Archive for the Category Frühling
Als gäbe es ihn nicht, den Tod auf Erden,
so blüht sich nun der Frühling in mein Herz.
Ich fühl’ beglückt erglüh’n dies’ neue Werden,
vergesse kurze Zeit das Leid, den Schmerz.
Doch unbeschwert, wie sonst, kann ich nicht sehen
den Blütenrausch, der hier ziert meine Welt;
weiß ich doch, dass in Japan, Libyen gehen
die Menschen in den Tod, der viele fällt.
Ich wünscht’, ich hätte einen Zauberstab,
mit dem ich könnt’ das Unheil hier auf Erden
verbannen in ein fernes Sternengrab,
damit die Menschen alle glücklich werden.
Doch leider bin ich nur ein kleiner Wicht,
so bitt’ ich Gott, dass er verlass’ uns nicht.
Ingrid Herta Drewing
März 30th, 2011 | Frühling, Nachdenkliches | Tags: ebet, Elend, Gott, Tod, Welt | 0 Comments
Wie klar und blau doch heut’ der Himmel ist!
Kein einzig’ Wölkchen mag dort stehen.
Die Sonne, strahlend schön, den Frühling küsst,
den wir im Park und Garten blühen sehen.
Auch uns macht ihre Wärme froh und heiter.
Wir singen mit den Vögeln helle Lieder,
erklimmen für den Frühjahrsputz die Leiter,
und passen uns dem Schönen an, nun wieder.
Das Winterlied in Moll ist jetzt verklungen,
Erneuerung sagt flüsternd die Natur.
Da wird in Dur das Leben lieb besungen.
Wir folgen leicht, beschwingt der Blüten Spur.
Und ein Crescendo uns in Atem hält.
Wie schön, wie wunderschön ist doch die Welt!
Ingrid Herta Drewing
März 29th, 2011 | Frühling | Tags: Frühling, Lebensfreude, Sonne | 0 Comments
Hier steht ihr so, als schautet ihr mich an,
mit euren kleinen, zarten Blüh-Gesichtern.
Stiefmütterchen, wer hat euch so benannt?
Den Namen gab euch ganz bestimmt kein Dichter!
Viola, dieser Name ist Musik
und passt zu euren farbenfrohen Blüten,
wenn ihr im Frühling und im Herbst euch wiegt
bei Wind und Wetter in der Schönheit Güte.
Beglückt bin ich, wenn ich euch wachsen sehe.
Seid ihr mir doch seit Jahren sehr vertraut,
in Blumenbeeten dort im Park erschaut,
wo ich versonnen oft spazieren gehe.
Ihr zeigt mir artig Hoffnung, Zuversicht
wie dort an Baches Ranft Vergissmeinnicht.
Ingrid Herta Drewing
März 28th, 2011 | Frühling | Tags: Blühen, Frühling, Schönheit, Stiefmütterchen | 0 Comments
F lötenklänge tönen wieder
R ufen sanft in mildes Wehen
Ü ber Gärten, Wiesen, Felder.
H och im Wipfelrausch der Wälder
L ässt sich hell der Frühling sehen.
I mmer neue Blütenlieder
N immt er auf sein Notenblatt :
G löckchen, Tulpen, weißen Flieder
S chlüsselblumen, und er hat
T raumhaft es geschrieben nieder.
A tmen wir den zarten Duft
G lücklich in der Sonnenluft !
Ingrid Herta Drewing
März 26th, 2011 | Frühling, Lebensfreude | Tags: Blüten, Duft, Frühling, gesan | 0 Comments
Friedlich schöne Mittagsstunde!
Hier im hellen Sonnenlicht
hör’ und fühl’ ich Frühlings Kunde,
sehe, wie er lächelnd spricht.
Von des Lebens jungem Werden,
Wachsen, Grünen, Neubeginn.
Er entlockt der kleinen Erde,
zärtlich flüsternd, Blütensinn.
Froh gestimmt die Vögel singen,
fliegen leicht beschwingt, die Luft
ist erfüllt von süßem Klingen
und der Blüten mildem Duft.
Friedlich schöne Mittagsstunde!
Mir ist auch nun leicht zu Mut,
träum’ im Park bei der Rotunde,
Lebensfreude tut so gut!
Ingrid Herta Drewing
März 24th, 2011 | Frühling, Lebensfreude | Tags: Blühen, Friede, Frühling, Lebensfreude, Sonne | 0 Comments
In jedem Sonnenstrahl, der nun erglüht,
regt sich ein Pflänzchen und erblüht.
Die kleine Welt erwacht im Frühlingssehnen.
Auch du, verwundert, wie dir nun geschieht,
singst wieder mit des Lebens Lied,
befreit von alten Stützen, Winterlehnen.
Hinaus lockt dich die Luft, die nun so mild,
der frische Duft, das Blütenbild,
die Vögel, die im Garten lieblich singen.
Fühlst dich beschwingt wie sie, so froh erfüllt.
Dies’ Lied, das deinen Kummer stillt,
dringt tief dir in die Seele, zärtlich klingend.
Ingrid Herta Drewing
März 22nd, 2011 | Frühling, Leben, Lebensfreude | Tags: Blühen, Freude, Frühlingserwachen, Hoffnung, Leben | 0 Comments
Der Frühling trägt sein grünes Kleid
im Park, in Gärten, Auen
und auch der Himmel, glänzend weit,
lässt hell die Sterne schauen.
Die Buschwindröschen, lieblich, zart,
ein Teppich, weiß im Walde,
und der Narzissen Glockenart
glänzt freundlich, gelb auf Halden.
Schon streckt auch der Magnolienbaum
die Knospen prall zur Sonne,
und der Forsythien goldner Traum
bereitet leuchtend Wonne.
Noch fehlt der Luft der weiche Schmelz,
ein kühler Wind will scherzen.
Jedoch befreit von Winters Pelz,
erstrahlt das Land im Märzen,
singt mit des Frühlings Terzen.
Ingrid Herta Drewing
März 21st, 2011 | Frühling | Tags: Buschwindröschen, Frühling, Park, Sonne, Wald | 0 Comments
Der Himmel leuchtet blau,
spielt harmlos „heile Welt“,
als gäb’ es keinen Gau,
kein Leben, das nun fällt.
Die Seele fühlt nicht so,
denn düstere Gedanken
verhindern, dass sie froh
nun Sonnenlicht mag tanken.
Zu trügerisch erscheint
des Frühlings Farbkulisse,
obwohl er heut’ verteilt
den Duft, der Blüten Küsse.
Ach könnte, unbekümmert,
man wieder Schönes schauen!
Jedoch noch liegt zertrümmert
der heil’ge Schein, Vertrauen.
Ingrid Herta Drewing
März 20th, 2011 | Erinnerungen, Frühling, Nachdenkliches, Weltgeschehen | Tags: Erinnerung, Furcht, GAU, Sonnenschein, Verstrahlung | 0 Comments
Es trägt der Frühling eine graue Kutte
und die Forsythien in der kleinen Hand.
Am Rosenstrauch vereinzelt Hagebutten,
Relikte aus der Herbstzeit, Schrumpeltand.
Die Wiesen liegen grün, und Krokuss’ blicken
noch schüchtern in das feuchte Tagesgrau.
Sie würden gerne in die Sonne rücken,
doch Wolkenmauern sperren ein das Blau.
Die Leichtigkeit, der Lüfte weiche Milde,
sie fehlen, Trauer scheint uns schier zu lähmen,
das Grauen eines Gaus, den keine Schilde
verwehren, den kein Mensch vermag zu zähmen.
Und dennoch glimmt ein stilles, banges Hoffen,
denn Ungewissheit lässt den Ausgang offen.
Ingrid Herta Drewing
März 18th, 2011 | Besinnliches, Frühling | Tags: Frühling, GAU, Trauer | 0 Comments
Es brandet auf der Frühling, und das Leben,
das kürzlich noch im Winterfrost erstarrt,
nun neu beflügelt, lässt dich leichthin schweben
im Glanze seiner Blütengegenwart.
Du kennst das, siehst es dennoch freudig wieder,
dies’ leise, frohe, zärtliche Beginnen
des neuen Werdens, dessen sanfte Lieder
so lieblich in der Tage Klänge rinnen.
Der Vogelsang, der Blüten süßen Duft,
ein Potpourri des Jubels hisst die Fahnen,
und zart im Park die junge Liebe ruft,
das Pas de deux der Schwäne zu erahnen.
Die Hoffnung und der Frühling als Begleiter
sind Liebenden wohl gute Wegbereiter.
Ingrd Herta Drewing
März 10th, 2011 | Frühling, Liebe | Tags: Frühling, Leben, Leichtigkeit, Liebe | 0 Comments