Archive for the Category Besinnliches
Ein Wimpernschlag,
ein Augenblick!
Wo blieb die Zeit?
Du schaust zurück
auf ein erfülltes Leben
und siebzig Jahre Erdenglück.
Auch Leid hat es gegeben.
Jedoch das Gute überwiegt,
bewahrt in deiner Seele.
Mag auch
das,was noch vor dir liegt,
ein Schleier sanft verhehlen.
© Ingrid Herta Drewing
Dezember 12th, 2012 | Besinnliches | Tags: Geburtstag, Rückblick, Siebzig | 0 Comments
“Oh, Christkind, du und deine Engel,
wann kommt ihr endlich , bringt den Baum
zur Weihnacht ?” , denkt der kleine Bengel ,
schaut sehnend in den Sternenraum .
“Mein Briefchen hab’ ich schon geschrieben
und alle Wünsche dir genannt…
ob sich die Eltern doch noch lieben,
dir ist das sicherlich bekannt.
Kannst, Christkind, du es vielleicht machen,
dass sie wieder zusammen sind?
Ich wünsch mir sonst nur wenig’ Sachen
nur so ein kleines Bärenkind.
Vielleicht noch eine kleine Schwester,
dann wäre ich nicht so allein.
Am besten sollt’ sie an Sylvester
schon hier bei uns zu Hause sein.
Ich werd’ auch immer artig beten
und waschen meine Hände rein;
mit Wölfchen nicht mehr zanken , treten
und obendrein recht fleißig sein. “
© Ingrid Herta Drewing
Dezember 11th, 2012 | Adventszeit, Besinnliches, Kinder, Weihnachtszeit | Tags: Familie, Kind, Liebe, Sehnsucht, Trennung | 0 Comments
Vormals noch ein Tannenbaum,
heute Plastik pur,
und der Kerzen- Lichter-Traum
folgt der Kabelspur.
Sangen wir nicht einst das Lied?
Heut ‚ klingt die CD,
und ein stilles Weh
schleicht sich ein in mein Gemüt.
Umgepolt das Friedensfest,
als Geschenk nur Dinge,
die das Geld erbringen lässt.
Liebe sollte singen!
In der Kirche heil’gem Raum
treff‘ ich dies‘ Zuhaus‘.
Hier löst Glaube sich von Traum,
Hoffnung bleibt nicht aus.
© Ingrid Herta Drewing
Dezember 7th, 2012 | Besinnliches, Glauben, Liebe, Weihnachtszeit | Tags: Brauchtumswandel, Gesang, Geschenke, Hoffnung, Kirche, Liebe, Weihnachten | 0 Comments
Vom Turme hell klingen die Glocken,
und weiße Schleier so licht,
gewebt aus des Schnees zarten Flocken,
sie schenken der Erde schlicht
ein friedliches Unschuldskleid.
Weihnachten, freudvolle Zeit,
Die Sterne,die Kerzen erglänzen .
Warm werden Herzen und weit.
Es schwingen in lieblichen Tänzen
des Jubels Lieder, befreit.
© Ingrid Herta Drewing
Dezember 2nd, 2012 | Besinnliches, Weihnachtszeit, Winter | Tags: Friede, Jubel, Klang, Schnee, Weihnachten. Glocken | 0 Comments
Noch immer wünschen hier wir Menschen Frieden,
ersehnen eine Welt voll Harmonie,
und dennoch hören wir doch meist‘ hienieden
das Röhren jener falschen Melodie.
Bedrohlicher als feurige Vulkane,
der Meere unberechenbare Wellen
ist dieser Hass, er lässt Zerstörung ahnen,
wenn lebensfeindlich die Parolen gellen.
Gewalt und Terror brechen sich die Bahn;
Jahrtausende, geplagt von Leid und Kriegen!
Der Mensch, gefangen hier in bösem Wahn,
sich fragt, wann Liebe, Güte endlich siegen.
Er hofft stets wieder in der Weihnachtszeit,
dass sie den Frieden habe im Geleit.
© Ingrid Herta Drewing
November 30th, 2012 | Besinnliches, Leben, Liebe, Weihnachtszeit, Wünsche | Tags: Frieden, Hoffnung, Krieg, Leben, Mensch, Weihnachtszeit, Zerstörung | 0 Comments
Ein Kleid aus Sternchen schmückt die Erde.
Es schenkt der Schnee die weißen Spitzen,
auf dass es hier nun festlich werde.
verhüllt die dunklen Wunden, Ritze.
Adventszeit ist, die Menschen haben,
um ihre Stadt ins Licht zu rücken,
begonnen, ihrer Märkte Gaben
mit Tannen, Sternen auszuschmücken.
Die Freude in der Kinder Augen
strahlt heller als des Lichtes Glanz
Was Großen mag als Deko taugen,
verzaubert ihren Tag nun ganz.
Sie fühlen Freude im Erwarten.
Dies‘ Klingen in der Weihnachtszeit
führt zart sie hin zu jenem Garten
der Engellieder, Friedenszeit.
© Ingrid Herta Drewing
November 28th, 2012 | Adventszeit, Besinnliches, Kinder | Tags: Adventszeit, Engel, Freude, Kinderaugen, Schnee, Sterne, Weihnachtsmarkt | 0 Comments
Tage gibt es, da träumen die Stunden;
festlich gekleidet, in Silber gewirkt,
schreiten sie langsam; still, liebend verbunden,
fließen Minuten, ohne Sekunden
emsig zu zählen, der Augenblick bürgt.
Tage gibt es, da klingen die Töne
dir so vertraut, ein harmonischer Klang,
dunkel und lieblich, tiefes Versöhnen
findet sich, einend in allem Schönen,
und es begleitet dich zärtlich Gesang.
Tage gibt es, da leuchten im Lichte
Farben, fein spielend in Glanz, Harmonie,
flüstern in Regenbogen Gedichte,
blau, violett, gelb, rot, grün Geschichten,
malen dir lächelnd des Glücks Sinfonie.
Tage gibt es, da schwebt in den Lüften
seidig und weich ein betörender Hauch.
Blüten erblühen und decken die Klüfte,
Wunder wirkend, im Zauber der Düfte
ruft dich, weit schwingend, das Leben nun auch.
© Ingrid Herta Drewing
November 27th, 2012 | Besinnliches, Lebensfreude, Musik, Poesie | Tags: Freude, Glück, Leben, Licht, Liebe, Musik, Poesie, Schönheit | 0 Comments
Noch immer verborgen, die Sonne!
Im Tal liegt der Nebel dicht,
als habe das Grauen gewonnen,
weil Farben des Lebens zerronnen
in dauerhaftem Verzicht.
Es kann sich der Blick nicht gewöhnen,
denn du bist dazu nicht bereit,
zu fristen in solch tristen Tönen,
die alles, was schön, hier verhöhnen.
das Dunkel, den Tod im Geleit.
Dein Herz fühlt auch jetzt dieses Hoffen,
hegt treulich die Zuversicht,
es weiche, was trüb dich betroffen,
und wünscht sich den Himmel weit offen,
ersehnend Freude und Licht.
© Ingrid Herta Drewing
November 26th, 2012 | Besinnliches | Tags: Dunkel, Farben, Freude, Himmel, Hoffnung, Licht, Monotonie, Nebel, Traurigkeit | 0 Comments
Woraus sind wir gemacht?
Aus jenem Sternenstaub,
in Sphären aufgeklaubt,
und einem Geist, der lacht,
auch oftmals bitter weint,
und Träumen, die wir sacht
hier irdisch uns vereint?
Was hält uns auf der Spur
in unsrem kurzen Leben;
lässt uns hier nehmen, geben
inmitten der Natur?
Ist es das Lied vom Lieben,
ist’s unser Denken nur,
das wir, beflissen, üben?
Es ist dies‘ glaubend‘ Hoffen,
das uns in Schwebe hält
im Dasein dieser Welt,
die wir hier angetroffen;
und dieses Wunder: Leben,
in seiner Vielfalt offen,
das täglich neu gefällt.
© Ingrid Herta Drewing
November 25th, 2012 | Besinnliches, Glauben, Leben | Tags: Dasein, Glaube, Hoffnung, Leben, Liebe, Natur, Sternenstaub | 0 Comments
Nebelblindes Gehen,
Tasten nach dem Licht.
Hoffnung hilft bestehen,
wenn des Glückes Drehen
fordert den Verzicht.
Wenn die Feuer schwelen,
schwach dein Flämmchen glüht,
und des Lebens Stelen
Festigkeit verhehlen,
nichts im Garten blüht.
Lies nicht aus den Sternen!
Bleib‘ im Glauben fest!
Aus Erfahrung lernen,
Widriges entkernen,
Liebe leben lässt.
© Ingrid Herta Drewing
November 24th, 2012 | Besinnliches, Glauben | Tags: Ermunterung, Hoffnung, Leben, Liebe | 0 Comments