Archive for the Category Lebensfreude
Ich mag sie nicht,die grauen Wintertage,
die immerzu so neblig,trübe sind.
Mir fehlt des blauen Himmels Lustansage
und Sonnengold, das in die Seele rinnt.
Die Farben, deren Leuchten ein Erwachen
des Lebens schenken, nicht nur vagen Traum,
die Weite, Licht erfüllt, der Kinder Lachen,
die munter spielen, klettern auf den Baum.
Ich lob den Tag mir, der, beschwingt von Leben,
sich lieblich hier als Augenweide zeigt,
die frühen Vögel, die auf Dächer schweben
und singen, wenn die Sonne strahlend steigt.
Noch heißt es wohl, zu darben und zu warten
auf Frühlings zartes Lächeln hier im Garten.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Januar 22nd, 2014 | Frühling, Lebensfreude, Sonette | Tags: Farben, Frühling, Leichtigkeit, Licht, Schöpfung, Sehnssucht, Sonne, Vogelgesang | 0 Comments
Barfüßig tanzen
auf grüner Morgenwiese,
kühl den Tau spüren.
Den Südwind fühlen,
der mir mild die Wange streift,
des Frühlings Schwingen.
Und nasenselig
folgen in ein Blütenreich,
Mimosendüfte.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Januar 21st, 2014 | Frühling, Haiku & Co, Lebensfreude | Tags: Frühling, Lebensfreude, Leichtigkeit, Mimosenduft, Tanzen, Wiese | 0 Comments
Wenn das Wetter grau hier dräut,
und nur Regen strömt herab,
gibt es etwas, das mich freut
und beglückt in meinem Heut‘.
Die Musik bringt mich auf Trab.
Holt mich aus dem Sorgental,
gibt mir Kraft und lässt mich singen;
Melodien ohne Zahl
mindern manche trübe Qual,
Herz und Seele dürfen schwingen.
Sehe Licht in meiner Welt,
folge froh den sanften Klängen
der Musik, die schön erhellt
uns das Dunkel, wohl gefällt
und befreit von dumpfen Zwängen.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Januar 14th, 2014 | Lebensfreude, Musik | Tags: Gesang, Klang, Licht, Musik, Regen, Sorgen, Trübsal | 0 Comments
Die Tage dösen hin im Nebelkleid.
Da mag so mancher hier den Schnee vermissen,
das klare, weiße Bild im Spiel der Zeit
und Sonnenschein, den wir zu schätzen wissen.
Stattdessen nur dies feuchte,fahle Grau;
das wahrlich ist nun keine Augenweide!
Es wächst das Sehnen nach des Himmels Blau
und Winterwetter, das bereite Freude.
Der Schlitten, der zur Weihnacht unterm Baum
verheißungsvoll die flotte Fahrt versprochen,
schläft jetzt im Keller, unerfüllt der Traum.
Der Schnee-Pakt scheint im Januar gebrochen.
Wahrscheinlich wird wohl erst zur Fastnachtszeit
der Winter närrisch schlüpfen in sein Kleid.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Januar 13th, 2014 | Fastnacht, Lebensfreude, Natur, Schnee, Wetter, Winter | Tags: Blauhimmel, Fastnacht, Grau, Nebel, Schlitten, Schnee, Winter, Winterfreuden | 0 Comments
Schneeflocken fallen nieder;
die Erde wird nun weiß.
Der Tannen grün Gefieder
verleihen sie jetzt wieder
dies‘ winterlich‘ Geheiß.
Bald liegt das Tal geborgen,
versteckt im weichen Schnee,
als seien alle Sorgen
verschwunden früh am Morgen
durch Zauber aus der Höh‘.
Die Kinder froh dort tollen
beglückt im ersten Schnee;
beherzt sie Kugeln rollen,
den Schneemann bauen wollen
sie, fern von Kälte, Weh.
Ein Spaß! Es wird gescherzt, gelacht.
Wie ist der Winter schön!
Auch bei der wilden Schneeballschlacht
kein Kind gar böse Miene macht.
Nur Freude ist zu sehn.
So bringt des kalten Winters Zeit
doch Glück trotz manchem Kummer, Leid.
© Ingrid Herta Drewing,2013
Dezember 11th, 2013 | Lebensfreude, Schnee, Winter | Tags: Freude, Kinder, Schnee, Spaß, Winter | 0 Comments
Noch stellt der Spätherbst hier die Uhren,
und Regen, Nebel, Sonnenschein
verwischen kurzen Frostes Spuren;
sie pendeln grau und feucht sich ein.
Da zeigen Tulpen grüne Spitzen,
als sei ihr Frühling schon erwacht;
doch Tannenbäume, Lichter blitzen,
Adventszeit zeigt auf Weihnacht sacht.
Und bald erscheint zur Sonnenwende
der Winter hier in hellem Kleid,
schenkt weiße Weihnacht, dass auch ende
des grauen, trüben Nebels Zeit.
Dann darf der Tag so klar erstrahlen,
der Himmel blau, das Sonnenlicht
und Schneekristalle glitzern, malen
ihm Diamanten ins Gesicht.
© Ingrid Herta Drewing,2013
Dezember 10th, 2013 | Adventszeit, Ermunterung, Jahreszeiten, Lebensfreude, Weihnachtszeit, Winter | Tags: Adventszeit, Frühling, Klarheit, Licht, Spätherbst, Weihnachten, Winter, Winter-Sonnenwende | 0 Comments
Dezembertag, so blau und klar!
Die Sonne lässt die Hausfassaden
in ihrem hellen Lichte baden.
Was unlängst grau und dunkel war,
grüßt nun, befreit von Nebelschwaden.
Die Stadt, geschmückt, adventlich heiter,
erstrahlt wie neu im Winterlicht,
und auch der Frost, sonst hart Gericht,
schenkt Glanz, den Raureif als Begleiter,
verschönt der Bäume kahl Gesicht.
Da mag ich gern im Park spazieren,
in morgendlicher, stiller Welt.
Ihr zarter Zauber mir gefällt,
und Eiskristalle hier brillieren,
als hätten Engel sie bestellt.
© Ingrid Herta Drewing,2013
Dezember 2nd, 2013 | Adventszeit, Lebensfreude, Winter | Tags: Advent, Licht, Park, Raureif, Schönheit, Sonne, Zauber | 0 Comments
Frost hat geklöppelt heute Nacht
des Nebels Hauch zu zarten Spitzen,
die, in der Sonne hell erwacht,
weiß glitzernd an den Zweigen blitzen.
Verzaubert wirkt hier die Allee,
der Baumparade Winterpracht,
auch Buschwerk, dort am stillen See,
zeigt filigrane Schönheit sacht.
Und lächelnd träumst du; zärtlich, leise
regt Hoffnung sich, Advent bedacht;
des Sternenliedes sanfte Weise
hat Freude, Frieden mitgebracht.
© Ingrid Herta Drewing,2013
November 28th, 2013 | Adventszeit, Lebensfreude, Liebe, Winter | Tags: Advent, Freude, Glitzerbäume, Leben, Liebe, Raureif, Schönheit, Winter | 0 Comments
Wie gut, dass wir hier hautnah noch erleben,
empfinden können alle Jahreszeiten,
dass uns Natur im Umfeld ist gegeben
und nicht nur virtuell im Bildschirmgleiten!
Dass es noch Häuser gibt, wo man die Fenster
weit öffnen kann, die frische Luft zu spüren,
und nicht im Bann geschäftiger Gespenster
sich lässt das Leben weich gespült filtrieren!
Noch ist der Mensch ein Wesen, das Natur
in Nähe braucht, nicht nur PC, Maschinen,
die leicht auch führen in des Fremdseins Spur,
obwohl die Dinge täglich nützlich dienen.
Wir mögen die Natur mit ihrem Flunkern,
verabscheuen ein Leben, grau, in Bunkern.
© Ingrid Herta Drewing
November 22nd, 2013 | Lebensfreude, Natur | Tags: Echtheit, Leben, Natur, Virtuelle Welt | 0 Comments
Auf leichten Schwingen sanft ins Licht getragen
mein Leben, das erneut mir ward geschenkt,
erwacht in einem lebensfrohen Tagen,
wo auch der Ratio nüchternklares Fragen,
doch immerzu noch zweifelnd, vieles denkt.
Da hilft es mir, zu glauben; nicht beweisen
lässt sich der Gott, der gnädig alles gibt,
dass dort, wo wir im Dunkel dürftig reisen,
er öffne uns des Lichtes wahre Schneisen
und zeige, wie er freie Wesen liebt.
Ihn will ich hören, ganz fest auf ihn bauen,
barmherzig, wie er lehrt, die Wege gehen
mitmenschlich auch auf meinen Nächsten schauen,
mich Christi Güte, Liebe anvertrauen,
die Welt mit hellen Kinderaugen sehen.
Gewiss sein, dass in All und Nacht das Licht
mir Sterblichem von ew’ger Liebe spricht.
© Ingrid Herta Drewing,2013
November 21st, 2013 | Besinnliches, Glauben, Lebensfreude, Liebe | Tags: Ewigkeit, Glaube, Gott, Jesus Christus, Leben, Lebensfreude, Liebe, Schöpfung, Vernunft, Wissen, Zweifel | 0 Comments