Es fegt ein kühler Wind durch meine Träume,
das Sonnenfenster scheint schon zugeklappt,
und wo einst Blüten reiften in den Bäumen
hat kahler Winter alles nun ertappt.
Und dennoch wartet da ein zartes Hoffen
auf einen goldnen Tag und Neubeginn,
auch wenn das Leben, winterlich betroffen,
nun langsam fährt auf stillem Fluss dahin.
Noch lässt des Sternes Licht das Lächeln zu,
hell grüßend hier in seinem Sonnenglanz.
Die Träume tragen leichte Flügelschuh‘
und schenken den Gedanken ihren Tanz.
In ihrem Reigen folgen sie dem Wind
dorthin, wo Träume wahr geworden sind.
© Ingrid Herta Drewing,2013
Januar 11th, 2013 | Besinnliches, Glauben, Leben, Liebe | Tags: Erfüllung, Glaube, Hoffnung, Leben, Liebe, Träume, Vergänglichkeit | 0 Comments
Und wieder geht ein Jahr zu Ende,
ein neues grüßt im Januar.
Wir Menschen an der Zeitenwende
umarmen, schütteln uns die Hände
und wünschen uns ein gutes Jahr.
Als hätten Wünsche die Magie
und würden wie im Märchen wahr…
Er scheint dir fast als Idiotie
der Traum von Glück und Harmonie
der Welt, die friedlich, wunderbar.
Und doch, aus allem spricht dies‘ Hoffen,
ein Leben, das auf Zukunft baut,
verdrängt, was Böses uns betroffen,
sich haltend für das Gute offen,
wenn es so optimistisch schaut!
Wer glaubt, erbittet Gottes Segen,
weiß sich in seiner Hand geborgen
und fürchtet nicht, auf neuen Wegen
zu fallen, fühlt, Gott wird ihn hegen,
geleiten hin zu hellem Morgen.
© Ingrid Herta Drewing
Dezember 31st, 2012 | Besinnliches, Glauben, Sylvester | Tags: Glaube, Hoffnung, Lebenskraft, Magie, Märchen, Neujahr, Optimismus, Sylvester, Wünsche | 0 Comments
Woraus sind wir gemacht?
Aus jenem Sternenstaub,
in Sphären aufgeklaubt,
und einem Geist, der lacht,
auch oftmals bitter weint,
und Träumen, die wir sacht
hier irdisch uns vereint?
Was hält uns auf der Spur
in unsrem kurzen Leben;
lässt uns hier nehmen, geben
inmitten der Natur?
Ist es das Lied vom Lieben,
ist’s unser Denken nur,
das wir, beflissen, üben?
Es ist dies‘ glaubend‘ Hoffen,
das uns in Schwebe hält
im Dasein dieser Welt,
die wir hier angetroffen;
und dieses Wunder: Leben,
in seiner Vielfalt offen,
das täglich neu gefällt.
© Ingrid Herta Drewing
November 25th, 2012 | Besinnliches, Glauben, Leben | Tags: Dasein, Glaube, Hoffnung, Leben, Liebe, Natur, Sternenstaub | 0 Comments
Der schwarze Vogel kreist schon um dein Haus.
Du schließt die Fenster und beginnst zu singen,
träumst von des Phönix’ goldnen Feuerschwingen,
verdrängst gekonnt des nahen Dunkels Graus.
Noch klingt dein Lied und wehrt den fremden Schatten.
Des Lebens Freude birgt dich, hält dich warm.
Der Klang gibt dir die Kraft, lässt nicht ermatten;
du beugst dich nicht in Schwäche vor dem Harm.
Wenn sich das Licht in graue Asche brennt,
wird deine Seele sich in Höhen heben,
durch Sternenstaub in ferne Weiten schweben,
die vorerst auch kein glaubend Herz erkennt.
Doch wartet dort gewiss ein neuer Morgen,
da darfst auch du dich fühlen ganz geborgen.
© Ingrid Herta Drewing
Juni 1st, 2012 | Besinnliches, Glauben | Tags: Geist, Glaube, Jenseits, Leben, Tod | 0 Comments
Wie Wellen rinnen
in großen Kreisen,
schon im Beginnen
in Fernen weisen,
so auch unser Leben
wächst und sich weitet,
gütig begleitet,
im Nehmen und Geben,
im Hoffen und Streben,
im Können und Üben,
im Sehnen und Lieben,
zum Ufer sich wendend,
ausklingend
endet.
© Ingrid Herta Drewing
Mai 21st, 2012 | Besinnliches | Tags: Glaube, Leben, Liebe | 0 Comments
O stern ist das Fest des Lebens.
S anft die Frühlingswelt erwacht.
T rägt im Licht des Hoffnungswebens
E ine wahre Blütenpracht.
R esurrexit, frohes Rufen,
F reude in der Osternacht,
E int und führt auf goldnen Stufen
S trahlend uns im Glauben, sacht,
T ag durch Christi Liebesmacht.
© Ingrid Herta Drewing
April 7th, 2012 | Glauben, Leben | Tags: Auferstehung, Freude, Glaube, Jesus Christus, Leben, Liebe, Ostern | 0 Comments
Ein neues Jahr in unsrem Erdenleben,
es rauscht heran; wie schnell das alte schwand,
dem Strome gleich, der fließt, verlässt das Land,
um sich dem großen Meere hinzugeben.
Wir stehen staunend, seh’n den Lauf der Jahre
an uns vorüber gleiten; Freud und Leid
empfinden wir, und langsam löst die Zeit
das Dunkel, webt uns Licht in Herz und Haare.
Es lehrt Erfahrung uns, nun tief zu schauen,
und Flügel tragen uns jetzt ohne Hast.
Wir wissen, dass wir hier nur kurz zu Gast.
Und Wehmut unsre Seele zart erfasst,
auch wenn wir dann, befreit von Angst und Last,
bereit sind, ganz dem Herrgott zu vertrauen.
© Ingrid Herta Drewing
Dezember 31st, 2011 | Glauben, Nachdenkliches | Tags: Erfahrung, Glaube, Jahreswechsel, Neujahr, Weisheit | 0 Comments
Ein altes Lied aus Kindertagen
irrlichtert mir noch im Gemüt
und lässt auch heut’ naiv mich fragen,
wie wir beim Flor der Sterne wagen
zu sagen, wie die Welt erblüht’.
Unkundig leben wir im Wissen
und Glauben, dass im großen All
ein Gott uns liebt, der Mensch, sein Fall,
so einzigartig mit Gewissen,
erweckt ward nach dem ersten Knall.
Werd‘ schwindlig, denk‘ ich an Milliarden
der Sterne und der Galaxien,
an jene Kräfte, Energien,
die leuchtend dort im dunklen Garten
des Nicht-Nichts ihre Bahnen ziehen.
Doch weiß ich mich als Menschenkind
in meinem Glauben aufgehoben,
als Wesen, das im Gotteslobe
sich ortet, menschlich wieder find’t,
ein Funke, liebend, hier verwoben.
© Ingrid Herta Drewing
Dezember 29th, 2011 | Glauben, Leben, Nachdenkliches | Tags: Galaxien, Geborgenheit, Glaube, Gott, Schöpfung, Sterne, Weltall | 0 Comments
Der blauen Buden Türen sind verriegelt,
und sanft kehrt Stille auf dem Markt nun ein.
Hell leuchtend glänzt der vielen Sterne Schein,
Adventszeitlichter, himmelwärts beflügelt.
Und leise rieselt Schnee; in goldnem Licht
mag märchenhaft die Nacht den Zauber schenken.
Ich stapfe durch den tiefen Schnee, bedenke,
was uns das Weihnachtsfest als Heil verspricht.
Im harten Winter, wenn durch Frost erstarrt
der See und Bäche dicht von Eis gesäumt,
erscheint der Hoffnung Licht im Dunkel klar,
der Friede, von den Menschen neu erträumt.
Die Rettung, die die Liebe kann gewähren,
die Christus, Gottes Gnade uns bescheren.
© Ingrid Herta Drewing
Dezember 19th, 2011 | Adventszeit, Besinnliches, Glauben | Tags: Christus, Friede, Glaube, Liebe, Schnee Sterne, Weihnachtsmarkt | 0 Comments
Ein heller Morgen und ein neuer Tag,
vergessen alle nächtlichen Gedanken.
Du weißt, was jetzt auch alles kommen mag,
nichts bringt dich wirklich noch ins Wanken.
Du kennst den Weg, die Zeichen sind gefunden,
sollte er mühsam über Berge führen;
du wirst den Mut, die Kräfte nicht verlieren
und trotzt den schroffen Felsen unumwunden.
Der Kompass ist in Takt, musst nicht mehr warten.
Der Rucksack ist gepackt, so schnür den Schuh!
Es wird nun Zeit, die Wanderschaft zu starten,
sich aufzuschwingen aus der toten Ruh’.
Was mag sich hinter jenem Wald verstecken?
fragst du. Nun geh’, dann wirst du es entdecken!
© Ingrid Herta Drewing
Dezember 17th, 2011 | Lebensfreude | Tags: Aufbruch, Ermunterung, Glaube, Leben, Orientierung, Wanderschaft, Weg | 0 Comments