Archive for the Category Winter

Es hat der Winter über Nacht
die Landschaft sanft mit Schnee bedacht;
der Tag lässt ihn erglänzen.
Verlockt zu Freudentänzen
hat wohl der weißen Sterne Pracht
die Kinderschar; sie spielt und lacht,
bei Schneemannbau und Schneeballschlacht
mag man gern Pflichten schwänzen.
Noch schenken Ferien ihnen Zeit
und, wenn es hier so weiter schneit,
lädt Wintersport zu Spielen,
nicht nur zum Schneeballzielen.
Der Schlitten steht jetzt schon bereit,
auch für das Skifahr’n ist’s soweit,
sein weißes Glück zu fühlen.
© Ingrid Herta Drewing,2016
Dezember 29th, 2016 | Winter | Tags: Kinder, Lebensfreeude, Schnee, Schneeballschlacht, Schneemann, Winter, Wintersport | 0 Comments
Der Himmel klar, Dezembermilde
zeigt sich in hellem Sonnenschein,
man wähnt sich fast im Frühlingsbilde,
noch grünen Pflanzen im Gefilde,
nur Laubbäume stehn kahl am Rain.
Doch muntre Meisen im Geäste
schon zwitschern wie zur Paarungszeit
und feiern hier Vorfrühlingsfeste,
als riefen sie zur Hochzeit Gäste
und Frühling sei nun nicht mehr weit.
Ich mag der Sonne warmes Strahlen,
den Tag, wenn er so Licht erfüllt,
jedoch auch Winter darf da prahlen,
mit Schnee die Landschaft schön bemalen,
wenn er die Welt in Flocken hüllt.
Vielleicht zeigt Neujahr sich da offen,
lässt Winterträume werden wahr.
Die Kinder, die sich Schnee erhoffen,
sie sähen sich vom Glück betroffen
in einer Welt, die weiß und klar.
© Ingrid Herta Drewing,2016
Dezember 27th, 2016 | Winter | Tags: Dezembermilde, Licht, Meisen, Neujahr, Schnee, Sonnenschein, Vorfrühlingswetter, Winter | 0 Comments
Es trägt nicht nur der Tannenbaum
im Garten hier sein grünes Kleid,
auch Rhododendrons Blätterzier
und Eibensträucher sind Geleit.
Und auf dem kahlen Kirschbaum spielen
Kohlmeisen munter im Geäst.
Sie müssen keinen Frost nun fühlen,
da Winter sich nicht blicken lässt.
Spätherbtlich gibt sich jetzt das Wetter,
nur Nieselregen fällt ganz sacht.
Der Rieselschnee wär‘ da wohl netter,
wenn man am Weihnachtstag erwacht.
Im Keller träumt der alte Schlitten
vom Rausch der Fahrten dort am Hang,
und auch die Skier, noch unbeschritten,
auf Schnee noch hoffen, Lauf, der lang.
Doch darf der Schneeräumdienst sich freuen;
hat so am Feiertag auch frei,
muss nicht früh morgens Salz schon streuen,
lobt Winter, dass er keiner sei.
Verschieden sind die Interessen,
welch Wetter nun gefällig ist.
Wir nehmen’s, wie es kommt, indessen
nennt Nebel man auf Englisch „mist“.
© Ingrid Herta Drewing,2016

4.0M DigitalCAM
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Dezember 25th, 2016 | Weihnachtszeit, Winter | Tags: Frau Holle, Grün, Kinder, Regen, Schnee, Schneeräumdienst, Spätherbstwetter, Weihnacht, Winter | 0 Comments
So mögen wir dich, Winter, nicht,
nasskalt mit nebligem Gesicht!
Viel lieber ist’s uns, wenn du trocken.
Jedoch darfst du mit Flocken locken,
wenn du aus hohen Himmels Ferne
uns schickst den Schnee, die weißen Sterne.
Statt nass auf Wolkengrau zu schalten,
lass doch hernach die Sonne walten,
die alles hell bestrahlt, einhüllt
und traumhaft, klar den Tag erfüllt!
© Ingrid Herta Drewing,2016
Dezember 22nd, 2016 | Winter | Tags: Helligkeit, Klarheit, nasskalt, Regen, Schnee, Sonne, Winter | 0 Comments
Frost, Nebel schufen hier mit Fleiß
und zauberten, zur Nacht geborgen,
dem Baum ein Blätterkleid aus Eis,
im Raureif strahlend hell am Morgen.
Die Eiche gestern schwarz und kahl,
der Blätter Zier beraubt, verhalten
den Trauerblick gewandt ins Tal,
darf neue Anmut nun entfalten.
In Winters weißer Welt, kristallen
wirkt sie mit an der Schönheit Bild,
das die Natur zum Wohlgefallen
jetzt unsrem Auge sanft enthüllt.
© Ingrid Herta Drewing,2016
Dezember 8th, 2016 | Winter | Tags: Anmut, Eiche in Weiß, Kristalle, Natur, Raureifbäume, Schönheit, Weiße Weite, Winter, Winterlandschaft, Zier | 0 Comments
Tanz der Nebelfee,
des Weihnachtsmarktes Lichter
glimmen in Ferne.
© Ingrid Herta Drewing
Dezember 7th, 2016 | Haiku & Co, Winter | Tags: Licht verschwommen, Nebel, Trübe, Weihnachtsmarkt, Winter | 0 Comments


Die Sonne dringt ins Tal, ein Wintermorgen
schlüpft raugereift aus Frostes klarer Nacht.
Der Farben Fülle prangt noch, wohl geborgen.
Es hüllt kein Schneepelz ein hier ihre Pracht.
Zwar hält nun Raureif manche Bank besetzt,
beansprucht in den Wiesen sein Revier.
Doch kleine Kinderhände haben jetzt
zart eingegriffen in die kalte Zier.
Auch finden trotz des Eises dort im Teich
die Enten hurtig freie Wasserstellen,
und in des kleinen Wasserfalles Reich
stürzt wie bisher der Schwarzbach in die Schnellen.
Noch tragen manche Bäume Herbstes Frucht,
erleichtern so der Vögel Futter Suchen.
Sie bleiben da und planen keine Flucht;
und hier im Park obsiegt nicht Frostes Fluchen.
© Ingrid Herta Drewing,2016
Dezember 4th, 2016 | Natur, Park, Wiesbaden, Winter | Tags: Baumfrucht, Eis, Enten, Farbenfülle, Frost, Halsbandsittiche, Kinder, Nerotal, Raureif, Sonne, teich, Vögel, Zweiter Advent | 0 Comments
Es haben Frost und Nebelnacht
gewirkt den Blättern zarte Spitzen.
Der Raureif ziert den Efeu sacht,
der weiß gerändert darf aufblitzen.
Er liegt da auf der Brücke Stein,
darf grün sich in den Morgen malen
und in des Winters Sonnenschein
sein Pflanzenleben hier ausstrahlen.
Der Teich trägt eine Haut aus Eis.
Sie schließt die Blattfotille ein,
die gestern hier noch schwamm ganz leis
und jetzt glänzt in kristallem Sein.
Ganz fremd erscheint in diesem Bild
der Ruf der Halsbandsittichscharen,
die heute von der Sonne mild
verlockt,recht froh zugegen waren.
© Ingrid Herta Drewing,2016
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Dezember 3rd, 2016 | Natur, Park, Wiesbaden, Winter | Tags: Brücke, Efeu, Eisschicht, Halsbandsittiche, Nerotal, Park, Raureif, Sonne, teich, Winter | 0 Comments
Es breitet Nacht den Mantel aus,
lässt ihre Sterne strahlen,
hüllt sanft und sacht ein weichen Flaus.
Des Schneekinds Spuren rund ums Haus
darf silbern Mond bemalen.
Nun ruht die Welt so traulich leis‘,
als könne hier nichts trügen,
und mir gefällt ihr Unschuldsweiß,
auch auf dem See die Haut aus Eis,
wo sonst sich Wellen wiegen.
Als könnt‘ ein Traum aus alter Zeit
doch Wirklichkeit nun werden,
nicht nur ein Schaum dies‘ friedlich‘ Kleid,
vorbei sei Not, all‘ Herzeleid
im Frieden hier auf Erden!
© Ingrid Herta Drewing,2016
Dezember 3rd, 2016 | Nacht, Natur, Winter | Tags: Friede, Mond, Schnee, Sterne, Winternacht | 0 Comments
Der Sonne Lächeln streift den kalten Morgen;
es glänzt dies Spitzenkleid,nun Baumes Zier,
das aus den frühen Nebeln Frost geborgen,
an filigranen Zweigen schuf als Raureif hier.
So hellklar will der Wintertag erstrahlen,
und uns stört, warm gekleidet, Kälte nicht.
Wir mögen’s, wenn die weißen Sterne malen,
der Landschaft schenken neu ein Lichtgesicht.
Ein schönes Spiel im Lauf der Jahreszeiten,
das zart, als sanftes Bild uns hier entzückt,
in der Adventszeit Hoffen mag begleiten,
und freudiges Erwarten uns beglückt.
© Ingrid Herta Drewing,2016
November 30th, 2016 | Adventszeit, Licht, Winter | Tags: Advent, Bild, Glücksgefühl, Hoffnung, Landschaft, Naturschönheit, Raureif, Weiße Bäume, Wintermorgen, Zauber | 0 Comments