Archive for the Category Friede

Als gebe es für uns auf dieser Erde
nichts, was der Menschheit an Gefahren droht,
zieht man aus jenen Kriegen keine Lehre,
die nur Zerstörung brachten, Leid und Tod.
Dies Aufrüsten, Manöver, Drohgebärden;
zu leicht wird böses Feuer neu entfacht!
Man sollte so einander nicht gefährden;
nichts eskalieren, handeln mit Bedacht!
Die Menschen wollen nur in Frieden leben,
da ist es gleich, wo sie zu Hause sind,
statt Krieg und Leid gilt letztlich ihr Bestreben,
dem trauten Glück mit Mann und Frau und Kind.
Anstatt sich hier mit Waffen zu bekriegen,
sollt‘ dieser Friede uns am Herzen liegen!
© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing
Februar 12th, 2022 | Friede, Krieg, Sonette | Tags: Kriegsgefahr | Kommentare deaktiviert für Kriegsgefahr in Europa

Endlich war
vor 75 Jahr‘
am 8. Mai
die Nazi-Tyrannei
vorbei!
© Text: Ingrid Herta Drewing
© Foto: Ingmar Drewing
Mai 8th, 2020 | Friede, Weltgeschehen | Tags: 8.Mai 1945, Frie, Kriegsende, Leben, Nazi-Tyrannei | Kommentare deaktiviert für Kriegsende 1945

Ein Zauber hält mich zart umfangen.
Der Kindheit Lächeln liegt darin;
zur Krippe bin ich heut’ gegangen
und fühlt’ dies selige Verlangen,
dem ich doch schon entwachsen bin.
Der Friede, Freude und das Glück
aus jenen unbeschwerten Tagen,
sie rufen leuchtend mir zurück,
was fern dem grauen Alltagsblick,
der Weihnachtsbotschaft wahres Sagen.
Es klingen alte, traute Lieder.
Ihr froher Klang füllt meine Welt,
und Freude, die uns immer wieder
die Hoffnung schenkt, sie strahlt hernieder.
Der Liebe Stern die Nacht erhellt.
© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing
Dezember 12th, 2019 | Adventszeit, Freude, Friede, Glauben | Tags: Christus, Freude, Glaube, Hoffnung, Kindheitserinnerung, Krippe | Kommentare deaktiviert für Adventshoffen

Es träumte einst die Friedenstaube,
als sie flog müde vor sich hin,
dass sich der Friede aus dem Staube
erhebe und als neuer Glaube
in Menschenhirnen fände Sinn.
Dass keiner mehr dem andern neide
das, was er liebt, was ihm gehört,
man gütig, freundlich, fern dem Leide
dem Nächsten helfe, ihn begleite,
gemeinsam lebend unbeschwert.
Doch es erstarb ihr stilles Hoffen,
verwelkt war der Olivenzweig.
Sie ward von einem Schuss getroffen
und stürzte ab, noch Flügel offen;
es fand ihr Traum ein dunkles Grab.
© Foto u. Text: Ingrid Herta Drewing,
Juni 24th, 2019 | Friede, Gesellschaftskritisches | Tags: Freude, Friedenstaube, Hoffnung, Leben, Nächstenliebe, Traum | Kommentare deaktiviert für Friedenstaube

Schneeflocken kosen die Fluren
und stimmen den Winter weich,
wo kürzlich noch frostige Spuren
der klirrenden Kälte fuhren,
besänftigt sein schimmerndes Reich.
Ein Märchen lässt dich dort träumen,
so unberührt liegt das Land.
Im Schneepelz auf Büschen, Bäumen,
die glitzernd die Wege säumen,
reicht’s dir seine Zauberhand.
Entführt dich in seine Stille,
und so, als ruhe die Zeit
in dieser schneereinen Fülle,
entspannt auch dein ernster Wille,
für Glücksmomente bereit.
© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing,2019
Januar 31st, 2019 | Friede, Nerotal, Schnee, Wiesbaden | Tags: Glück, Märchen, Schnee, Stille, Winter, Zauber | Kommentare deaktiviert für Schneelandschaft

Nicht Leid, noch Pein mag mir dies Hoffen rauben,
dass einst auf Erden kehre Friede ein
und hier gerecht statt Falken traulich Tauben
erfüllen, was ich gar so gern mag glauben,
dass hier der Mensch wächst in sein wahres Sein.
Wo jetzt noch Kriege Stadt und Land verheeren,
der Tod das Leben nimmt schon vor der Frist,
wird die Vernunft des Chaos Macht verwehren
und Einsicht Güte, klaren Blick bescheren,
damit harmonisch, schön dies Dasein ist.
Gemeinsam werden Menschen sorgsam walten
und hegen diese Schöpfung, die Natur.
Ein irdisch‘ Paradies mag man gestalten,
sich kreativ mit Kunstsinn da entfalten
und schützen auch die kleinste Kreatur.
Ich weiß, ich werde es nicht mehr erleben.
Doch einst wird dieser Hoffnungstraum erfüllt,
wenn hier der Menschen Sinnen und Bestreben
statt nur zu nehmen, weicht dem guten Geben,
Maßlosigkeit und Gier sind so gestillt.
© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing
September 21st, 2018 | Friede, Hoffnung, Leben, Liebe | Tags: Friede, Hoffnung, Lebensfreude, Menschlichkeit, Vision, Welt | Kommentare deaktiviert für Vision

Fast scheue ich ’s, den Frühling noch zu preisen,
der hier in unsrem Land nun blühend siegt,
Die Leichtigkeit des Lenz ging längst auf Reisen,
denn die Gedanken unaufhörlich kreisen
um diesen Schatten, der auf allem liegt.
Die Mächte, die bereit, flugs zu zerstören
das Leben andrer Menschen, die gewillt,
genügsam in das Dasein zu gehören
und inständig den Frieden hier beschwören,
den Schutz ersehnen, der die Ängste stillt.
So machtlos fühl ich mich, kann nur noch beten,
dass endlich doch obsiege die Vernunft
und nicht der Krieges Lüsternen Raketen,
der Kriegsgewinnler Jagd auf mehr Moneten
sich etablieren als der Staaten Zunft.
© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing, 2018
April 15th, 2018 | Aktuelles, Friede, Frühling, Krieg, Nachdenkliches | Tags: Friedenssehnsucht, Frühling, Gebet, Hoffnung, Krieg, Kriegsgewinnler, Machtlosigkeit, Raketen, Tod, Vernunft | 0 Comments

Wir sehen sorgend, wie auf Welten-Bühnen
sich Macht und Unvernunft dort ständig paaren,
wie Großmannssucht und Hochmut so seit Jahren
sich fest verstricken und in Krieges kühnen,
abscheulich tiefen Abgrund münden, fahren.
Da treiben Gier und Hass ihr böses Spiel,
die Menschlichkeit ward aus dem Blick verloren,
und Kinder leiden, sterben, kaum geboren,
nur weil der Wahn der Mächtigen als Ziel
das eigne Streben nach mehr Raum erkoren.
Der Krieg sei doch der Vater aller Dinge,
zitiert man, missverstanden, Heraklit,
rechtfertigt so noch jenen bösen Schritt,
als ob zerstörend dann das Heil gelinge,
riskiert der Menschheit Untergang damit.
Hört endlich auf und lasst die Waffen schweigen!
Seid nicht so kopflos, Todes wilde Herden!
Eintracht statt Zwietracht meistert die Beschwerden,
die sich im Klimawandel wohl bald zeigen
Gedeihlich ist nur Friede hier auf Erden!
© Fotos u. Text / Ingrid Herta Drewing,2018
April 11th, 2018 | Besinnliches, Friede, Krieg, Menschlichkeit | Tags: Friede, Hass, Hochmut, Kriegsgefahr, Macht, Menschlichkeit, Tod, Untergang, Wohlergehen | 0 Comments

Die Frühlingswelt erwacht zu neuem Leben,
doch ist das Glück getrübt, das mich erfüllt.
Des Hochmuts Fratze zeigt ein schändlich‘ Streben,
und sorgenvoll spür ich dies ferne Beben,
Schein-Empathie als Willkür sich enthüllt.
Wie leicht kann doch ein Funke da entzünden
ein Feuer, das dann setzt die Welt in Brand,
lässt unsre Friedenszeit in Kriege münden,
verstrickt uns wieder in die alten Sünden,
die wir noch unlängst hielten für gebannt.
Lasst Worte sprechen und die Waffen schweigen!
Beendet die Verheerung durch den Krieg!
Vernunft euch leite, Klarheit möge zeigen,
dass hier das Recht noch ist der Menschheit eigen!
Dem Leben gelte friedfertig der Sieg!
© Ingrid Herta Drewing, 2017
April 9th, 2018 | Friede, Krieg, Leben, Sprache | Tags: Appell, Frieden, Leben, Sprache, Vernunft | 0 Comments
Die alten Lieder all zu oft gesungen,
erstarb ihr Klang, es hatte Phantasie
sich helle, klare Töne ausbedungen,
nicht zwitscherten wie Alte hier die Jungen,
sie sehnten sich nach Frieden, Harmonie.
Versöhnten sich dem Land; noch ungezwungen
verfolgten, fanden andre Weisen sie.
Erst saß nicht jeder Ton, doch ward gerungen
und intoniert, bis sie auch schön geklungen,
des neuen Liedes sanfte Melodie.
© Ingrid Herta Drewing,2018
März 2nd, 2018 | Erneuerung, Friede, Kinder, Klang, Leben, Lied | Tags: Erneuerung, Frieden, Harmonie, Klang, Krieg, Lied, Musik | 0 Comments