Lebensfreude | Tags: Blumen, Frühling, Lebensfreude, Sonne | 0 Comments
Es blickt ein heller Tag dir ins Gesicht
und spricht von Freude, lässt die Sonne strahlen.
Mir ist, als habe Lenz jetzt ein Gedicht
geschrieben, sanft es in die Wiesen malend.
Da leuchten lila, gelb und weiß im Grünen
die Krokusgrüppchen und die Winterlinge,
und über mir dort hoch am Himmel ziehen
die Kraniche, ich hör’ den Frühling singen.
Er singt betörend seine zarte Weise
von neuem Werden, Liebe, Blütenduft,
und auch die Bächlein murmeln, flüstern leise,
vom Eis befreit, da nun das Meer sie ruft.
Das große Meer des Lebens, dessen Schäume
uns tragen und der Sehnsucht Hoffnungsträume.
Ingrid Herta Drewing
März 1st, 2011 | Frühling | Tags: Frühling, Leben, Lebensfreude, Sonne | 0 Comments
Geküsst vom milden Frühlingswind
erwachen nun der Weide Kätzchen.
Sie recken, strecken sich geschwind
im Sonnenschein, so sanft und lind,
und schmücken sich mit Pollenschätzchen.
Und schon erwacht dort reges Schwärmen,
die Bienen, die im Stock geträumt,
dicht beieinander, sich dort wärmend,
um nicht in Kälte zu verderben,
sie halten tanzend sie umsäumt.
Du kannst den Frühling flüstern hören,
der Himmel strahlt in blauem Licht.
Die Amsel singt so süß betörend,
mit ihrem zarten Lied beschwörend,
dass hier nun junges Leben spricht.
Ingrid Herta Drewing
Februar 26th, 2011 | Frühling | Tags: Frühling, Ktzchen, Sonne, Weide | 0 Comments
Es trägt der Morgen Silberflügel,
schwingt hell sich aus den Grüften,
und Wolkenpferde, ungezügelt,
im frischen Winde, wie beflügelt,
nun tanzen in den Lüften.
Der Sonne Strahlen, goldne Speere,
sie dringen in des Winters Flaus.
Da schmilzt der Schnee, das Eis am Wehre,
die Wasser fließen hin zum Meere,
und Kälte flieht ins Nordpolhaus.
Von Süden wehen milde Brisen,
und hier im Tal ergrünt die Welt.
Die Krokusgrüppchen auf den Wiesen
in warmem Lichte leuchtend sprießen.
Vorfrühling hat sich eingestellt.
Ingrid Herta Drewing
Februar 15th, 2011 | Frühling, Lebensfreude | Tags: Lebensfeude, Sonne, Tauwetter, Vorfrühling | 0 Comments
Ein grüner Schneemann tanzt auf meiner Tasse,
ganz frühlingstrunken scheint er wohl zu sein.
Ich werd’ ihn munter weiter tanzen lassen;
vielleicht stellt sich bei mir auch Frühling ein.
Dort auf der Fensterbank die Hyazinthen
entfalten schon betörend ihren Duft,
und die Mimosensträuße, die man bindet,
sie singen von des Südens milder Luft.
Bald glänzt im Park ein Leuchten in den Wiesen,
die Krokusgrüppchen und Narzissensterne.
Wenn stolze Tulpen, blaue Veilchen sprießen,
ist Winter längst verreist in Nordens Ferne.
Und in den Weiden schnurren sanfte Kätzchen,
besucht von Bienchen und von Hummelschätzchen.
Ingrid Herta Drewing
Februar 4th, 2011 | Jahreszeiten, Lebensfreude | Tags: ebensfreude, Frühling, Sonne, Tulpen, Veilchen | 0 Comments
Kühl sind die Tage, und die Nebel halten
die Stadt gefangen und den Atem an.
Ich möcht’ den Vorhang weit aufreißen, walten
dass endlich Sonne man erblicken kann.
Zwar können wir die Räume schön erhellen,
wir schaffen künstlich unser eignes Licht,
jedoch der Sonne warme Strahlenquelle
ersetzt uns dieses Scheinen dennoch nicht.
Wer sehnt sich nicht nach blauem Himmel, Weite,
nach Wärme und der hellen Sonnenglut?
Denn fern von Smog frei atmen, das bereitet
uns Wohlgefühl, tut Körper, Seele gut.
Auch ich ersehne Wetterbesserung,
damit das Sonnenlicht mich bringt in Schwung.
Ingrid Herta Drewing
Januar 31st, 2011 | Jahreszeiten, Winter | Tags: Kälte, Lebensfreude, Licht, Nebel, Sehnen, Sonne | 0 Comments