Frühlingstag / Akrostichon

F arbenfroh die Blüten wieder
R eihen sich in Gärten, Wiesen;
Ü berall der Vögel Lieder
H örbar schon am Morgen grüßen.
L ieblich klingen die Gesänge
I nnig hier als Jubelchor.
N eues Werden sprengt die Enge,
G ibt zurück, was ich verlor.
S onnenlicht will sich verweben,
T räume, die das Licht erkor:
A hnen, Hoffen, Lieben, Leben;
G lücklich schaue ich empor.

© Foto u.Text: Ingrid Herta Drewing,2019

Schneelandschaft

Schneeflocken kosen die Fluren
und stimmen den Winter weich,
wo kürzlich noch frostige Spuren
der klirrenden Kälte fuhren,
besänftigt sein schimmerndes Reich.

Ein Märchen lässt dich dort träumen,
so unberührt liegt das Land.
Im Schneepelz auf Büschen, Bäumen,
die glitzernd die Wege säumen,
reicht’s dir seine Zauberhand.

Entführt dich in seine Stille,
und so, als ruhe die Zeit
in dieser schneereinen Fülle,
entspannt auch dein ernster Wille,
für Glücksmomente bereit.

© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing,2019

Geburtstags-Akrostichon für Eric


E ric, mein geliebter Sohn,
R eiche Güte, Glück dich segne!
I mmer Freude innewohn‘!
C haos niemals dir begegne!

H eut‘ zählt dein Geburtstag schon
A n die vierundfünfzig Jahr‘
T reu und tüchtig, lieb und wahr

G ehst du mutig durch dies Leben.
E s war damals mir so klar,
B ist als ein Geschenk gegeben
U ns, die wir dir liebend nah‘,
R uhig dein Wohl hier mit erstreben.
T ausend, nein Milliarden Freuden
S ollen deinen Weg begleiten!
T age schön durch Liebe, Licht,
A ll das, was dir was bedeutet,
G lück, Geborgenheit verspricht!

© Foto u.Text / Ingrid Herta Drewing,2018

Gedicht

Feder Kladde (1)

Nur Worte, die ihr leises Lied mir singen,
Verszeilen, die sich reimen, stimmig finden,
sich kreuzen, schweifen und umarmend binden,
in einer Strophe miteinander klingen;
und dennoch halten sie für kurze Zeit
die kleine Freude für den Tag bereit.

Mal kommen sie daher im grauen Kleide
und klagen, wüten, wollen sich verzehren,
vielleicht sogar satirisch noch belehren,
obwohl sie finden keine grüne Weide.
Und dennoch halten sie für kurze Zeit
dies‘ Hoffen auf Veränderung bereit.

Dann wieder strahlen sie in lichtem Glanze,
geraten ob der Schönheit fast ins Schwärmen,
wenn die Natur schenkt, was den Blick mag wärmen,
ihn einlädt mit dem Farbenrausch zum Tanze.
Und dennoch halten sie geraume Zeit
die Wehmut um Vergänglichkeit bereit.

Nur Worte, doch auch Hauch von meinem Leben,
das mit im Licht der Jahreszeiten schwingt
und schauend seine kleinen Weisen singt,
sich darf dem Lächeln zärtlich hier verweben.
So halten sie wohl noch in meiner Zeit,
dies kleine Glücksgefühl für mich bereit.

© Foto u.Text / Ingrid Herta Drewing,

Beim Anblick alter Ruinen

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Die alten Steine, die dort den Ruinen,
schon fast zerfallen, Festigkeit gewähren –
und hier ein Zelt, das flink die Beduinen
zum Schutz erstellt, dem Wetter gut zu wehren –

Vergangenheit und Gegenwart uns zeigen,
wie flüchtig doch der Menschen Werke sind;
was Hochkulturen einst war wert und eigen,
das schwand, ist nur noch Widerstand im Wind.

Das Dasein, so vergänglich uns gegeben,
ist dennoch hehres Glück in unsrer Zeit.
Wir schätzen es, auf dieser Welt zu leben,
und Hoffnung, Freude sind uns auch Geleit.

Erfüllend mag uns Liebe hier erheben,
doch trägt bereits sein Ziel in sich das Leben.

© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing,2018

Vom Glück

IMI Rose_n

Man muss so vieles, was es gibt, nicht haben.
Zufriedenheit schenkt uns das wahre Glück,
sich freuen können an den kleinen Gaben
und lächelnd schenken einen lieben Blick.

Den Nächsten, der uns braucht, wohl zu verstehen,
weit öffnen unsre Seele, Herz und Sinn;
mit wachem Blick durch dieses Leben gehen
und nicht nur ständig wittern Geld, Gewinn.

Was uns beglückt, das kann man meist nicht kaufen.
Es schenkt sich uns, macht tief im Innern reich.
Das Raffen, Gieren lässt in Leere laufen
treibt auch in Trübsal, führt ins Abseits gleich.

So freu ich mich an dem, was mir gegeben.
Die Gottesgaben leuchten; die Natur
lässt täglich so viel Schönes uns erleben.
Man muss den Blick dafür bewahren nur.

© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing

Wertschätzung

eine Rose

So nah der Schranke,
hegend Freiheit,
kühne Träume;
Tod, nur Gedanke,
ferne Wahrheit,
Nebelbäume.

Zu gern verweilen
auf Erden wir,
atmend im Licht,
doch blind wir eilen
zu häufig hier,
wertschätzen ’s nicht:

Dies Lied, das Leben
den Augenblick,
der Freude Klang,
ein Lächeln, Schweben
in zartem Glück
und sanftem Sang!

© Ingrid Herta Drewing,2018

Geburtstags-Akrostichon

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M aike, dir zu gratulieren
A nlass dein Geburtstag ist.
I nnig soll ihn Freude zieren,
K rönen, was man nicht vergisst!
E ine Lebenszeit in Frieden
S ei dir weiterhin beschieden!

G länzend soll dir Sonne scheinen.
E ine lebensfrohe Welt,
B lütenreich mit sich im Reinen,
U nversehrt, für dich bestellt,
R osig sei dir zugesellt!
T räume, Wünsche magst Du hegen,
S chönes werde davon wahr,
T reue Liebe, wunderbar;
A lles, was ein Herz will hegen,
G lück, Gesundheit, Gottes Segen!

© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing,2018

Geburtstagsgruß für Maike

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Strahlend schön wie diese Rose
(auch wenn sie nur virtuell)
sei dein neues Lebensjahr
lieblich heut‘ für dich zur Stell!

Freude, Glück sei dir beschieden,
schließe auch Gesundheit ein,
tüchtig wie du bist hienieden,
soll Erfolg dir sicher sein!

Eine große Wundertüte
halt das Leben dir bereit,
Menschlichkeit, Humor und Güte
Gottes Segen, dein Geleit!

© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing,2018

Geburtstagsgruß für Andreas

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Dereinst am zweiten Januar
kamst Du auf diese Welt.
Familie, Freunde, ich sag’s klar,
dass allen das gefällt.

Heut zum Geburtstag wünsch‘ ich Dir
viel Glück und Gottes Segen.
Er möge allezeit Dich hier
erfreuen, schützen, hegen!

Humor und auch Gelassenheit,
die seien Dir Begleiter.
Dich stimme Frohsinn jederzeit
trotz Arbeit, Mühe heiter!

© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing,2018