Der Sommer schickt sich an,
dreht letzte Runden.
Was er so alles kann,
zeigt trocken, heiß er dann,
lässt Regen stunden.
Er fährt gern Achterbahn.
Im Hoch und Nieder
singt er in schwülem Wahn,
wie wir es unlängst sah’n,
Gewitterlieder.
Jedoch schenkt er uns auch,
was für ihn spricht,
der Wiesenkräuter Hauch
und Wärme auf dem Bauch,
der Sonne wohlig Licht.
© Ingrid Herta Drewing,2015
August 23rd, 2015 | 0 Comments
Category: Hitze, Lebensfreude, Licht, Natur, Sommer, Sonne, Spätsommer, Wärme, Wetter | Tags: Gewitter, Hitze, Lebensfreude, Licht, Schwüle, Sommer, tempersturschwankungen, Trockenheit, Wärme
Auf morgendlichen Fluren
liegt feucht des Nebels Hand,
erwachen Sonnenuhren
verspätet hier im Land.
Schon zeigt sich in den Wiesen
ein Sommer-Abschieds-Bild.
Wo üppig Mohn ließ grüßen,
blüht Herbstzeitlose mild.
Still setzt der Frühherbst Zeichen.
Noch bremst ihn Sommer aus;
doch Vogelscharen weichen,
zieh’n südwärts über’s Haus.
© Ingrid Herta Drewing,2015
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August 23rd, 2015 | 0 Comments
Category: Fauna, Flora, Frühherbst, Jahreszeiten, Natur, Nebel | Tags: Frühherbst, herbstzeitlose, Signale, Spätsommer, Zugvögel
Du fühlst dich nicht wohl
und igelst dich ein,
denkst dir, dass so hohl
die Anderen sei’n,
die demonstrieren
und revoltieren,
um ihr bisschen Recht
zu verifizieren?
Doch ohne sie wäre
längst tot dieses Land.
Die Freiheit, die hehre,
ins Denken verbannt.
Du musst es doch spüren
und nun registrieren,
um vieles,was schlecht,
nicht zu akzeptieren!
© Ingrid Herta Drewing
August 22nd, 2015 | 0 Comments
Category: Ermunterung, Gesellschaftskritisches | Tags: Demokratie, Demonstrieren, Freiheit, Handeln, Politisch denken, TTip
Die Stadt trägt wieder Sommers Kleid,
darf in der Sonne lächeln
und lässt sich, fern der Hitze-Zeit,
nun lind vom Wind umfächeln.
Sie lädt zum Weinfest Gäste ein,
kredenzt in den Pokalen
das Rheingold, besten Rheingau-Wein.
Da mag der Kenner strahlen.
Ein Jubiläum, vierzig Jahr
zählt nun schon Weines Woche,
und Wiesbaden zeigt wunderbar,
was mundet, wie versprochen.
Vom Dom Carillon-Spiel erklingt.
Die Turmuhr zeigt die Stunde,
die man hier froh genießt, beschwingt,
gesellig in der Runde.
© Ingrid Herta Drewing
August 19th, 2015 | 0 Comments
Category: Deutschland, Geselligkeit, Lebensfreude, Sommer, Stadt, Wein, Wiesbaden | Tags: August, Fest, Rheingauwein, Rheingold, Sommer, Weinwoche, Wiesbaden
Der Regen tröpfelt hin und wieder;
kühl ist es, und kein Vogel singt.
Vorbei die Zeit der Sommerlieder,
ist’s das, was der August noch bringt?
Ich hoff‘, der Sommer macht nur Pause
und kehrt zurück mit neuer Kraft;
die Sonnenblumen vor dem Hause
steh’n noch erwartungsvoll im Saft.
© Ingrid Herta Drewing
August 18th, 2015 | 0 Comments
Category: Lebensfreude, Sommer | Tags: Lebensfreude, Pause, Regen, Sommer, Sonnenblumen
Es zeigt der Rosenstrauch
hier schön in Vielfalt Blüten,
trifft Form und Farbe auch
in jeweils andrer Güte.
Jedoch ihr Duft, der lieblich mild,
weithin des Sommers Luft erfüllt.
© Ingrid Herta Drewing
August 16th, 2015 | 0 Comments
Category: Flora, Lebensfreude, Liebe, Natur, Rosen, Sommer | Tags: Duft, Farbe, Form, Liebe, Rosen, Sommer, Vielfalt
Auch dieser Sommer schreibt sich in Kalender,
steht golden Pate an der Sonnenuhr,
entpuppt sich aber hitzig als Verschwender
und hinterlässt uns seine heiße Spur.
Getreidehalme, gelb, nach Wasser lechzend
und dürre, kleine Körner tragend nur.
Die Wälder glühend unter Bränden ächzend,
zu trocken ist ’s, es leidet die Natur.
So manches Bachbett muss das Wasser missen,
die Quelle tröpfelt, fast ist sie versiegt.
Die Schifffahrt weiß nicht weiter auf den Flüssen,
kaum Wasser unterm Kiel, und sie erliegt.
Der Permafrost und auch die Gletscher tauen,
das lässt uns grübelnd in die Zukunft schauen.
© Ingrid Herta Drewing
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August 16th, 2015 | 0 Comments
Category: Gesellschaftskritisches, Klimawandel, Natur, Sonette, Trockenheit, Umwelt | Tags: Gletscherflüsse, Hitze, Klimawandel, Sommer, Trockenheit, Waldbrände
Geselligkeit, nicht nur am Sommerabend,
Wiesbaden lädt zu seinem Weinfest ein.
Da darf man sich an Rheingau-Weinen laben,
auch gibt’s manch‘ kulinarisch‘ Stelldichein.
In großer Zahl der Winzer Stände locken,
gut zu verkosten nicht nur Riesling-Wein,
und hoch im Dom Carillon, Klang der Glocken
hell läuten hier des Frohsinns Stunden ein.
Das Rathaus kann nun als Kulisse grüßen
der Bühne, wo manch‘ Künstler unterhält.
Das Publikum sitzt fröhlich ihm zu Füßen,
genießt den Wein und was ihm sonst gefällt.
Sogar das Wetter scheint dem Fest gesonnen,
vorbei die Hitze, Frische hat gewonnen!
© Ingrid Herta Drewing, 2015
August 15th, 2015 | 0 Comments
Category: Deutschland, Geselligkeit, Lebensfreude, Musik, Sommer, Sonette, Stadt, Wein, Wetter, Wiesbaden | Tags: August, Carillon, Frohsinn, Geselligkeit, Marktkirche, Rathaus, Riesling, Schloss, Sommer, Weinwoche, Wiesbaden
Es werfen auf der Rue jetzt die Platanen,
als sei es Herbst, schon welke Blätter ab.
Auch die versengten Wiesen lassen ahnen,
dass Trockenheit hier herrscht, weil Wasser knapp.
Wo sonst in sattem Grün das Auge weidet,
siehst du Staubteufel tanzen, wenn der Wind
dort ab und zu in leichten Wirbeln gleitet,
und Blätter ihm da raschelnd Partner sind.
Zu heiß, zu trocken, drückend diese Schwüle.
So hatten wir den Sommer nicht ersehnt!
Nun hoffen wir auf Regen und auf Kühle,
damit dies‘ Welken sich hier nicht ausdehnt.
Erstrahlen soll die Rue in frischem Grün,
wenn wir von dort aus hin zum Weinfest zieh’n.
© Ingrid Herta Drewing, 2015
August 13th, 2015 | 0 Comments
Category: Deutschland, Hoffnung, Lebensfreude, Natur, Orte, Sonette, Stadt, Wachstum, Wetter, Wiesbaden | Tags: Hoffnung, Kühle, Regen, Sommer, Trockenheit, Wachstum, Weinfest, Wiesbaden, Wilhelmstraße
Der Abend senkt nun blinzelnd seine Lider,
von ferne nur noch Fluggeräusche grummeln
und wo sich sonst Insekten summend tummeln,
dort schließen sich die Blüten sorgsam wieder.
Die Sonne, fast im Wolkenbett versunken,
zum Abschied rötet sie den Himmel nun.
Es geht der Tag jetzt, der so sonnentrunken
sich vormals zeigte, um sanft auszuruh’n.
Bald naht die Nacht auf ihren dunklen Schwingen,
lässt nur dem Silbermond die lichte Bahn.
Er darf im Chor der Sterne Solo singen,
und Schnuppen fallen leuchtend, Wünsche-Wahn.
Und mag sich heute Nacht auch mancher Wunsch erfüllen,
des Menschen Sehnsuchtsträume sind wohl nicht zu stillen.
© Ingrid Herta Drewing
August 12th, 2015 | 0 Comments
Category: Besinnliches, Geheimnisvolles, Leben, Licht, Liebe, Natur, Sommer, Sonette, Sterne | Tags: August, Friede, Liebe, Perseiden, Sommer, Sonnenuntergang, Sternenhimmel, Sternschnuppen, Wünsche