Archive for the Category Lebensfreude

 
 

Macht der Musik

Was kann betören sanft mit Zauberklängen,
tief in die Seele greifend, hat die Macht,
uns zu befreien aus der dunklen Enge,
schenkt uns den Tag, der singend, hell erwacht?

Ja, die Musik vermag es; wie die Liebe
erschließt sie hoffnungsfroh uns neu die Welt.
Vergessen wird so alles Böse, Trübe;
wir wenden uns zum Guten, das gefällt.

Da endet Traurigkeit. Mit ihrem Schwingen
gewährt uns eine schöne Melodie
den Balsam unsrer Seele: Harmonie.

Sie heilt das kranke Herz und wird bezwingen,
was stumm gefangen ist in Lethargie,
entführt uns zärtlich, Glückes Sinfonie.

© Ingrid Herta Drewing

Sommermorgen

Und Cirruswölkchen tuscht der Wind
ins morgenklare Himmelblau,
so leicht und zart, wie Federn lind,
als wolle er dort nun geschwind
uns schenken seine Kunst zur Schau.

Bevor ein neues Regentief
den Sommer grau erscheinen lässt,
erwacht der Vögel Sang, der schlief,
weil warm nun Sonne nach ihm rief
zu dieses Strahlentages Fest.

Ich sitz’ auf dem Balkon im Grünen,
genieße Kräuter-Blütenduft,
erschaue, wie Natur, die kühne,
sich licht enthüllt auf ihrer Bühne
und fühle froh die milde Luft.

© Ingrid Herta Drewing

Sommerfreude

Ein Morgen wie ein lieber Kuss,
den dir die Sonne sanft gegeben;
du fühlst es heute hier bewusst:
Erwacht ist es, dies’ Sommerleben!

Beginnst beschwingt nun deinen Tag,
als seien Flügel dir verliehen;
was gestern grau noch, eine Plag’,
das ist vergessen und verziehen.

Und du genießt der Sonne Strahlen,
die milde Luft, das helle Licht.
Neu hoffst du; Sommerträume malen
auch dir ein Lächeln ins Gesicht.

© Ingrid Herta Drewing

Schöne Welt

Wie schön ist diese Welt,
von Gott in seiner Güte
so licht und klar erhellt,
des Lebens Wundertüte!

Der frischen Wasser Rauschen
in einem klaren Bach,
der Vögel zwitschernd Plauschen,
wenn früh die Sonne lacht.

Der Blumen süße Düfte
und ihre Farbenpracht,
die milden, weichen Lüfte,
wenn Lenz ist neu erwacht.

Der Kinder frohes Lachen
bei unbeschwertem Spiel,
der Tag nach dem Erwachen,
da Liebe fand ihr Ziel.

Des Sommers reife Früchte,
die Herbstglut, die im Baum
stillt alle Farbensüchte
vor langen Winters Traum.

So schön ist diese Welt
und allen Lebens Blüte,
von Gott in seiner Güte
auch uns bereitgestellt.

Ingrid Herta Drewing

Sonnenhoffnung

Ein kühler, wilder Wind
treibt Regen vor sich her.
Zu schnell gekommen sind
die grauen Schatten schwer,
die sich nun einverleiben,
was sommers sollte bleiben
in einem Blütenmeer.

Die Furcht, es gehe Liebe
mit jenem Licht verloren,
doch hoffend, dass es bliebe,
dies’ Lied, das wir erkoren,
gemeinsam zärtlich sangen,
im Klange süß’ Verlangen
nach dem, was neu geboren.

Ich weiß, die Wolken weichen,
das Wetter wendet sich,
und Sonne wird erreichen,
was schon im Dunkel blich,
in goldner Wärme strahlen
und helle Tage malen
für dich und auch für mich.

© Ingrid Herta Drewing

Sommerversprechen

Im klaren Bergsee
das Versprechen des Himmels,
die Sonnentage.

Schmetterlingsworte,
zart in die Lüfte gehaucht,
der Rosen Träume,
wehen im Winde dir zu,
duftende Sehnsuchtslieder.

© Ingrid Herta Drewing

Lebensfreude

Und mit den lichten Sommerwölkchen ziehen
auch meine Wünsche hell am Himmel hin.
Ich sehe froh den Tag im Blau erblühen,
erlebe freudig meines Lebens Sinn.

Da singt die Amsel, gurrt die Ringeltaube;
es duften die Reseden und Jasmin,
die Rosen, die sich ranken um die Laube,
auch der Oleander, der verwelkt schon schien.

So wird geschenkt im Sommer, immer wieder,
auf Erden uns ein kleines Paradies;
und es erklingen die verstummten Lieder,
befreien aus des Sorgentags Verlies.

Ich fühl’ jetzt dankbar hier in der Natur,
wie schön das Leben ist, der Schöpfung Spur!

© Ingrid Herta Drewing

Sommerurlaub

Es trägt der Tag sein Sommerkleid,
lässt blauen Himmel prahlen.
Ins Grün der Wiesen malen
sich Blütenlichter weit und breit,
und Klatschmohnfeuer strahlen.

Uns Menschen lockt er aus dem Haus.
Wir lassen uns im Freien
den Sommer angedeihen
und kosten Sonne reichlich aus,
der Muße Zeit nun leihend.

© Ingrid Herta Drewing

Sommertage

Nun schenkt der Sommer Tage
mit sonnig klarem Blick.
Vorbei die graue Plage
und auch die stille Frage,
ob er noch komm zurück.

Zwar toben auch Gewitter
wild wütend übers Land.
Doch dieses Wetterzittern
macht nicht den Sommer bitter,
es siegt die Gabenhand.

Wir sonnen uns im Freien,
die Welt wirkt hell und weit.
Im Pflanzenflor gedeihend,
kann sie uns jetzt erfreuen
die warme Jahreszeit.
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© Ingrid Herta Drewing

Sommerlust

Ich fühl’ des Sommers milde Hand,
hör’ Vögel in den Zweigen.
Die Wiesen wogen grün ins Land,
und Sonne schenkt ihr goldnes Pfand,
die Wärme, die ihr eigen.

Da lockt es mich schon früh hinaus,
zieh’ über Wiesen, Felder.
Noch nicht einmal ein guter Schmaus
hält mich zurück im stillen Haus.
Es warten grüne Wälder.

Erleb’ die Schönheit der Natur
mit allen meinen Sinnen
und folge froh des Sommers Spur,
der uns beglückt in Wald und Flur,
das Leben lässt gewinnen.

© Ingrid Herta Drewing