Archive for the Category Liebe
Zwei Tauben auf dem Dache, dort!
Sie trotzen still dem kalten Regen.
Gemeinsamkeit wirkt wohl als Segen;
mag auch unwirtlich sein der Ort.
Idyllisch dieses Bild, bewegend:
Die eine lieb zur andern schaut,
sie neigen schnäbelnd sich so traut,
hier zart die Zweisamkeit nun hegend.
Wo Zwei sich treu und liebend finden,
verleiht die Liebe auch die Kraft,
dass man gemeinsam vieles schafft,
wo einsam sonst der Mut mag schwinden.
© Ingrid Herta Drewing
Januar 23rd, 2012 | Liebe, Natur | Tags: Gemeinsamkeit, Kraft., Liebe, Taubenpaar, Treue | 0 Comments
Wie viele Winter habe ich gesehen,
mit wachem Auge tief erschaut,
und viele Bilder mir wie Schnee verwehen,
Erinnerungen, aufgestaut.
Doch einen Winter werd‘ ich nie vergessen,
das war, als du, mein Schneemann, mich geküsst.
Es schien mir zunächst frech, ja fast vermessen;
dann war mir so, als ob ich träumen müsst.
Wir hatten rote Wangen, kalte Hände,
doch unsre Herzen klopften heiß.
Im Augen – Blick der Wintersonnenwende
schmolz hin in Liebe alles Eis.
© Ingrid Herta Drewing
Dezember 23rd, 2011 | Liebe, Winter | Tags: Kuss, Liebe, Winter, Winteronnnenwende | 0 Comments
Lasst uns die frohen Lieder singen
und Gott den Herren loben!
Unsre Musik soll hell erklingen
gleich Engelschören droben!
Bald Weihnacht ist, und Jesus Christ,
als Gott und Mensch geboren,
doch unser aller Heiland ist,
hat uns in Lieb erkoren.
Er ist im Dunkeln unser Licht,
lehrt uns mit Liebe sehen.
Lasst folgen uns und zagen nicht
zu aller Wohlergehen!
Drum singt mit Freuden, dass es schalle
dringe in Herzen, Ohren!
Christ ist geboren für uns alle,
wir sind nicht mehr verloren!
Ingrid Herta Drewing
Dezember 12th, 2011 | Adventszeit, Besinnliches, Glauben, Liebe, Musik | Tags: Adventslieder, Friede, Glaube, Hoffnung, Liebe | 0 Comments
Zum nahen Christfest froh bereit
glänzt Tannengrün und Kerzenlicht.
Dies Leuchten hell ins Dunkel spricht,
die Hoffnung im Geleit.
Lässt innehalten, still besinnen.
Im Einklang mit den alten Liedern
erklingt es „alle Jahre wieder“
dies’ freudig’, lieb’ Beginnen.
Die Liebe öffne Herzen, Tore!
Wer vormals finster und verschlossen,
wer Gram gebeugt und hart, verdrossen,
der fühle nicht mehr sich verloren.
Dies ist die Zeit, da Engel singen
und Sterne tanzen in der Nacht.
Erwartend hörst du zartes Klingen.
Das Kind in dir vor Freude lacht
Ingrid Herta Drewing
Dezember 10th, 2011 | Adventszeit, Liebe, Musik | Tags: Adventszeit, Freude, Hoffnung, Kind, Liebe, Weihnachtslieder | 0 Comments
Ein Sonnenstrahl, ein funkelnd’ Licht
dringt ein ins dichte Grau.
Die Hoffnung wächst, und Zuversicht
belebt dich; Kummer, Sorgenschicht
verschwinden sanft wie Tau.
Ein Lächeln und ein liebes Wort,
zur rechten Zeit gesprochen,
ergreifen Herzen, finstrer Ort
erhellt sich, und es schweigt sofort
der Trauervögel Pochen.
Wenn wir einander Liebe schenken,
begegnen mit Respekt
und nicht die Ich-Sucht lassen lenken,
das Los des andern auch bedenken,
wird wahres Glück entdeckt.
© Ingrid Herta Drewing
November 15th, 2011 | Besinnliches, Beziehungen, Liebe | Tags: Erleichterung, Freiheit, Hoffnung, Lächeln, Licht, Liebe, Mensch, Respekt, Sorge | 0 Comments
Und Tage gibt es, da wachsen dir Flügel,
die Freude trägt dich auf Schwingen ins Licht.
Vergessen ist jeder Schreckensbericht,
verlässt dunkle Felder und Sorgenhügel.
Du hörst frohe Lieder, von Hoffnung erfüllt,
dass auch auf Erden der Friede einkehre,
ein jeder den andern, die Schöpfung ehre,
und allen werde der Hunger gestillt.
Du glaubst, dass Menschen die Zukunft gestalten,
dass Einsicht zu Vorsicht und Rücksicht dann führt,
das Leiden des einen den anderen rührt.
Und sich kein Mensch mehr im Hassen verliert,
weil er nun empathisch fühlt und auch spürt,
wie Menschen, sich menschlich, liebend verhalten.
© Ingrid Herta Drewing
Oktober 23rd, 2011 | Besinnliches, Glauben, Leben, Liebe | Tags: Hoffnung, Liebe, Menschlichkeit, Utopie, Welt, Zukunft | 0 Comments
Des Jahres Mitte weit schon überschritten;
den jungen Herbst traf Sommer an der Tür.
Er, der so taff, ließ sich nicht lange bitten,
trat ein, nahm Platz, beanspruchte Revier.
Wir kennen ihn mit seinem Freudenfeuer,
so schnell entflammt, küsst er die Blätter rot,
lässt sie in Wirbelwinden tanzen; teuer
scheint ihm da nichts zu sein, verkennt die Not.
Wenn im November welk die Blätter zittern,
am Boden liegend; Nebelschwaden schweifen,
schon Winters Fröste nach dem Herbstkleid greifen,
ahnt er nun rau gereift auch das Verwittern
Verhüllt sein kahles Haupt im Nebelflaus,
und Rabenvögel fliegen um sein Haus.
© Ingrid Herta Drewing
Oktober 11th, 2011 | Besinnliches, Herbst, Lebensfreude, Liebe, Natur | Tags: Feuer Herbstfarben, Herbst, Leichtlebig, Liebelei, Nebel, RaureifRaben, Tanz, Tod | 0 Comments
Versonnen
stand ich am Gestade;
die Wellen kräuselten den See.
Ich fühlte Abendwindes Gnade
und sah, wie Schwäne,
weiß wie Schnee,
gemeinsam ihre Bahnen zogen,
so unbeirrt zu zweit, entrückt,
als habe sie des Lebens Bogen
als Paar schon in die Welt geschickt.
Sie schwanden bald aus meinem Blick,
sich lösend sanft im Abendrot.
Erinnernd dachte ich zurück,
an dich,
den Sommer,
unser Boot.
© Ingrid Herta Drewing
September 23rd, 2011 | Besinnliches, Liebe, Natur, Sommer | Tags: Abend, Boot, Erinnerung, Liebe, Schwanenpaar, See | 0 Comments
Da geht sie hin, die helle Zeit,
als offen standen Fenster, Türen;
und auch das leichte Seidenkleid
darf wohl den Sommer nicht mehr spüren.
Nach innen kehrt sich bald das Leben,
wenn es vor Kälte, Nebel flieht
und, um die Stimmung anzuheben,
gemütlich, warm sein Nest versieht.
Und sollten draußen Stürme toben,
so ist ’s doch heimelig am Herd.
Geselligkeit ist da zu loben,
denn Frohsinn hat sich stets bewährt.
Auch in der trauten Zweisamkeit
hält man einander lieb, gekuschelt,
erträgt die Unbill kühler Zeit,
wird manches auch dabei verwuschelt.
Und solltest du alleine sein,
musst du nicht gar vereinsamt leben.
Ein gutes Buch, Musikklang, rein,
das Internet soll’ s auch noch geben.
Verbindung halten, wie ’s gefällt;
beim Fernseh’n, Talkgast in der Runde,
erfährst du aus der ganzen Welt
wohl auch die allerneueste Kunde.
Da ist der Fortschritt doch zu preisen,
der es, wenn wir sind immobil,
uns noch erlaubt, weit zu verreisen,
und sei ’s nur der Gedanken Spiel.
© Ingrid Herta Drewing
September 22nd, 2011 | Besinnliches, Herbst, Jahreszeiten, Lebensfreude, Liebe | Tags: Fernsehen, Gemütlichkeit, Geselligkeit, Herbst, Internet, Kälte, Lesen, Liebe, Musizieren, Nebel | 0 Comments
Es blüht die Rose leuchtend hell und rot.
Sie scheint ihr Blühen sanft zu zelebrieren,
als wisse sie, dass ihr das Welken droht,
und träume nun, ihr Leben konservierend.
Entfaltet langsam Blatt für Blatt die Blüte,
bis duftend ihre Schönheit offenbar.
Sie mag wohl sorgsam ihr Geheimnis hüten,
das lange sie bewahrt, so wunderbar.
Um strahlend schön im sonnengoldnen Glanze
in ihrer Blüten Pracht nun aufzugehen,
wenn Schmetterlinge, Bienen sie umtanzen,
die summend, suchend nach dem Nektar sehen.
Dann schenkt die Rose ihre Süße hin.
Des Lebens Lauf verspricht den Neubeginn.
© Ingrid Herta Drewing
September 10th, 2011 | Lebensfreude, Liebe, Natur | Tags: Geheimnis, Leben, Lebenskeislauf, Liebe, Rose, Schönheit, Sonne | 0 Comments