Archive for the Category Frühling
Ein kalter Nordwind bläst, doch Sonne strahlt
und macht den Tag so hell, den Himmel blau.
Der Frühling leuchtend sich ins Land nun malt.
Ich atme auf, erblick’ die Blumenschau,
die in den Gärten und im Park erblüht.
Beschwingt geh’ ich, so leicht ist mein Gemüt.
Und mault auch wer und schimpft auf Kälte, Staat,
heut’ lass’ ich mir die Laune nicht vergrätzen,
genieße kleine Freuden, die, parat,
mir hier das große Glück recht gut ersetzen.
Lass’ zart mich leiten von des Frühlings Spur,
dem Blütenlächeln hier in Wald und Flur.
Ingrid Herta Drewing
März 7th, 2011 | Frühling, Lebensfreude | Tags: Blumen, Frühling, Lebensfreude, Sonne | 0 Comments
Als habe es nicht Sommer, Herbst gegeben,
so winterbleich, erstarrt liegt noch das Land.
Verwunschen, fast in Stille schweigt das Leben
und zeigt dem Himmel seine leere Hand.
Verhalten schaut die Sonne in den Wald
und nistet im Geäst der kahlen Bäume;
doch zärtlich flüstern Knospen, dass wohl bald
erfüllen sich die lang gehegten Träume.
Es wird, wo jetzt nur Braun und Grau regieren,
des Frühlings Grünen alles Leben wecken.
In Wald und Wiese, Feldern, Gartenhecken
erklingt ein Zwitschern, helles Jubilieren.
Kein Vogel mag sein Können dann verstecken.
Im zarten Hoffnungskleid zeigt sich die Erde
und singt ihr blühend Lied vom neuen Werden.
Ingrid Herta Drewing
März 4th, 2011 | Frühling, Jahreszeiten | Tags: Blühen, Frühling, Hoffnung, Leben, Vogelsang | 0 Comments
Jetzt schwirren keckernd sie von Baum zu Baum
die Halsbandsittiche hier in Wiesbaden.
Im Kurpark lebt der Papageientraum;
du siehst die Vögel auf den luft’gen Pfaden.
Sie sitzen, leuchtend grün ist ihr Gefieder,
dort in Geäst und Wipfeln alter Bäume.
Sie rufen lautstark, singen keine Lieder
und wecken dennoch frohe Frühlingsträume.
Am kleinen See, wo majestätisch Schwäne
so sanft im Wasser ihre Bahnen ziehen,
vorbei am hellen Rauschen der Fontäne,
sieht man in kleinen Scharen sie entfliehen.
Sie fliegen hoch zum Nisten in Platanen,
im Grün versteckt, kann man sie nur erahnen.
März 2nd, 2011 | Frühling | Tags: Kurpark, Papageien, Wiesbaden | 0 Comments
Es blickt ein heller Tag dir ins Gesicht
und spricht von Freude, lässt die Sonne strahlen.
Mir ist, als habe Lenz jetzt ein Gedicht
geschrieben, sanft es in die Wiesen malend.
Da leuchten lila, gelb und weiß im Grünen
die Krokusgrüppchen und die Winterlinge,
und über mir dort hoch am Himmel ziehen
die Kraniche, ich hör’ den Frühling singen.
Er singt betörend seine zarte Weise
von neuem Werden, Liebe, Blütenduft,
und auch die Bächlein murmeln, flüstern leise,
vom Eis befreit, da nun das Meer sie ruft.
Das große Meer des Lebens, dessen Schäume
uns tragen und der Sehnsucht Hoffnungsträume.
Ingrid Herta Drewing
März 1st, 2011 | Frühling | Tags: Frühling, Leben, Lebensfreude, Sonne | 0 Comments
Geküsst vom milden Frühlingswind
erwachen nun der Weide Kätzchen.
Sie recken, strecken sich geschwind
im Sonnenschein, so sanft und lind,
und schmücken sich mit Pollenschätzchen.
Und schon erwacht dort reges Schwärmen,
die Bienen, die im Stock geträumt,
dicht beieinander, sich dort wärmend,
um nicht in Kälte zu verderben,
sie halten tanzend sie umsäumt.
Du kannst den Frühling flüstern hören,
der Himmel strahlt in blauem Licht.
Die Amsel singt so süß betörend,
mit ihrem zarten Lied beschwörend,
dass hier nun junges Leben spricht.
Ingrid Herta Drewing
Februar 26th, 2011 | Frühling | Tags: Frühling, Ktzchen, Sonne, Weide | 0 Comments
Dort im wintergrauen Garten
Seh’ ich vor dem stillen Haus,
weiß wie hin getupfte Fleckchen,
leuchtend blühen schöne, zarte,
grün umrandete Schneeglöckchen,
rufend sanft den Frühling aus.
Auch die Amsel, die jetzt wieder,
von der milden Luft verführt,
hier geschäftig fliegt und springt,
übt süß flötend ihre Lieder,
baut ihr Nest, so recht beschwingt,
lugt, ob sich ein Würmchen rührt.
Und allmählich werden munter
farbenfrohe Krokusgrüppchen.
Sie vertreiben alles Graue;
auch die Sonne lächelt runter.
Und ich steh’ verträumt, erschaue
diesen Blütenflor, den hübschen.
Ingrid Herta Dewing
Februar 20th, 2011 | Frühling, Jahreszeiten | Tags: Frühling, Garten, Schneeglöckchen, Winter | 0 Comments
Schon reckt die Zaubernuss die Blütenköpfchen,
noch Schnee bestäubt, ins klare Himmelsblau,
für die Insekten goldne Nektartöpfchen,
für unser Auge Frühlings-Hoffnungs-Schau.
Nun naht sie bald, die Zeit der milden Lüfte,
die uns beflügelt, bringt erneut in Schwung,
wenn Vogelsang und süße Blütendüfte
uns zeigen, dass das Leben ist noch jung.
Dann mag man nicht zu Hause nur verweilen,
so lieblich lockt der Frühling uns ins Freie,
die sanfte Schönheit der Natur zu teilen
und uns an diesem Neubeginn zu freuen.
Jedoch einstweilen schenkt die Zaubernuss
uns diesen ersten, zarten Frühlingskuss.
Ingrid Herta Drewing
Februar 18th, 2011 | Frühling, Jahreszeiten | Tags: aubernuss, Lebensfreude, Vogelsang, Vorfrühling | 0 Comments
Es trägt der Morgen Silberflügel,
schwingt hell sich aus den Grüften,
und Wolkenpferde, ungezügelt,
im frischen Winde, wie beflügelt,
nun tanzen in den Lüften.
Der Sonne Strahlen, goldne Speere,
sie dringen in des Winters Flaus.
Da schmilzt der Schnee, das Eis am Wehre,
die Wasser fließen hin zum Meere,
und Kälte flieht ins Nordpolhaus.
Von Süden wehen milde Brisen,
und hier im Tal ergrünt die Welt.
Die Krokusgrüppchen auf den Wiesen
in warmem Lichte leuchtend sprießen.
Vorfrühling hat sich eingestellt.
Ingrid Herta Drewing
Februar 15th, 2011 | Frühling, Lebensfreude | Tags: Lebensfeude, Sonne, Tauwetter, Vorfrühling | 0 Comments
Narzissen, Hyazinthen in den Läden
verströmen süßen Duft, der wohlbekannt.
Mir ist ’s, als ziehe Frühling schon die Fäden
und hielt’ sein zartes Zepter in der Hand.
Noch ist es nur ein Hauch, ein sanftes Ahnen.
Verstand sagt mir, die Freude ist verfrüht
Im Januar sind wir, moniert er mahnend,
der Winter da noch nicht noch Norden flieht.
Doch trägt mein Rosmarin schon blaue Blüten,
und Vögel zwitschern, bauen aus ihr Nest.
Wer mag da frostige Gedanken hüten,
erfreuen will ich mich am Frühlingsfest.
In weicher, milder Luft spazieren gehen
und das genießen, was Natur lässt sehen.
Ingrid Herta Drewing
Januar 15th, 2011 | Frühling, Lebensfreude | Tags: Freude, Frhling, Milde, Narzssen | 0 Comments
Der Kirschbaum, bar der Blüten, die der Regen
und Sturmwind ihm genommen vor der Zeit,
wird nun den Bienen nicht zum Pollensegen,
trägt keine Früchte, die auf Sommers Wegen
sonst gastlich für die Vogelschar bereit.
Jedoch in seinem grünen Blätterhaus
verweilen gerne Amseln und auch Dohlen.
Auch Ringeltauben kennen sich hier aus;
es findet sich noch manch’ Insektenschmaus,
den sie sich sorgsam von den Zweigen holen.
Und mir wird er im Sommer Schatten schenken,
an Tagen, wenn die Sonne gleißend sticht.
Ich muss nicht unterm Hut den Kopf versenken
und kann in Ruhe alles klar bedenken,
behütet von des Baumes grünem Licht.
Ingrid Herta Drewing
Juni 3rd, 2010 | Frühling, Natur, Wetter | Tags: | 0 Comments