Wie reich entfaltet sie das Repertoire,
die Amsel, die dort singt auf ihrem Baum.
Ich fühle mich als Gast, bin ihr hier nah’;
darf lauschen, wie sie flötet, Frühlingstraum.
Was wäre diese Zeit mir ohne sie,
die Diva, die in Blühkulissen wirkt,
so zauberhaft und melodiös verbürgt
des Lebens helle Frühlingsharmonie.
Zwar wäre es ein blütenschöner Garten,
doch ohne diesen zarten, süßen Klang,
da fehlte mir Musik, Sehnsuchtserwarten,
es lebt der Lenz auch auf im Vogelsang.
© Ingrid Herta Drewing
März 22nd, 2012 | Frühling | Tags: Amselgesang, Baum, Frühling, Musik | 0 Comments
Im grünen Tal singt leise, leise
der Frühling nun sein helles Lied.
Schneeglöckchen, zart klingt ihre Weise,
und Krokusgrüppchen sind erblüht.
Schon flüstern in Forsythienhecken
die ersten sonnengelben Blüten.
Der Amsel Flöten lässt entdecken,
dass sie dort bald wird Nachwuchs hüten.
Du lächelst, freust dich, die Kulisse,
sie zeigt dir, dass die milde Zeit
erwacht ist; alles Ungewisse
trägt strahlend jetzt ein Hoffnungskleid.
© Ingrid Herta Drewing
März 18th, 2012 | Frühling, Lebensfreude | Tags: Amselgesang, Forsythien, Frühblüher, Frühling, Hoffnung | 0 Comments
Es trägt der März, heut‘ gut gelaunt,
des frühen Sommers Kleid.
Die Sonne heiß vom Himmel schaut,
die Wolken blass vor Neid.
Sie haben sich bald ganz verzogen,
dann herrscht hier klares Blau.
So warm ist jetzt der Lenz gewogen
der Frühlingsblumenschau.
Jedoch die Flora schwächelt noch,
sehnt sich nach sanftem Regen,
der nach der Trockenheit sollt’ doch
das Wachstum nun bewegen.
© Ingrid Herta Drewing
März 17th, 2012 | Frühling | Tags: Flora, Frühling, Frühlingsregen, Sonne, Trockenheit, Wärme | 0 Comments
Ein lichter Tag, dem Lenz ergeben,
erstrahlt, klar, blau das Firmament.
Die Sonne greift nun warm ins Leben,
und froh gestimmt mag sich erheben,
wer jetzt noch trübe Stunden kennt.
Da blühen wonnig Knospen auf.
Der Frühlingswind streift dein Gesicht,
und sonnig wird der Tageslauf,
obwohl die Arbeit dir zuhauf
von Pflichten und Erfüllen spricht.
Die Mittagspause wird dir bleiben,
in ein paar Schritten, Frühling pur.
Was dich gelockt vor Fensterscheiben,
wird eine Stunde dir verschreiben
im Park, dem Lächeln auf der Spur.
© Ingrid Herta Drewing
März 16th, 2012 | Besinnliches, Frühling | Tags: Frohsinn, Frühling, Leichtigkeit, Sonne | 0 Comments
Und wieder darfst du Wunderbares schauen,
erlebst den Frühling nun mit allen Sinnen,
im Garten, Park und Wald ein neu’ Beginnen;
es blühen auf und grünen Bäume, Auen.
Du kennst es, dieses Lied der Jahreszeiten,
und dennoch fühlst du dich vom Lenz beglückt,
in eine junge, schöne Welt entrückt,
die, unbekümmert, Freude kann bereiten.
Dich kost die milde Luft, der Vögel Singen,
der helle Tag, die Sonne, Himmels Blau,
der süße Blütenduft; ein zartes Schwingen
erhebt die müde Seele aus dem Grau.
Das Frühlingslied der Hoffnung hörst du klingen
und weißt, jetzt wird dir manches wohl gelingen.
© Ingrid Herta Drewing
März 2nd, 2012 | Frühling, Lebensfreude | Tags: Blütenpracht, Frühling, Gewissheit, Hoffnung, Leben, Licht, Seele, Sonne | 0 Comments
Der Tag vermischt sein Grau mit meinen Haaren,
ist feucht und kalt dem Nebel auf der Spur.
Vorbei die himmelblauen, hellen, klaren
und weißen Wintertage, Zauber pur.
Nun herrscht hier wieder tristes Einerlei,
da die Natur, noch welk, sich hält bedeckt.
Nur dort am Bach durchbricht das Krächzgeschrei
der Krähen eine Amsel, aufgeweckt.
Ihr Flötenlied lässt mich den Lenz erahnen,
ihn hol’ ich nun nach Haus’ im Blumentopf
und fasse so die Freude fest am Schopf,
den Hyazinthenduft, des Frühlings Fahne.
Und mag das Wetter trüb und kühl auch dräuen,
ich werde mich nun auf den Frühling freuen.
© Ingrid Herta Drewing
Februar 24th, 2012 | Ermunterung | Tags: Amsel, Frühling, Hyazinthe | 0 Comments
Der Winter kam zurück, die kalte Luft,
sie lässt mich frösteln, zieht die Haut zusammen.
Vorbei die erste Milde, Frühlingsduft.
Es wärmen, züngelnd im Kamin, die Flammen.
Im Zwiebellook wag’ ich mich nur ins Freie,
gerüstet für die Wetterkapriolen,
die täglich sich verändern stets auf ’s Neue,
als müssten sie sich erst Erleuchtung holen.
So wechselnd, wie der Winter sich gebärdet,
passt er recht gut zur „fünften Jahreszeit“.*
Die Narren feiern Fastnacht ungefährdet,
geschützt von Frohsinn, Wein und Narrenkleid.
Und alle lebensfeindlichen Dämonen
vertreiben sie. Hier darf bald Frühling wohnen.
© Ingrid Herta Drewing
Februar 16th, 2012 | Fastnacht | Tags: Dämonen, Fastnacht, Frühling, Kälte, Narren, Winter | 0 Comments
Ein tanzend’ Stäubchen
in der Sonne Licht,
von warmer Luft
zum Schweben animiert,
ein zartes Täubchen
flugs der Katz’ entwischt,
vom süßen Duft
des Frühlings inspiriert,
so mag auch
meine Sehnsucht ziehen
und schwerelos
in milde Träume fliehen.
© Ingrid Herta Drewing
Februar 10th, 2012 | Frühling | Tags: Frühling, Leichtigkeit, Milde, Sehnsucht | 0 Comments
Mit kalter Hand der Winter fasst
nach Zweig und Ast in Busch und Bäumen.
Wo morgens Nebel noch zu Gast,
lässt Frost sie weiß in Raureif träumen.
Vom Knospen nach der stillen Zeit,
wenn Grünen, Blühen, helles Prangen
in Frühlings Milde sind bereit
für neues Leben und Verlangen.
Und auch in uns, der Kälte wehrend,
uns bergend warm im Haus, am Herd ,
erwacht dies’ sehnende Begehren
nach dem, was Frühling wohl beschert.
© Ingrid Herta Drewing
Februar 6th, 2012 | Besinnliches, Natur | Tags: Bäume, Blüten Grünen, Büsche, Frühling, Kälte, Milde, Raureif, Winter | 0 Comments
Ein Hauch von Frühling, auf den Wiesen
spaziert vergnügt die Entenschar,
den See dort schwimmend zu begrüßen,
der kürzlich ganz vereist noch war.
Die Sonne scheint, erwärmt die Luft,
ein blauer Himmel heut’ gefällt.
Der Hyazinthen süßer Duft
verspricht des Frühlings Blütenwelt.
Ein Schwanenpaar schwebt auf den See,
und findet sich zu zarten Tänzen.
Anmutig darf ihr Pas de Deux
im hellen Sonnenlichte glänzen.
Ich steh’ am Ufer und erschaue
beglückt das sanfte, schöne Bild,
seh’ hoffend Zukunft und vertraue
darauf, dass sich mein Glück erfüllt.
© Ingrid Herta Drewing
Januar 25th, 2012 | Besinnliches, Frühling, Natur | Tags: Enten, Frühling, Glück, Hoffnung, Pas de Deux, Schwäne, See, Sonne, Wiese | 0 Comments