Lasst uns neu vom Frühling singen!
Ist die Welt auch trüb und grau,
weil der Politik Misslingen
nimmt in Kauf die falsche Schau.
Lasst uns nun die Sicht erneuern,
räumen, was den Blick verstellt,
wehren alten Ungeheuern
zu erobern unsre Welt!
Vieles, was im Wahn befangen,
trügt, es fehlt Vernunft und Sinn.
Hochmut züchtet Gift und Schlangen,
häutet sich je nach Gewinn.
Lasst uns hell die Zukunft malen
und entfernen Zunder, Rost!
Es sei klar, der Sonne Strahlen
taue, was noch starr im Frost!
© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing
März 15th, 2017 | 0 Comments
Category: Ermunterung, Frühling | Tags: Hochmut, Schlangen, Vernunft, Wahn, Welt, Zukunft, Zuversicht

Mein Vögelchen in Eis und Schnee,
du wolltest so schön singen.
Doch lässt hier harsch des Winters Weh
dein Lied nicht hell erklingen.
Es hat der Frost nun kalt verbannt
der Lüfte zartes Schwingen.
Der Frühling weilt‘ nur kurz im Land,
kann kaum jetzt Wärme bringen.
Doch bitte ich inständig Gott,
dass er doch halte wieder
dich gütig bergend, schütze dich
und schenke Lebens Lieder.
© Ingrid Herta Drewing,13.03.2017
© Foto : Karl-Heinz-Fricke
März 13th, 2017 | 0 Comments
Category: Glauben, Leben, Licht | Tags: Glaube, Hoffnung, Leid, Vögelchen, Winter, Zuversicht
Gerade brachte mir der Postbote dieses schöne Taschenbuch.
Marina Maggio, Perdita Klimeck und ich lassen darin Facetten unsrer Lyrik aufleuchten.
März 10th, 2017 | 0 Comments
Category: Lyrik, Poesie | Tags: Aufbruchsstimmung, Augenblicke, Leben, Lebensfreude, Leid, Licht, Liebe, Lyrik, Poesie, Schatten, Sehnsucht, Visionen

Der Tag erblaut, am Märzenhimmel streifen
nur ein, zwei Schleierwölkchen licht und zart.
Der Südwind lässt die milden Lüfte schweifen,
und küsst die kleine Welt, sie wird begreifen,
dass Frühlings Boten ebnen seinen Start.
Hier in den Gärten und im Park ein Sprießen,
Erblühen,so als habe über Nacht
die Blütenfee nach Regen nun den Wiesen
sanft ihren Zauber mit des Mondlichts Fließen
der frühen Blüher Seidenflor gebracht.
Da mag auch schon die Amsel jubilieren,
die auf dem Dachfirst thront, besingt die Stadt,
darf ihre Kunst melodisch präsentieren.
Kein Straßenlärm kann sie dort irritieren,
weil sie des Klanges Kraft erobert hat.
© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing,2017
März 10th, 2017 | 0 Comments
Category: Fauna, Flora, Frühling, Stadt, Vögel, Wiesbaden | Tags: Amsel, Blauhimmel, Blüten, Frühblüher, Park, Stadt, Südwind, Wiesbaen
Jetzt werden länger, lichter unsre Tage.
bald hat sich Frühling gänzlich eingestellt,
zeigt froh des neuen Lebens Lustansage.
Es lüftet frischer Wind die müde Welt,
und Sonne lässt vergessen Winters Plage.
Die Straßen blank geputzt; es hat der Regen
nun reichlich, was so trocken war, bedacht.
In Park und Garten Pflanzen Knospen hegen.
Die Wiesen grünen, Blühen regt sich sacht,
und schon lugt Löwenzahn auf manchen Wegen.
Des Morgens nun die frühen Vögel singen,
und auch am Abend tönt der Amsel Sang,
als trüge sie mit ihrer Stimme Schwingen
herbei des Frühlings zarten Harfenklang,
der lieblich hier bald wird den Tag durchdringen.
© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing,
März 9th, 2017 | 0 Comments
Category: Fauna, Flora, Frühling, Wiesbaden | Tags: Amselgesang, Blüten, Frühblüher, Frühling, Harfe, Krokus, Lebensfreude, Licht, Löwenzahn, Regen, Sonne

Der Tag erblaut,des Frühlings milde Güte
schwebt wie ein Lächeln über Wald und Flur,
ein Widerhall der Freude jede Blüte;
Natur zeigt Schätze ihrer Wundertüte,
und sinnend folge ich der sanften Spur.
Seh‘ der Forsythien Gold, ihr leuchtend Strahlen;
all überall hier in der Gärten Hecken
lässt Leben helle Hoffnungbilder malen,
und Liebeslieder schreibt in die Annalen
die Amsel, die ihr Nest dort darf verstecken.
Die Teppiche der Scilla ausgebreitet,
wo jüngst der Park noch fahl im Morgen lag.
Nun bar der Winternebel, grüßt das Tal geweitet,
in zartem Schwingen, lieb von Lenz geleitet,
blickt rosigweiß Magnolie in den Tag.
© Foto u. Gedicht / Ingrid Herta Drewing
März 9th, 2017 | 0 Comments
Category: Frühling | Tags: Forsythien, Frühling, Hoffnung, Lebensfreude, Liebe. Magnolien, Natur, Scilla

Des Frühlings Boten grüßen in den Gärten,
Schneeglöckchen, Winterlinge als Gefährten,
auch leuchtend gelb und lila Krokus’ Schau.
Die Amseln sich auf hohe Wipfel schwingen,
um lieblich ihre Lieder dort zu singen.
Die Sonne strahlt, erhellt des Himmels Blau.
Noch ist es kühl, die Menschen sich warm kleiden.
So mancher muss sogar an Grippe leiden,
und Schnupfenmonster packen launig zu.
Doch bald wird gänzlich Lenz die Not bezwingen,
die Blütenlieder werden licht erklingen,
und Winters Spuk weicht aus in Nordpols Ruh’.
© Foto u.Text / Ingrid Herta Drewing
März 5th, 2017 | 0 Comments
Category: Frühling | Tags: Amsel, Frühblüher, Frühlingsboten, Grippe, Schneeglöckchen, SSchnupfen, Winter, Winterlinge

Zart lächelnd grüßt der Tag, die Luft so mild,
als weile hier der Lenz bereits im Land.
Der frühen Blüher sanftes Blütenbild
erwacht in Park und Garten; Frühlings Hand
schenkt zärtlich Träume, die er bald erfüllt.
Und es erklingen jene Sehnsuchtslieder,
die Ringeltaube gurrt, die Amsel singt.
Der Kranich heimgekehrt, lässt sich nun nieder,
erneut ein Hoffen in den Herzen schwingt;
auch unsre Zuversicht darf wachsen wieder.
© Foto u. Gedicht / Ingrid Herta Drewing
März 4th, 2017 | 0 Comments
Category: Frühling, Lebensfreude, Licht, Liebe | Tags: Amsel, Frühblüher, Frühlingsahnen, Frühlingsträume, Hoffnung, Kranich, Krokus, Linde Lüfte, Ringeltaube, Schneeglöckchen, Sehnsuchtslieder
In Biebrich stand ein wildes Schwein
am Ufer ganz allein am Rhein
und fragte laut : „Wie kann das sein,
dass hier nur Wasser ist, kein Wald,
nur Plätschern, Fließen und kein Halt?
Wie soll ich mich denn hier ernähren,
wo find ich Eicheln zum Verzehren?
Es gibt ja hier nur Kieselsteine,
mal größere und manchmal kleine.
An mich hat keiner wohl gedacht,
als er die Flusslandschaft gemacht!“
Da legte an, wie’s sich so trifft
ein großes, weißes Motorschiff,
das brachte viele Leut an Land,
die fanden es höchst int’ressant,
dass dort am Fluss,wie konnt’das sein,
stand grunzend dieses wilde Schwein.
Doch manche ängtlich da vor Ort,
die riefen laut: „Das Schwein muss fort!“
Und schon begann das wilde Jagen,
dem Eber fehlte Zeit zum Klagen.
Er setzte hurtig in Erregung
zum Rückzug an, nun in Bewegung,
und sprintete wie Bold so stark
dort hinters Schloss in Biebrichs Park.
Da fand er dann auch Eichenbäume
und deren Früchte, wahre Träume.
So war es ihm doch noch beschieden
dies Plätzchen, das gewährt ihm Frieden.
Ja mancher, der nur grunzt und klagt,
entdeckt, wenn man ihn scheucht und jagt,
dass das, was er oft übersah,
sein Glück ist, liegt zum Greifen nah‘.
© Ingrid Herta Drewing
März 3rd, 2017 | 0 Comments
Category: Fabeln und Parabeln | Tags: Bäume, Biebrich, Frieden, Hoffnunglosigkeit, Jäger, Klage, Lebensumstände, Menschen, Park, Rennen, Rhein, Schiff, Selbsterhltung, Wildschwein
Singst du jetzt noch diese Ode
auf der Wüste Trampeltier,
wie es manchem dünkt als Mode,
dem gefällt bizarre Zier,
ist es andern doch schon klar,
dass auch dies bald Episode,
gar Fata Morgana war.
© Ingrid Herta Drewing
März 3rd, 2017 | 0 Comments
Category: Gesellschaftskritisches | Tags: Empeachment, Episode, Fata Morgana, Wüste