Ein sonnenwahrer Wintertag,
die Luft so frisch und klar!
Vorbei die graue Nebel-Plag‘
mit allem müden Unbehag‘,
der Wolken dunkle Schar!
So lob ich mir des Winters Zeit,
da macht mir Frost nichts aus:
Nur blauer Himmel, licht und weit!
Früh morgens bin ich schon bereit,
geh‘ munter aus dem Haus.
Beweg‘ mich froh im hellen Licht,
so sorgenfrei mein Sinn;
und vieles, sei’s auch schwere Pflicht,
trübt mir die gute Laune nicht,
nehm’s nun gelassen hin.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Januar 31st, 2014 | Lebensfreude, Winter | Tags: Gute Laune, Lebensfreude, Licht, Sonne | 0 Comments
Barfüßig tanzen
auf grüner Morgenwiese,
kühl den Tau spüren.
Den Südwind fühlen,
der mir mild die Wange streift,
des Frühlings Schwingen.
Und nasenselig
folgen in ein Blütenreich,
Mimosendüfte.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Januar 21st, 2014 | Frühling, Haiku & Co, Lebensfreude | Tags: Frühling, Lebensfreude, Leichtigkeit, Mimosenduft, Tanzen, Wiese | 0 Comments
Kühl sind die Tage, und die Nebel halten
die Stadt gefangen und den Atem an.
Ich möcht’ den Vorhang weit aufreißen, walten
dass endlich Sonne man erblicken kann.
Zwar können wir die Räume schön erhellen,
wir schaffen künstlich unser eignes Licht,
jedoch der Sonne warme Strahlenquelle
ersetzt uns dieses Scheinen dennoch nicht.
Wer sehnt sich nicht nach blauem Himmel, Weite,
nach Wärme und der hellen Sonnenglut?
Denn fern von Smog frei atmen, das bereitet
uns Wohlgefühl, tut Körper, Seele gut.
Auch ich ersehne Wetterbesserung,
damit das Sonnenlicht mich bringt in Schwung.
© Ingrid Herta Drewing
Januar 16th, 2014 | Besinnliches, Frühling, Wetter, Winter | Tags: frühlingssehnsucht, Klarheit, Lebensfreude, Nebel, Sonne, Winter | 0 Comments
Wie diese Taube, nah der Dach – Antenne,
im Sonnenlicht des Morgens sich genügt,
so möchte ich von Lärm und Hast mich trennen
und bleiben doch ins Leben eingefügt.
Ja, es bewusst im Wesen auch erfassen,
bevor mein Tag den Abend kommen sieht,
und seine Wunder auf mich wirken lassen,
das Feuer fühlen, das in allem glüht.
In diesem grünen Land der Wälder, Wiesen,
der Städte, die an Parks und Gärten reich,
wo klare Flüsse hin zum Meere fließen,
Libellen, Silberreiher-Spiel am Teich.
Hier möcht‘ ich, bar des Grauens der Natur,
erleben ihrer Schönheit sanfte Spur.
© Ingrid Herta Drewing
Januar 4th, 2014 | Besinnliches, Jahreswechsel | Tags: Gelassenheit, Lebensfreude, Licht, Naturschönheit, Schöpfung, Sonne | 0 Comments
Die Zeit, die wir gewinnen,
gewährt dem Leben Raum.
Es kann beherzt beginnen,
beseelt, mit allen Sinnen,
was lange war nur Traum.
Da darfst du nun gestalten
und fühlst des Daseins Kraft,
dich lösend von den alten
Chimären, deren Walten
vergangen und erschlafft.
Und folgst den neuen Wegen;
doch,was du lieb erschaut,
entgeht nicht deinem Hegen;
du wirst es hüten, pflegen,
weil es dir anvertraut.
© Ingrid Herta Drewing
Januar 3rd, 2014 | Besinnliches | Tags: Geschenk, Leben, Lebensfreude, Liebe, Schaffenskraft, Verantwortung, Vertrauen, Zeit | 0 Comments
Woher wir kommen und wohin wir gehen,
scheint ein Geheimnis; nur der Glaube weiß
um jenen Ort, den unsre Seelen sehen,
wenn wir verlassen irdisches Geleis.
Als sei’s ein Träumen, lässt uns Leben ahnen,
verspricht die Hoffnung dieses Paradies,
das lächelnd, weit entfernt von allem Mahnen
uns schenken wird, was Liebe hier verhieß.
Dort, wo das Licht in Gottes Sphären schwingt,
verwoben in den großen Lobgesang,
auch deine Seele sanft und zärtlich singt,
erleuchtet von der Klarheit wahrem Klang.
Ein göttlich‘ Lied der Liebe, die nie endet
und in das Dunkel dringt, sich strahlend sendet.
© Ingrid Herta Drewing,2013
Dezember 12th, 2013 | Besinnliches, Glauben, Leben, Liebe | Tags: Glaube, Gott, Leben, Lebensfreude, Liebe, Paradies, Sinn, Wahrheit | 0 Comments
Auf leichten Schwingen sanft ins Licht getragen
mein Leben, das erneut mir ward geschenkt,
erwacht in einem lebensfrohen Tagen,
wo auch der Ratio nüchternklares Fragen,
doch immerzu noch zweifelnd, vieles denkt.
Da hilft es mir, zu glauben; nicht beweisen
lässt sich der Gott, der gnädig alles gibt,
dass dort, wo wir im Dunkel dürftig reisen,
er öffne uns des Lichtes wahre Schneisen
und zeige, wie er freie Wesen liebt.
Ihn will ich hören, ganz fest auf ihn bauen,
barmherzig, wie er lehrt, die Wege gehen
mitmenschlich auch auf meinen Nächsten schauen,
mich Christi Güte, Liebe anvertrauen,
die Welt mit hellen Kinderaugen sehen.
Gewiss sein, dass in All und Nacht das Licht
mir Sterblichem von ew’ger Liebe spricht.
© Ingrid Herta Drewing,2013
November 21st, 2013 | Besinnliches, Glauben, Lebensfreude, Liebe | Tags: Ewigkeit, Glaube, Gott, Jesus Christus, Leben, Lebensfreude, Liebe, Schöpfung, Vernunft, Wissen, Zweifel | 0 Comments
Und klar im hellen Morgenlicht
erstrahlt hier neu die Welt.
Der Nebel wich, der gestern dicht
verweigerte dir Weite, Sicht.
Die Landschaft unverstellt!
Du fühlst dich frei; mit Herz und Sinn
genießt du froh in Wald und Flur,
was dir dort reicht das Leben hin,
des kleinen Glückes Neugewinn,
der Schöpfung herrliche Natur.
Dir ist, als trüge hier ein Klingen
ein lieblich‘ Lied tief in dein Ohr,
und Farben, die im Lichte schwingen,
dir leuchtend nun von Freude singen,
ein Augenschmaus und Jubelchor!
© Ingrid Herta Drewing,2013
November 20th, 2013 | Besinnliches, Lebensfreude | Tags: Farben, Klang, Klarheit, Lebensfreude, Musik, Natur, Schönheit, Schöpfung, Sicht, Sonne, Weite | 0 Comments
Ein regennasser Tag, so Licht vergessen,
nun dümpelt matt im Nebelmeer dahin.
Novembers Kälte lässt dich klar ermessen
des Herdes Feuer wärmenden Gewinn.
Verwelkt,schwarzbraun versammelt sich auf Steigen
das Laub, das jüngst noch strahlte goldenrot.
Jetzt säumt ’s Alleen, deren kühles Schweigen
verloren wirkt, als berge es den Tod.
Da suchst du Trost und findest ihn zu Hause,
wo du mit Blumen, Farben und mit warmem Licht,
dem Wohlklang auch, Musik in deiner Klause,
verstehst zu mindern Mangel und Verzicht.
Und mögen draußen dumpf die Nebel schwingen,
hier kannst du dennoch Sonnenlieder singen!
© Ingrid Herta Drewing,2013
November 7th, 2013 | Besinnliches, Herbst, Lebensfreude | Tags: Blumen, Farbe, Kälte, Lebensfreude, Musik, Nebel, November, Regen, Tod, Traurigkeit, Trübe | 0 Comments
Es pflückt der Wind
vom Baum das Blatt,
lässt wirbelnd es erbeben,
im Tanze lind
hoch in die Lüfte streben;
bis es dann matt,
des Fluges satt
dort auf den See
darf schweben.
Ein kleiner Stein
geworfen ward,
taucht ein
ganz dicht daneben,
und Wellen sich erheben.
Sie tragen zart
in weiten Kreisen,
die sicher nun
zum Ufer reisen,
das Blatt ins Erdenleben.
© Ingrid Herta Drewing, 2013
Oktober 23rd, 2013 | Besinnliches, Leben, Natur | Tags: Abenteuer, Blatt, Lebensfreude, Rettung, See, Tanz, Ufer, Wellen, Wind | 0 Comments