Archive for the Category Frühling
Schon blühen Flieder und die ersten Rosen,
Reseden und am Bach Vergissmeinnicht.
Frühsommer scheint den Frühling zu liebkosen.
Die Sonne schenkt ausdauernd uns ihr Licht.
Die Amseln, Meisen und die andern Sänger
aus jener großen, muntren Vogelschar
erfreuen uns, sie singen lieblich, länger
und ihre Weisen klingen wunderbar.
In leichter Kleidung können wir nun gehen,
und froh gestimmt beginnen wir den Tag.
Denn jetzt, da alles blüht, wird übersehen,
was kleinlich sonst Verdruss uns bringen mag.
Wir sind bereit, der Welt uns zu versöhnen
und lassen uns frühsommerlich verwöhnen.
Ingrid Herta Drewing
April 17th, 2011 | Frühling | Tags: Fieder, Frühsommer, Rosen, Sone, Vogelschar | 0 Comments
Noch immer sind es jene Sternenlieder,
die Dich entführen sanft in Harmonie.
Du hörst die Klänge und ersehnst dir wieder
dies’ Lächeln aus dem Land der Phantasie.
Seit Kindertagen wecken Frühlingsträume
in dir ein Sehnen, das nach Leben ruft,
und Schmetterlinge schwirren in den Räumen,
die als Refugium du eingestuft.
Dir wachsen Flügel, zärtliche Gedanken,
sie öffnen auch der Liebe weit das Tor;
und in den Gärten unter Blütenranken
lugt schalkhaft so ein kleiner Faun hervor.
Du hörst es wohl, der Flötentöne Klingen
und möchtest hoch dich in die Himmel schwingen.
Ingrid Herta Drewing
April 16th, 2011 | Frühling, Lebensfreude, Liebe, Musik | Tags: Frühling, Harmonie, Lächeln, Leben, Lebensfeude, Liebe, Phantasie, Sehnsucht | 0 Comments
April mit seinen Wetterlaunen
hat uns nun wieder fest im Griff.
Die Blütenkinder lernen staunen,
wenn er den Schneepelz um sie wirft.
Verloren lugt das kleine Veilchen,
ein zart’ Gesichtchen, aus dem Schnee.
Es feierte doch vor ’nem Weilchen
noch Frühlings Ankunft in der Höh’.
Der Berg, jetzt ganz in Weiß gehüllt,
sieht dräuen furchtbare Gewitter.
Es blitzt im Tal, der Donner brüllt.
Jungvögel ängstlich nun erzittern.
Doch morgen mag es anders sein;
dann bleckt vielleicht die Sonne heiß,
lädt golden in den Frühling ein
und leckt schnell weg das Winterweiß.
Ingrid Herta Drewing
April 13th, 2011 | Frühling, Wetter | Tags: April, Schnee, Sonne, WetterlaunenGewitter | 0 Comments
F rühlings Flüstern in den Wiesen,
R eich ein Blütenmeer erwacht.
Ü ppig Krokusgrüppchen grüßen,
H errlich auch der Tulpen Pracht!
L ieblich, schön die Vögel singen
I n der Morgenfrühe schon.
N eu beginnt die Welt zu klingen,
G lockenhell schwingt Ton um Ton.
Ingrid Herta Drewing
April 12th, 2011 | Frühling, Lebensfreude | Tags: Blüten, Frühling, Vogelsang | 0 Comments
Nun, da sich Nacht und Tag berühren
und Nebelhauch die Wiesen küsst,
die Vögel schon das Licht erspüren,
ihr Singen hell zu hören ist,
erhebst auch du dich, schaust hinaus
und siehst beglückt der Bäume Blüte,
ein zartes Leuchten rings ums Haus,
und dankst dem Schöpfer für die Güte.
Für alles Leben, hier im Werden,
der Morgenröte sanftes Licht.
Wie schön zeigt uns jetzt doch die Erde
ihr frühlingsmildes Angesicht!
Ingrid Herta Drewing
April 10th, 2011 | Frühling, Lebensfreude | Tags: Dämmerung, Frühling, Morgenröte, Schöpfung, Tau | 0 Comments
Wie mild umfächelt mich die Luft,
erfüllt von süßem Blütenduft!
Der Frühling ist gekommen,
hat alles eingenommen.
Im Blütenrausch erwacht sein Reich.
Er lässt das Harte werden weich,
und zarte Weisen klingen;
die Vögel lieblich singen.
Die Welt erwacht aus dunklem Traum,
trägt ihren federleichten Flaum
und sieht sich wachsen, werden,
in neuem Leben erden.
Auch ich fühl’ mich so leicht, beschwingt.
Dies Lied, das mir im Herzen klingt,
lässt mich am Tage träumen.
Dort unter grünen Bäumen
spaziere ich, und mir gefällt
die Frühlingshoffnung dieser Welt.
Ingrid Herta Drewing
April 8th, 2011 | Frühling, Lebensfreude | Tags: Blüten, Freiheit, Frühling, Leichtigkeit, Milde | 0 Comments
In zartem Blau grüßt uns ein heller Morgen.
Ein Frühlingstag schlägt sanft die Augen auf.
Der Garten blüht; was lange Zeit verborgen,
fügt sich nun ein in neuen Lebens Lauf.
Schon haben der Forsythien goldne Hecken
ihr Blütenbanner leuchtend hier gehisst.
Sie eifern mit der Sonne, aufzuwecken,
was noch im Winterschlaf gefangen ist.
Und auch der Amsel süße Flötenlieder
verkünden lieblich, dass der Lenz ist da.
Wir sind beglückt, empfinden, dass nun wieder
mit diesem Frühling neue Freiheit nah’.
Und wir befreien uns vom Sorgenfrust,
genießen diese Zeit der Lebenslust.
Ingrid Herta Dewing
April 7th, 2011 | Frühling, Lebensfreude | Tags: Amsel, Forsythien, Freiheit, Frühling, Klang, Lebenslust | 0 Comments
Wie anders sind Geräusche nun zu hören.
Der Frühlingsklang, er dringt ins Haus wohl ein.
Es fehlen mir die Worte, zu erklären,
was ihn so schön verändert hier lässt sein.
Der Vögel Singen und auch andre Klänge;
es ist, als hab’ geweitet sich die Welt
und sich befreit aus einem Raum der Zwänge,
da alles klar erklingt, so leicht, erhellt.
Motorgeräusche einer Brandung gleichen,
als sei dort draußen nah‘ ein großes Meer,
und Stimmen, schwebend sanft am Tag erreichen,
durchs offne Fenster schwingend, mein Gehör.
Und zwischendurch ertönt ein Kinderlachen,
verkündet fröhlich, Frühlings neu’ Erwachen.
Ingrid Herta Drewing
April 6th, 2011 | Frühling | Tags: Freiheit, Frühling, Kinder, Klang, Lebensfreude, Weite | 0 Comments
Nun dürfen wir die milden Lüfte spüren
und freuen uns an Frühlings Blütenlicht,
das strahlend hell in allen Farben spricht,
uns weit auch öffnend viele Hoffnungstüren.
Und es ermuntert uns in Wald und Flur,
auch in den engen Winkeln kleiner Gassen,
dass wir zum Neubeginn uns leiten lassen,
gleich jedem Pflanzenspross in der Natur.
Denn immer wieder ruft das junge Leben,
reicht uns die Hand, wenn zögerlich wir sind,
wie einem kleinen, furchtsam’ Kind,
das zärtlich tröstend auf den Arm wir heben.
So tut uns allen doch der Frühling gut,
Gottes Geschenk, erweckend Lebensmut.
Ingrid Herta Drewing
April 4th, 2011 | Frühling, Lebensfreude | Tags: Farben, Frühling, Hoffnung, Leben, Licht | 0 Comments
Noch unbelaubt, doch knospend stehen Bäume
wie zur Parade hier in der Allee.
Die Hausfassaden scheinen sanft zu träumen,
die Bürgersteige säumt ein Rest von Schnee.
Die Sonne, die verzagt vom Himmel blickt,
verleiht der Straße graue Winterblässe.
In Vorgärten Schneeglöckchen schon entzückt
und zeigt, dass Frühling doch nicht ward vergessen.
Gar lange wird es wohl nun nicht mehr währen,
dann grünt und blüht es hier; ein kleines Lied
der Amsel mag es jetzt schon süß beschwören,
dass Lenz in seiner Leichtigkeit einzieht.
Dann öffnen weit sich auch der Häuser Fenster,
vertrieben sind des Winters Frost-Gespenster
Ingrid Herta Drewing
April 2nd, 2011 | Frühling, Lebensfreude | Tags: Allee, Amsel, Garten, Schnee, Vorfrühling | 0 Comments