Blüten-Lächeln
Endlich wieder
helle Lieder!
Es schwingen die Lüfte,
die lieblichen Düfte
so lind im Wind!
Im Rosenhag
lächelt der Tag.
Er birgt leise, zart,
in träumender Art
das Leben
im Blüten- Gefieder.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Endlich wieder
helle Lieder!
Es schwingen die Lüfte,
die lieblichen Düfte
so lind im Wind!
Im Rosenhag
lächelt der Tag.
Er birgt leise, zart,
in träumender Art
das Leben
im Blüten- Gefieder.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Lasst uns den Herren preisen
und dankbar uns erweisen
auf dieser schönen Welt!
In seinem Schöpfungs-Kreise
schenkt er des Lebens Reise,
die uns im Licht gefällt.
Er lässt hier Sonne,Regen,
die Frucht nach Blüten-Segen
und Ruh der Sternen-Nacht
uns Menschen angedeihen
in gütigem Verzeihen.
Sein Engel uns bewacht.
In Demut ihn zu ehren,
uns liebend zu bewähren,
wie Jesus uns verhieß,
so wollen wir hier hegen,
in seinem Namen pflegen
dies‘ irdisch‘ Paradies!
© Ingrid Herta Drewing,2014
Ja, als auch dort der letzte Ton verstummte,
das Leben mit dem Tag die Segel strich,
ein dichter Nebel Strand und Meer vermummte
und die Kontur fast ganz im Grau verblich,
da spürt‘ ich doch die Hand, die meine hielt,
hab ‚ deine Nähe innig noch gefühlt.
Durft‘ finden mich in deinem Haus geborgen,
wohin du mich, im Nebel blind, geführt.
Ich ahnte, dass mir hier an einem Morgen
mein Leben wieder neu im Licht gebiert.
Nun höre ich die sanfte Melodie;
sie schenkt mir Hoffnung,Frieden,Harmonie.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Der Rose Hauch erfüllt die Luft
in diesem kleinen Raum,
verschenkend ihren milden Duft.
Ein lieblich‘ Lied,das sanft erblüht,
ein Gruß aus jenem Traum,
der nächtens in den Sternen glüht.
Und sehnend in die Seele zieht
des Lebens Freuden- Flaum,
der Graues rosig flieht.
Hier herzt uns zärtlich die Natur;
und leis‘, man merkt es kaum,
schickt sie uns auf des Frühlings Spur,
zu unsrem Rosenbaum.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Du birgst mich sanft in deinen Armen,
gewährst mir Trost in aller Not.
Dein Wort, so wichtig wie das Brot,
vertreibt die Kälte, schenkt im Warmen
mir lächelnd Liebe, lind Erbarmen
und Hoffnung, neues Morgenrot.
Da schwingen in den Lüften Klänge,
so hell erwacht des Frühlings Lied,
das froh ermuntert mein Gemüt,
befreit aus Trübsal, grauer Enge.
Andächtig lausch‘ ich Licht-Gesängen
und fühl, wie Leben neu erblüht.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Der Morgentau küsst wach die Wiesen,
und Sonne scheint, erreicht die Welt,
den Tag hier lächelnd zu begrüßen,
ein Schimmern,Leuchten! Sie lässt fließen
ihr warmes Licht auf Wald und Feld.
Es klingen zart der Harfe Saiten,
und lieblich dringt ihr Zauberklang
aus Himmels hellen, blauen Weiten,
das Frühlingskind sanft zu begleiten,
schenkt Blütenduft und Licht-Gesang.
Die Vögel, die den Tag besingen,
sie tragen neuen Federflaum
und bergen unter ihren Schwingen
dies Lied von Hoffen und Gelingen,
des Phönix‘ goldnen Lebenstraum.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Im Licht entfaltet sich die Schöne
und richtet sorgsam Blatt um Blatt.
Die Düfte, lieblich zarte Töne,
mich nasenselig hier verwöhnen,
vorbei des Frühjahrs dumpfes Matt.
Als sei nur sie der Sonne Kind
reckt sie die Blüten hin ins Licht
und wehrt dem wilden Frühlingswind,
der sie gern herzt und küsst geschwind.
Doch er spürt ihre Dornen nicht.
Ich werd‘ sie schützen, achtsam hegen,
sie, die auch meinen Tag erhellt,
das Blütenglück sorgfältig pflegen,
durchkreuzen böse Schädlings- Wege,
bewahren ihre Blumenwelt.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Da sitzt im Gras das junge Mühmchen,
sich sorgend um des Liebsten Pfand.
Die Margerite in der Hand,
zupft sie die Blättchen. Armes Blümchen,
denkt, dass dir Liebe sei bekannt!
„ Er liebt mich? Nein, er liebt mich nicht!“
Ach lass doch diesen Wahn, den tauben,
musst nicht der Blüte Schönheit rauben,
schau lieber in sein Angesicht!
Was dir sein Blick sagt, darfst du glauben!
© Ingrid Herta Drewing,2014
Der Abend naht, des Tages Räume,
die flirrend sonst im Licht belebt,
erschließen dunkelnd nun in Träumen
des Frühlings unter Blütenbäumen,
wie junge Liebe zärtlich bebt.
Die Nachtigall mag sehnend singen,
ihr Herzschlag misst da sanft die Zeit,
und liebe Worte flüsternd dringen
ins Ohr der Liebsten; Seelen schwingen
gemeinsam süß in Seligkeit.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Des süßen Klanges Fang,
der Nachtigall Gesang
drang dir in Sinn und Seele
und hat der Ratio Stele
erschüttert.
Dieses Beben
bringt Liebe in dein Leben.
© Ingrid Herta Drewing,2014