Ja, als auch dort der letzte Ton verstummte,
das Leben mit dem Tag die Segel strich,
ein dichter Nebel Strand und Meer vermummte
und die Kontur fast ganz im Grau verblich,
da spürt‘ ich doch die Hand, die meine hielt,
hab ‚ deine Nähe innig noch gefühlt.
Durft‘ finden mich in deinem Haus geborgen,
wohin du mich, im Nebel blind, geführt.
Ich ahnte, dass mir hier an einem Morgen
mein Leben wieder neu im Licht gebiert.
Nun höre ich die sanfte Melodie;
sie schenkt mir Hoffnung,Frieden,Harmonie.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Mai 3rd, 2014 | Besinnliches, Friede, Geborgenheit, Glauben, Leben | Tags: Blindheit, Freude, Geborgenheit, Glaube, Gott, Harmonie, Kirche, Leben, Liebe, Musik, Nähe, Nebel, Stille, Wärme | 0 Comments
Frühsommerlich beginnt April
und bringt uns mittags fast ins Schwitzen.
Der Sonne gleißend Licht nun will
eindringen tief in dunkle Ritzen.
Es grünt und blüht, die zarte Fülle
ziert Busch und Baum in der Allee,
und Vogelsang belebt die Stille
früh morgens schon am klaren See.
Ja, Frühling hat sich eingefunden,
der Himmel grüßt mit blauem Blick,
und Sonne schenkt uns godne Stunden.
Sanft träumt der Tag im Blütenglück.
© Ingrid Herta Drewing,2014
April 4th, 2014 | Frühling, Lebensfreude | Tags: April. Frühsommer, Blütenpracht, Frühling, Sonne, Wärme | 0 Comments
Aus grauen Wolkenhüllen
bricht goldner Glanz hervor.
Die Sonnensehnsucht stillen,
die Welt warm zu erfüllen,
vermag der Strahlen Chor.
Und schenkt den Frühlingstagen
dies milde, sanfte Licht
und zarte Blütensagen.
Den Neuanfang zu wagen,
erscheint als Lebens Pflicht.
Du lauschst dem Spiel der Klänge,
der Vögel hellem Lied.
Vergangen Winterzwänge
und Nebels trübe Enge;
so froh wird dein Gemüt!
© Ingrid Herta Drewing,2014
März 25th, 2014 | Frühling, Lebensfreude | Tags: Blüten, Frühling, Leben, Licht, Liebe, Sonne, Wärme | 0 Comments
Sieh, der Forsythien Sonnen-Glanz
strahlt hell in Park und Garten!
Vorbei das lange Warten
in Winters dunklem Mummenschanz,
in Nebels grauem Schleiertanz!
Froh darf der Frühling starten!
Da reihen Apfel-Mandelbaum
sich ein; ein Meer von Blüten
schenkt nun in zarter Güte
den Bienen gelben Pollenflaum
für ihren Honigwaben-Traum
in blühendem Behüten.
Auch Schmetterlinge, die für sich,
aus dem Kokon entwunden,
die Schöngestalt gefunden,
anmutig tanzen hier im Licht,
das sonnenwarm von Hoffnung spricht
und klar erfüllt die Stunden.
Der Sperling tschilpt, die Amsel singt.
Des Frühlings Liebeslieder
erklingen süß dir wieder.
Und in der Luft ein Zauber schwingt;
sein Duft in Nase, Seele dringt
und stärkt auch dein Gefieder.
© Ingrid Herta Drewing,2014
März 18th, 2014 | Frühling, Lebensfreude, Liebe | Tags: Amsel, Bienen, Blütenbäume, Frühling, Hoffnung, Liebe, Schmetterlinge, Singvögel, Wärme, Zärtlichkeit | 0 Comments
Der Tag erwacht in klarem Blau,
kein Wölkchen spricht von Regen.
Warm mag die Sonne hegen
des Frühlings zarte Blütenschau,
die duftend nun zugegen.
Es blumt mein südlicher Balkon.
Der Amsel Lieder klingen,
auch Meisen zwitschernd singen.
Ein Kleiner Fuchs darf mir heut‘ schon
sanft flatternd Grüße bringen.
Wie mich erquickt dies‘ helle Licht!
Will mich in Wärme aalen,
genießen Sonnenstrahlen,
die Frühlings Angesicht
hier leuchtend schön bemalen.
© Ingrid Herta Drewing,2014
März 13th, 2014 | Frühling, Lebensfreude, Natur | Tags: Balkon, Blüten, Frühling, Licht, Schmetterling, Wärme, Wohlgefühl | 0 Comments
Hörst du ihn auch? Des Frühlings Ruf
ertönt in Gärten, Feldern!
Es grünt und blüht; in Wäldern
der Buschwindröschen Sternenlicht
millionenfach von Leben spricht,
das neu sich hier erschuf.
Es singt und schwingt; der Vögel Lied
erklingt schon früh am Morgen.
Du fühlst, im Licht geborgen,
die Wärme, da die Sonne strahlt
und farbenschön die Welt bemalt.
Ein Lächeln zart erblüht.
© Ingrid Herta Drewing,2014
März 8th, 2014 | Frühling, Leben, Lebensfreude, Natur | Tags: Buschwindröschen, Felder, Lebensfreude, Licht, Liebe, Natur, Singvögel, Sonne, Wälder, Wärme | 0 Comments
Der Morgen neblig, und der Tag
zeigt heute nur ein trüb‘ Erwachen.
Damit das Leben mir behag‘,
werd‘ ich mir selbst mein Licht entfachen.
Im Stövchen warm das Teelicht brennt,
auch strahlt der zweiten Kerze Schein.
Beschaulich, wie ’s Adventszeit kennt,
stimm‘ ich mich auf mein Tagwerk ein.
Genieße froh die Wärme, Licht,
den heißen Tee, mag wohlig träumen,
bevor des Alltags ernste Pflicht
erfüllt sein will in klaren Räumen.
© Ingrid Herta Drewing,2013
Dezember 13th, 2013 | Adventszeit, Besinnliches, Leben | Tags: Advent, Alltag, Arbeit, Behaglichkeit, Kerzenlicht, Muße, Nebel, Teelicht, Wärme | 0 Comments
August ist’s;dennoch lässt des Morgens Kühle
dich schon an Herbst, Oktobertage denken.
Vorbei des hohen Sommers heiße Schwüle,
der Wetterfrosch verschwindet in der Senke.
Da fühlst du ’s Frösteln,barfuß nicht geboten,
ziehst warme Strümpfe, deine Jacke an.
Noch vor zwei Wochen galt ’s hier auszuloten,
wo man vor Hitze sich verbergen kann.
So wechselhaft wie diese Wetterlagen
magst du es nicht, beständiger wär‘ fein;
doch hast du, wie so oft, auch hier kein Sagen,
bist doch als Menschenwesen all zu klein.
Musst dich wie alles Leben da gedulden,
bis Sonnenwärme wieder tilgt die Schulden.
© Ingrid Herta Drewing,2013
August 16th, 2013 | Besinnliches, Herbst, Sommer, Wetter | Tags: Frösteln, Herbst, Kühle, Sommer, Sonne, Wärme, Wetterlage | 0 Comments
Hoch über den Wiesenwogen
der Sonne goldenes Segel.
Weithin sichtbar im Blau,
schwärmend über der Au
in Wärme muntere Vögel,
die endlich zu uns gezogen.
Sie tragen Licht im Gefieder,
die Schwalben, die sanft dort schweben,
und künden Sommer an;
doch auch den Herbst sodann,
wenn sie zum Zuge sich heben
und ziehen nach Süden wieder.
Doch jetzt in des Tages Milde
sie hoch in den Lüften fliegen.
Beschwingt die helle Zeit
im bunten Sommerkleid!
Auch in der Wiese ein Wiegen
im Farbentanz der Gefilde.
© Ingrid Herta Drewing
Juli 31st, 2013 | Fauna, Jahreszeiten, Lebensfreude, Sommer, Vögel | Tags: Helle Tage, Lebensfreude, Leichtigkeit, Licht, Schwallben, Sommerboten, Wärme | 0 Comments
Der Regen spült den Sonntag in die Rinne
und Kälte fließt aus dunklem Wolkengrau.
Was hier wohl vielen Pflanzen zum Gewinne
gereicht in ihrem wachsenden Beginnen,
verdirbt dem Sehnsuchtsblick die klare Schau.
Denn wieder hüllen dichte Nebelweben
dies‘ Land, wie`s oft geschieht,fast gänzlich ein.
Mag auch des Frühlings helles Blütenleben
sanft träumend dort in deinem Garten schweben;
es fehlt die Wärme hier, der Sonne Schein.
© Ingrid Herta Drewing
April 30th, 2013 | Besinnliches, Frühling, Leben, Wetter | Tags: Frühling, Kälte, Nebel, Regen, Sonne, Wärme, Wolken | 0 Comments