Archive for the Category Frühling
Und wieder darfst du Wunderbares schauen,
erlebst den Frühling nun mit allen Sinnen,
im Garten, Park und Wald ein neu’ Beginnen;
es blühen auf und grünen Bäume, Auen.
Du kennst es, dieses Lied der Jahreszeiten,
und dennoch fühlst du dich vom Lenz beglückt,
in eine junge, schöne Welt entrückt,
die, unbekümmert, Freude kann bereiten.
Dich kost die milde Luft, der Vögel Singen,
der helle Tag, die Sonne, Himmels Blau,
der süße Blütenduft; ein zartes Schwingen
erhebt die müde Seele aus dem Grau.
Das Frühlingslied der Hoffnung hörst du klingen
und weißt, jetzt wird dir manches wohl gelingen.
© Ingrid Herta Drewing
März 2nd, 2012 | Frühling, Lebensfreude | Tags: Blütenpracht, Frühling, Gewissheit, Hoffnung, Leben, Licht, Seele, Sonne | 0 Comments
Die Buschwindröschen, die hier mannigfach
in einem Blütenteppich Bäume säumen,
die in dem Walde nun aus Winterträumen
in regem Knospen grünend sind erwacht.
Sie leuchten, zarte, weiße Sterngesichter,
hell in des Buchenwaldes Kathedrale,
Geschenk des Frühlings, der die Blütenlichter
lässt lieblich lächelnd sich ins Leben malen.
Noch schirmt kein Blätterzelt ab Himmels Blau.
Der Wald ist weit geöffnet für das Licht,
das strahlend warm dort mit der Erde spricht,
den Frühblühern gewährt die Sonnenschau.
So reckt auch Kleines, Zartes sich ins Leben,
und keine Macht verwehrt ihm nun dies’ Streben.
© Ingrid Herta Drewing
März 1st, 2012 | Frühling, Lebensfreude | Tags: Buschwindröschen, Frühblüher Frühling, Leben, Licht, Wald Blütenteppich | 0 Comments
Heut’ präsentiert sich sanft in Frühlingsmilde
der Tag und schenkt uns seinen hellen Klang.
Die kleine Welt schlüpft aus dem Winterbilde,
genießt den himmlisch sonnigen Empfang.
Da rauscht der Bach, der nun vom Eis befreit,
und licht, ein wenig Schnee noch an den Füßen,
sind lieblich Schneeglöckchen im Park bereit,
den Lenz und sein Gefolge zu begrüßen.
Die Amseln flöten, zwitschernd stieben Meisen
am Vogelhaus, das bald auch obsolet,
da Winter wird wohl weit nach Norden reisen,
wenn Frühlings Blütenreich im Grün entsteht.
Auch wir erfahren froh dies zarte Beben
erwachender Natur zu neuem Leben.
© Ingrid Herta Drewing
Februar 29th, 2012 | Frühling | Tags: Amsel, Frühlingsluft, Milde, Schneeglöckchen, Sonne, Winterabschied | 0 Comments
Im Park blüht schon die Zaubernuss,
lässt uns den Frühling ahnen.
Es schwanden Kälte und Verdruss,
vorbei dies’ eisig’ Mahnen.
Nun hat der See sein Eis verbannt,
und Enten kommen angeflogen,
ein Schwanenpaar, so elegant,
zieht majestätisch sanfte Bogen.
Der Bach hell plätschert in den Schnellen,
und licht glänzt der Magnolienbaum,
in seiner Knospen prallem Schwellen
erwacht ganz zart ein Frühlingstraum.
Nun wird es nicht mehr lange währen,
dann grünen Felder, Wälder, Auen.
Die Amsel singt, kann süß betören;
ihr Lied weckt Hoffnung und Vertrauen.
© Ingrid Herta Drewing
Februar 19th, 2012 | Frühling | Tags: Amsel, Frühlingserwartung, Schwäne, Tauwetter, Zaubernuss | 0 Comments
Hell scheint die Sonne heut’ ins Fenster
und streichelt strahlend warm mir mein Gesicht,
vertreibt des Winters Frostgespenster
und animiert mich zärtlich zum Gedicht.
Doch zeigt sie mir auch auf den Scheiben
staubstumm die Forderung, zu putzen nun.
Wie soll mir da noch Muße bleiben,
die Zeit zu nutzen für poetisch’ Tun?
So geht ’s mit vielem, was uns schön erscheint,
es hat auch eine andre Seite.
Doch Sonne, die es gut hier mit mir meint,
kann mich zur Klarheit wohl geleiten.
© Ingrid Herta Drewing
Februar 18th, 2012 | Besinnliches, Frühling | Tags: Fensterscheiben, Frühjahrsputz, Karheit, Muße, Sonne, Staub, Wärme | 0 Comments
Ein tanzend’ Stäubchen
in der Sonne Licht,
von warmer Luft
zum Schweben animiert,
ein zartes Täubchen
flugs der Katz’ entwischt,
vom süßen Duft
des Frühlings inspiriert,
so mag auch
meine Sehnsucht ziehen
und schwerelos
in milde Träume fliehen.
© Ingrid Herta Drewing
Februar 10th, 2012 | Frühling | Tags: Frühling, Leichtigkeit, Milde, Sehnsucht | 0 Comments
Ein Hauch von Frühling, auf den Wiesen
spaziert vergnügt die Entenschar,
den See dort schwimmend zu begrüßen,
der kürzlich ganz vereist noch war.
Die Sonne scheint, erwärmt die Luft,
ein blauer Himmel heut’ gefällt.
Der Hyazinthen süßer Duft
verspricht des Frühlings Blütenwelt.
Ein Schwanenpaar schwebt auf den See,
und findet sich zu zarten Tänzen.
Anmutig darf ihr Pas de Deux
im hellen Sonnenlichte glänzen.
Ich steh’ am Ufer und erschaue
beglückt das sanfte, schöne Bild,
seh’ hoffend Zukunft und vertraue
darauf, dass sich mein Glück erfüllt.
© Ingrid Herta Drewing
Januar 25th, 2012 | Besinnliches, Frühling, Natur | Tags: Enten, Frühling, Glück, Hoffnung, Pas de Deux, Schwäne, See, Sonne, Wiese | 0 Comments
Frühlingstanz
Im luftigen Kleide, zum Tanz auf der Wiese,
so lockt uns jetzt freundlich der Frühling hinaus.
Als Segen erscheinen uns Tage wie diese;
die strahlende Sonne, wir kosten sie aus!
Dies Blühen ! Die Düfte erfüllen die Welt,
und froh in den Lüften ein Singen und Schwingen,
als habe sich wer ein Orchester bestellt,
um alles in liebliches Klingen zu bringen.
Wer mag da noch bleiben zu Hause am Herde,
sich grämen und bang seine Sorgen bebrüten?
Denn neu lädt uns ein diese werdende Erde,
entfaltend so farbig und schön ihre Blüten.
So lasst uns genießen dies himmlisch Geschenk
und danken dem Schöpfer, der gütig hier lenkt.
Ingrid Herta Drewing
Mai 10th, 2011 | Frühling, Lebensfreude | Tags: | 0 Comments
Von goldnem Sonnenlicht umflossen,
erwacht das Leben, um zu träumen.
Der Frühling lächelt in den Bäumen
und Wiesen, blühende Genossen.
So mag ein Erdentag beginnen,
beschirmt von Himmels hellem Blau,
und ich erleb’ mit allen Sinnen
des Frühlings zarte Blütenschau.
Lass mich von Licht und Duft betören,
der frühen Vögel süßem Lied.
Das Leben darf auch dir gehören,
so flüstert ’s zärtlich ins Gemüt.
Ingrid Herta Drewing
Mai 9th, 2011 | Frühling | Tags: Frühling, Hoffnung, Lebensfreude, Morgen, Sonne | 0 Comments
Im milden Schein der goldnen Abendsonne
vergeht nun langsam dieser Frühlingstag,
der uns geschenkt so wohlig Wärme, Wonne,
wie man es fast nicht schöner kennen mag.
Bald zeigt sich hier der Stille Traumgesicht.
Von ferne höre ich noch Flugzeuggrummeln.
Nach Hause fliegen nun die letzten Hummeln.
Allmählich rötet sich das Abendlicht.
Die Amsel sitzt in hohen Baumes Wipfel,
singt süß hier ihre Abendmelodie,
die dann verstummt; hoch ragt des Berges Gipfel,
ein Schattenriss der Abendsinfonie.
So geht der Tag, versinkt in roter Glut;
beglückt erschau’ ich diese Farbenflut.
Ingrid Herta Drewing
Mai 7th, 2011 | Besinnliches, Frühling | Tags: Abendrot, Frühling, Sonnenuntergang, Stille | 0 Comments