Meer

Noch einmal diesen Sommer fühlen, spüren
der Sonne heiße Hände auf der Haut,
dies Sehnen, jenen Meerblick zu erküren,
wo Wind und Wogen wilde Tänze führen,
die Weite bis zum Horizont erschaut!

Dort, wo sich endlos scheint der Strand zu ziehen,
und Ebbe nach der Flut die Muscheln sät,
die Möwen kreischend aus der Gischt entfliehen,
mit zappelnd Silberschätzen nach dem Mühen.
Der Aufwind Drachen steigen lässt und bläht.

Bei leichter Brise alle Segel hissen,
sanft durch die Wellen gleiten mit dem Boot,
der Insel Bucht erreichen und auch wissen,
dass dort im Hafen nicht nur leck’rer Bissen
lädt zum Verweilen ein im Abendrot.

© Foto u.Text / Ingrid Herta Drewing,

Urlaubswunsch

Groet, Strand bei Ebbe,2014

Noch einmal diesen Sommer fühlen, spüren
der Sonne heiße Hände auf der Haut,
dies Sehnen, jenen Meerblick zu erküren,
wo Wind und Wogen wilde Tänze führen,
die Weite bis zum Horizont erschaut!

Dort, wo sich endlos scheint der Strand zu ziehen,
und Ebbe nach der Flut die Muscheln sät,
die Möwen flugs des Wassers Gischt entfliehen,
nachdem erfolgreich sie gefischt mit Mühen;
auch Aufwind Drachen steigen lässt und bläht.

Bei leichter Brise alle Segel hissen,
sanft durch die Wellen gleiten mit dem Boot,
der Insel Bucht erreichen und auch wissen,
dass dort im Hafen nicht nur leckrer Bissen
lädt zum Verweilen ein im Abendrot.

© Foto u.Text / Ingrid Herta Drewing,2017

Segeln

Ein Sommertag weckt uns mit lichten Grüßen;
so sonnig blickt der Morgen hier ins Land,
und Tau-Geschmeide schimmert auf den Wiesen;
in sanften Wellen spielt der See am Strand.

Das Zelt schon aufgeräumt,wir froh gestimmt,
uns lockt der Landschaft herrliche Natur.
Des Bootes Segel werden flugs getrimmt,
und bald bestimmen Luv und Lee die Spur.

Mit weißen Flügeln sind wir dicht am Winde.
Wie schnittig wir durch klares Wasser schnellen,
im Sonnenglanz nun fliegen hin geschwinde,
in Leichtigkeit das Leben uns erhellen!

Vergessen sind jetzt, Kummer, Ängste, Not
im Sommerglück auf unsrem kleinen Boot.

© Ingrid Herta Drewing,2014