Archive for the Category Wetter
Die graue Wolke
dringt vor, verschlingt den Himmel.
in Strömen regnet’s.
Die Sonne, versteckt,
lugt zart aus dem Dunst hervor,
nebelgesichtig.
Den nassen Mantel
legt sie auf den Wiesen ab
und begrüßt das Blau.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Juli 27th, 2014 | Haiku & Co, Natur, Wetter | Tags: Aufklaren, Blauhimmel, Sommerregen, Sonne, Wolken | 0 Comments
Am liebsten möcht’ ich jetzt im Kühlschrank wohnen,
denn diese Hitze drückt mir auf ’s Gemüt
Ich hab’ gehofft, der Sommer würd’ uns schonen,
weil uns der Frühling unsanft nur geblüht.
Jedoch liebt dieser auch nur die Extreme,
als hätte er beim Winter vorgefühlt,
wie man der Menschen Tatkraft tüchtig lähme,
damit er schädlich nicht auf Erden wühlt.
Er hält uns nun zu heiß in Quarantäne.
Wer es sich leisten kann, hält aus zu Haus.
Im Freien bleckt die Sonne ihre Zähne;
ihr grelles Lachen wird zum Hitzegraus.
Gemäßigt sei doch unsre Klimazone!
Ich wünsch’ es, will gern weiterhin hier wohnen.
© Ingrid Herta Drewing
Juli 19th, 2014 | Sommer, Wetter | Tags: Hitze, Klimawandel, Sonne | 0 Comments
Der Sturm kennt keine Zäume;
mit Urgewalt
ergreift er Dächer, Bäume
und macht nicht Halt
vor Türmen, Eisen-Masten.
Es ist ihm einerlei;
Container, schwere Lasten
hievt er, als ob’s nichts sei.
Da muss der Mensch erkennen,
dass seine Macht,
die er sonst groß mag nennen,
erweist sich schwach.
Hier heißt es, Schutz zu finden
vor Sturmes Graus,
die Furcht zu überwinden,
bis er klingt aus.
Und dann beginnt das Räumen
von Schrott und Schlamm.
Kein Zögern und kein Säumen,
wir stehn zusamm‘,
beseitigen die Spuren
der rohen Kräfte hier.
Man schaut nicht nach den Uhren
beim Aufbau im Revier.
Sehr bald sieht unsre Straße
manierlich aus.
Die Bank auf grünem Grase
ziert weiß das Haus.
Die Mühe durft‘ sich lohnen,
jetzt scheint sie heil die Welt.
Es möge uns verschonen
Unwetter, das missfällt!
© Ingrid Herta Drewing,2014
Juli 7th, 2014 | Aktuelles, Katastrophen, Klimawandel, Leben, Vergänglichkeit, Wetter | Tags: Aufräumarbeit, Baumsturz, Blitz, Fleiß, Hagel, Leben, Machtlosigkeit, Mensch, Sturm, Tornado, Urgewalten.gewitter, Wiederaufbau, Zerstörung | 0 Comments
Wie sich im Sonnenschein die Rosen,
nun duftend, reich im Licht entfalten,
die Schmetterlinge, tändelnd zart,
auf lieblich‘ federleichte Art
des Lebens Anmut lind gestalten,
so mag uns hier der Sommer kosen!
Gewitter, wilder Stürme Toben,
das sei uns fern,soll uns verschonen.
Wer will schon grellen Blitzes Licht,
wenn er zerstörend Bäume bricht,
und Regen peitscht die Wipfel,Kronen?
Den sanften Sommer woll’n wir loben!
Warm soll er sein, die Schwüle meiden
und unter klarem Himmel wohnen;
auch Schäfchenwolken dürfen sein.
Und lädt sie uns zum Bade ein,
mag strahlend hell die Sonne thronen,
ohn‘ Hitzeorgien, mild, bescheiden!
© Ingrid Herta Drewing,2014
Juli 5th, 2014 | Jahreszeiten, Lebensfreude, Natur, Regen, Schöpfung, See, Sommer, Wetter, Wünsche | Tags: Anmut, Bäume, Blitze, Gewitter, Leben, Rosenduft, Schmetterlinge, Schönheit, Schwimmen, See, Sonne, Stürme, Zerstörung | 0 Comments
Ein Labsal, nach der Hitze endlich Regen!
Auch hat es sich hier fühlbar abgekühlt.
Frei kannst du atmen, Grün sprießt an den Wegen,
vom Staub befreit, den Wasser abgespült.
Es zeigt der Juni uns jetzt deutlich wieder
des frühen Sommers mildes Klar-Gesicht,
und hell erklingen muntrer Vögel Lieder;
die Luft erfüllt der Pflanzen Duft-Gedicht.
Der Ventilator darf im Schrank pausieren,
wenn möglich lange, sei es bis August,
dann mag Hochsommerhitze malträtieren;
im Urlaub fördert sie die Freibad-Lust.
Doch lob ich mir den Tag, der Morgen lacht,
erholsam war der Schlaf in milder Nacht.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Juni 11th, 2014 | Frühsommer, Jahreszeiten, Lebensfreude, Natur, Regen, Sonette, Wetter | Tags: Abkühlung, Blütenduft, Frühsommer, Regen, Vögel | 0 Comments
Es heben Veilchen ihr zartes Gesicht,
verweint ihrer blauen Augen Gelicht,
schauen aus triefnassem Grün mir entgegen.
Und auf des Parkes grobsandigen Wegen
da sprudelt ein Bächlein fern aller Stege.
Regen macht Ehre dem Wetterbericht.
Was blüht, sucht die Sonne, ich kann’s verstehen,
wer mag da ständig die Nässe nur sehen,
nun ausgesetzt auch der Kälte, dem Wind.
Die Kirschbäume schon der Blüten bar sind,
doch duftet Flieder im Garten so lind,
lässt hier nicht des Frühlings Träume vergehen.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Mai 9th, 2014 | Flora, Frühling, Regen, Wetter | Tags: Bach, Blüte, Frühling, Kälte, Regen, Veilchen | 0 Comments
Noch bringt der Wonnemonat Mai
uns nur ein graues Einerlei
aus seiner Wetterküche.
Mir scheint es, dass er heuer will
die Rollen tauschen mit April.
Der schenkte Wohlgerüche,
war meistens trocken, sonnig klar
und spielte frühen Sommer gar.
Der Mai sorgt zügig nun für Regen,
auf dass der Pflanzen grüner Segen
ihm nicht verloren sei.
Zwar stehen da mit nassen Röckchen
hier seine weißen, zarten Glöckchen,
sehnen die Sonn‘ herbei;
doch duften sie so lieblich süß
in Frühlings Blumenparadies.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Mai 1st, 2014 | Flora, Frühling, Pflanzen, Regen, Wetter | Tags: Mai, Maiengrün, Maiglöckchen, Pflanzen, Regen, Sonne | 0 Comments
Ein Jahr, in dem kaum Winter war,
der Herbst den Frühling rief,
nur Nebel,Regenwolken-Schar,
bis Lenz sich zeigte blütenwahr,
die Sonne nicht mehr schlief.
Zu früh erwachten Busch und Baum,
und weit die Pollen flogen.
Die Bienen lagen noch im Traum,
Befruchtung war da möglich kaum;
auch’s Vogelvolk betrogen.
Im Februar erblühten Rosen,
wo sonst herrscht‘ Frost und Schnee.
Die Milde schien uns zu liebkosen,
doch brachten Wasserfluten,große,
weit über Land das Weh.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Februar 26th, 2014 | Frühling, Herbst, Natur, Regen, Wetter | Tags: Frühling, Nebel, Regen, Überflutung, Winterlos | 0 Comments
Kein Winter, kaum
traf Schnee auf Wiesen, Felder.
In diesem Jahr
blieb hier die Kälte aus.
Kein weißer Flaum,
nur Nebelhort die Wälder.
Der Frost, uns fern,
er weilt im Nordpolhaus.
Die Amsel singt,
auch Störche sind schon da!
Der Südwind trug
sie her auf sanften Schwingen.
Schneeglöckchen klingt,
verspricht, dass Frühling nah‘.
Kein falscher Trug,
er wird bald blühen, singen!
© Ingrid Herta Drewing, 2014
Februar 18th, 2014 | Frühling, Lebensfreude, Natur, Schnee, Wetter, Winter | Tags: Amsel, Blüten, Frühling, Störche, Vogelgesang, Winter | 0 Comments
Der Nebel überm Winterweiß
lässt klare Sicht verlieren.
Der Wettkampf liegt deshalb auf Eis,
der Sportler darf pausieren.
Natur mischt stets im Freien mit
bei diesen Winterspielen.
Nur in den Hallen fasst man Tritt,
muss nicht auf‘ s Wetter schielen.
Eislaufen, Eistanz,Eishockey
auch Curling kann man zeigen,
während in Sotschi in der Höh‘
des Nebels Spiele steigen.
Da heißt es, sich gedulden, warten,
besonders dort beim Biathlon.
Vielleicht kann man nach Stunden starten,
erkämpfen dann Medaillen-Lohn.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Februar 17th, 2014 | Natur, Olympische Spiele, Orte, Sport, Wetter, Winter | Tags: Biathlon, Curling, Eistanz, Natur, Nebel, Wetter, Winterspiele | 0 Comments