Archive for the Category Sommer
Die Müdigkeit der grauen Regentage
nimmt mir den Schwung, belastet mein Gemüt.
Mir fehlt der Sonne Licht-und Lustansage,
der klare Himmel, der in Blau erblüht.
Es zeigt statt hohen Sommer der August
sich nun in einem kühlen, nassen Kleid,
nachdem der Juli schwül im Hitzeblust
uns eingestimmt auf eine Tropenzeit.
Das Wetter, scheint es, kennt nur noch Extreme.
Der Klimawandel hat wohl schon begonnen,
und wir negieren‘ s, lieben das Bequeme,
riskierend, dass uns damit viel zerronnen.
Wann handeln wir vernünftig und bewusst,
betäuben ignorant nicht nur den Frust.
© Ingrid Herta Drewing,2014
August 15th, 2014 | Klimawandel, Sommer, Sonette, Wetter | Tags: August, Dauerregen, Gewitter, Juli, Klimawandel, Müdigkeit, Schwüle, Wetterextreme | 0 Comments
Spröde
der Morgen.
Getaucht in Grau
suchst du das Sonnengesicht.
Sommerillusionen.
© Ingrid Herta Drewing
August 15th, 2014 | Elfchen, Sommer, Wetter | Tags: Müdigkeit, Regen, Sonnensehnsucht | 3 Comment
Als habe er die Jahreszeit vergessen,
so dümpelt dieser graue Tag dahin,
obwohl der Bäume Grün doch lässt ermessen,
dass die Natur noch schwelgt im Sommersinn.
Da sind uns Labsal vieler Kräuter Düfte,
Basilikum, Lavendel, Rosmarin.
Der Sommerblumen Hauch durchdringt die Lüfte,
betörend auch die Sterne des Jasmin.
Es ist August, bald wird im Lichte schwärmen,
was vor dem Regen sich verborgen hat.
Das Sonnengold wird uns wohl wieder wärmen,
bevor im Herbst die Blätter fallen matt.
Die Sonnenblumen hier noch hell erstrahlen
und leuchtend sich in unsren Alltag malen.
© Ingrid Herta Drewing,2014
August 9th, 2014 | Besinnliches, Lebensfreude, Sommer, Sonette | Tags: Jasmin, Kräuterdüfte, Natur, Regen, Sommer, Sommerblumen, Sonnenblumen | 0 Comments
Kräuter
schenken mir
dort im Wintergarten
die würzig duftenden Erinnerungen,
Sommerträume.
© Ingrid Herta Drewing,2014
August 8th, 2014 | Elfchen, Erinnerungen, Flora, Sommer | Tags: Düfte, Kräuter, Sommerträume | 0 Comments
Allmählich findet Sommer seine Höhen,
des Tages Hitze klingt gewitternd aus.
Ein Labsal hier des frischen Windes Böen!
Die Schwüle weicht, und kühler wird’s im Haus.
Die Regenschauer sorgen für das Nass,
so darf der Bäume Kleid noch grün erglühen,
und dort im Garten, wo sonst Gräser blass,
erfreut der Sonnenblumen helles Blühen.
Doch heimlich, dort in den Kastanienbäumen,
des Frühherbsts Flüstern, prall die Früchte reifen.
Noch liegen sie im Schalenbett und träumen,
bevor die Stürme ihre Festung schleifen.
Die Mauersegler in den Süden fliehen;
dorthin wird wohl auch bald der Sommer ziehen.
© Ingrid Herta Drewing,2014
August 6th, 2014 | Herbst, Natur, Regen, Sommer, Sonette | Tags: Frühherbst, Gewitter, Hochsommer, Kastanien, Mauersegler. Sommers Neige, Regen, Sonnenblumen | 0 Comments
Im Garten duften die Reseden.
Hell zieht der Sommer über Land,
schenkt Früchte uns mit milder Hand,
und Sonnenlicht beglückt nun jeden,
der kürzlich hier nur Graues fand.
Zwar hat er auch so seine Mucken,
sich wild gewitterträchtig zeigt,
im Hagelsturm die Bäume neigt,
mit Wolkenbrüchen, Blitzezucken
sich wetterwütend grob versteigt.
Da ist man ihm wohl nicht gewogen.
Doch bald stimmt wieder warmes Licht
uns freudig, mildert den Verzicht,
Dies‘ Farbenspiel, der Regenbogen,
erneut das Sommerglück verspricht.
© Ingrid Herta Drewing,2014
August 4th, 2014 | Lebensfreude, Sommer, Wetter | Tags: Düfte, Früchte, Garten, Gewitter, Regenbogen, Sommer, Sommerglück, Sonnenlicht, Wolkenbrüche | 0 Comments
Noch zeigt der Sommermorgen seine Milde,
bevor die schwüle Hitze alles prägt,
und Wolkenberge wachsen als Gebilde
eines Gewitters, das nicht sorgsam wägt.
Schroff rüttelt Sturm die schönen, alten Bäume,
bricht ihre Äste, wirft sie auf den Weg.
Der Hagel prasselt, Regenwasser schäumen,
und Straßen werden Flüsse ohne Steg.
Der Himmel schwarz, nur grelle Blitze schnellen,
des Donners Grollen durch die Lüfte gellt.
Du magst dich schauend hinters Fenster stellen,
abwarten, dass bald heller wird die Welt.
Verfolgst da machtlos dieser Kräfte Spiel
und hoffst, ein gutes Ende sei das Ziel.
© Ingrid Herta Drewing,2014
August 3rd, 2014 | Krieg, Natur, Sommer, Sonette | Tags: Blitze, Gewitter, Gutes Ende, Hagel, Hochwasser, Hoffnung, Krieg, Macht, Sturm, Überflutung, Zerstörung | 0 Comments
Der Wetterkoch scheint wohl zu dopen,
schickt uns fast täglich nun Gewitter.
Wir fühlen uns wie in den Tropen
zur Regenzeit, recht feucht und bitter!
Da hieß es tatsächlich landunter,
die Wasser flossen ganz verkehrt
auf Straßen, Plätzen, und mitunter
ward nicht nur Habe da verheert.
Als sei gar Hochmut hier zu rächen,
wo Türme in den Himmel ragen;
für Blitz – Einschläge ein Versprechen,
wenn Blitzableiter da versagen!
So hat Gewitters wütend‘ Toben
im Dom die Orgel fast zerstört,
wo helle Klänge Gott sonst loben,
manch schön‘ Konzert ward froh gehört.
Wer glaubt,mag beten, man darf hoffen,
dass bald der Wetter Spuk vorbei,
der Sommer sich zeig‘ klar und offen,
gemäßigt unser Klima sei!
© Ingrid Herta Drewing,2014
Juli 30th, 2014 | Aktuelles, Besinnliches, Klimawandel, Leben, Sommer, Wetter | Tags: Blitzeinschlag, Dom, Freude, Gebet, Gewitter, Hochwasser, Klima, Konzert, Musik, Orgel, regenzeit, Tropen, Wetter | 0 Comments
Ein heller Sommermorgen gleitet
sanft träumend, leuchtend in den Tag.
Des Taues Feuchte hier im Hag
erglänzt im Licht; die Sonne schreitet
mit Strahlen-Schritten, wie sie’s mag.
Die frühen Vögel, die sie preisen,
beginnen ihren Lobgesang.
Des Flötens, Singens froher Klang
darf weithin in den Lüften reisen,
erquickt, was nächtens noch schien bang.
Hier will jetzt lichte Freude weilen,
die dir auch Sinn und Seel‘ belebt,
in deinen Tag sich schön verwebt.
Was dich noch schmerzt, das wird sie heilen,
was müde liegt, nun aufwärts strebt!
© Ingrid Herta Drewing,2014
Juli 28th, 2014 | Lebensfreude, Musik, Sommer | Tags: Freude, Fröhlichkeit, Licht, Lobgesang, Sommermorgen, Vogelgesang, Wohlgefühl | 0 Comments
Als habe Ra sie zum Appell befohlen,
Nilgänse, da versammelt, aufrecht stehen
und aufmerksam in eine Richtung sehen,
im Mittagsglanz des Sommers, unverhohlen.
Sie, Immigranten aus des Nils Regionen,
Am Warmen Damm längst heimisch schon geworden,
schreckt auch nicht mehr der Winter hier im Norden;
ganzjährig sie an diesem Teiche wohnen.
Hier, wo die warmen Quellen bringen Milde
und selten nur herrscht Frost mit Eis und Schnee,
gehören sie zum wohl vertrauten Bilde
wie Enten, Schwäne dort am Kurhaus-See.
Erobern gleich der Sittichschar die Stadt,
die grüne Zonen dort bevölkert hat.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Juli 27th, 2014 | Fauna, Landschaft, Sommer, Sonette, Stadt, Vögel, Wiesbaden | Tags: Am Warmen Damm, Halsbandsittiche, Neozoen, Nilgänse, Sommermittag, vermehrung, Warme Quellen, Wiesbaden | 0 Comments