Es geht die Nacht,
in heller Harmonie
der Tag erwacht,
befreit aus Agonie,
will nur dem Lichte frönen.
Die Amsel singt,
und ihre Melodie
in Lüften schwingt,
als solle sie nur hie
den Sonnenaufgang krönen.
Der Rose Duft,
der Milde Sinfonie,
erfüllt die Luft,
und es vermag wohl sie,
uns lieblich zu verwöhnen.
© Ingrid Herta Drewing,2015
August 12th, 2015 | 0 Comments
Category: Fauna, Flora, Lebensfreude, Licht, Liebe, Natur, Rosen, Sommer | Tags: Amsellied, Duft, Hoffnung, Klang, Lebensfreude, Licht, Liebe, Musik, Rose, Sommermorgen, Zuversicht
Heut jährt sich Euer Hochzeitstag.
Nun sind’s schon zwanzig Jahr‘,
zweimalig Rosenhochzeits-Zeit!
In liebender Gemeinsamkeit
habt Ihr erfahr’n als Paar
des Lebens Stürme Seit‘ an Seit‘.
Heiß war er im August, der Tag,
und doch so hell und klar!
Die Braut, so zart im weißen Kleid,
der Bräutigam, ihr stolz Geleit,
ein schönes, gutes Paar!
Wir Gäste sahen’s ohne Neid.
Und heut, an Eurem Ehrentag,
da stehn, wie wunderbar,
drei Kinder vor Euch, dankbereit!
Familienglück,in heut’ger Zeit,
Ihr lebt es, was so rar,
seid füreinander da!
An diesem, Eurem Jubeltag
woll’n wir das Glas erheben
Fern sei Euch Kummer, Sorge, Plag,
viel Freud‘ es für Euch geben mag
auch fürderhin im Leben!
Gott schenk Euch seinen Segen!
© Ingrid Herta Drewing,2015
August 11th, 2015 | 0 Comments
Category: Familie, Hochzeit und Jubiläen, Liebe | Tags: Familienglück, Gemeinsamkeit, Paar, Porzellanhochzeit, Treue
Es glich der Sommer einem Traum,
erfüllt von Duft und Blüten.
Der Wollgrasflöckchen zarter Flaum
erfüllte wiesenweit den Raum,
ein seliges Behüten.
Zum Horizont dies‘ milde Meer
schien leicht im Licht zu schwingen.
Als ließen Silbersaiten hehr
des Windes Spiel hier ohne Wehr
in hellem Lied erklingen.
Erinnerung, ein sanftes Bild,
das die Natur geboren.
Was einstmals Seele, Herz erfüllt,
ward für den Nutzzweck kühl gekillt,
die Landschaft ging verloren.
© Ingrid Herta Drewing, 2015
August 11th, 2015 | 0 Comments
Category: Gesellschaftskritisches, Heimat, Kultur, Landschaft, Lebensfreude, Natur, Sommer | Tags: Agrarindustrie, Heide, Heimat, Monokultur, Moorlandschaft, Nostalgie, Sommer, Wollgrasflöckchen, Zerstörung
Noch hält die Nacht den Tag umschlungen,
obwohl der Morgenstern nun fein
verkündet, dass bald licht-durchdrungen
die Stadt erglüht im Sonnenschein.
Die Vögel lupfen ihr Gefieder,
der Ringeltaube Ruf erklingt.
Von fernen Dächern Antwort wieder
sich in des Himmels Äther schwingt.
Der Tag erwacht, ein Sommermorgen,
erfüllt von mildem Rosenduft,
beglückt mich; ich fühl‘ mich geborgen
auf dem Balkon in frischer Luft.
© Ingrid Herta Drewing, 2015
August 11th, 2015 | 0 Comments
Category: Besinnliches, Friede, Geborgenheit, Lebensfreude, Licht, Natur, Rosen, Sommer | Tags: Balkon, Dämmerung, Geborgenheit, Licht, Morgen, Morgenstern, Ringeltaube, Rosenduft, Sommer, Sonne
Ein Nachtgewitter brachte endlich Regen,
so mischt sich in den Morgen milde Kühle,
und man mag gern im Freien sich bewegen,
befreit von dieser drückend heißen Schwüle.
Uns plagen diese Wetterkapriolen,
das Thermometer stieg auf vierzig Grad.
Der Klimawandel zeigt jetzt unverhohlen,
dass wir zu lang gedreht am falschen Rad.
Es wäre Zeit, nun endlich klug zu handeln,
das Unsere zu tun, damit die Welt
sich hier nicht wird zur Hölle noch verwandeln,
sondern als Lebensraum uns bleib‘ bestellt.
Lasst uns bewahr’n die Wälder, die Natur,
alles zu tun, was schützt des Lebens Spur!
© Ingrid Herta Drewing
August 10th, 2015 | 0 Comments
Category: Gesellschaftskritisches, Hitze, Leben, Natur, Sommer, Sonette | Tags: Hitze, Klima, Klimawandel. Naturschutz, Lebensraum, Schwüle, Umweltschutz, Wälder
Der Laubfrosch klettert auf der Leiter
und quakt dann weiter, heiter, heiter.
Exakt zeigt ’s auch das Thermometer,
es ist zu heiß, so klagt fast jeder.
Wer gestern nicht zum Schwimmen ging,
für den ist ’s nun ein klares Ding:
Hinaus geht ’s an den Badesee,
auch’s Freibad lockt hier in der Höh‘.
Dort kann man gut sein Köpfchen kühlen,
beim Kraulen tief im Wasser wühlen.
So hält man Hitze sehr gut aus
und geht dann recht erfrischt nach Haus.
Ein guter Trunk zur Abendstunde
mag schön den Urlaubstag abrunden.
© Ingrid Herta Drewing
August 8th, 2015 | 0 Comments
Category: Lebensfreude, Sommer | Tags: Frische, Hitze, Neroberg, Opelbad Wiesbaden, Schwimmbad, Sommer
Verloren Heimat, Herd und Haus,
im Krieg zerstört, was euch gegeben,
da zieht ihr in die Fremde aus
zu schützen euer nacktes Leben.
Nichts, glaubt ihr, könnt ihr noch verlieren,
wollt finden einen Friedens-Ort,
lasst euch von Schleppern schikanieren,
auf diesem Weg zum sichren Hort.
Vertrieben durch Gewalt und Tod,
riskiert ihr wilden Meers Gefahren.
Wie groß muss sie wohl sein die Not,
wenn Angst euch kann vor Furcht bewahren?
Europas Ufern gilt das Hoffen.
Hier wähnt ihr, geb’s ein gastlich‘ Land,
das euch, die ihr von Leid betroffen,
reich‘ freundlich helfend seine Hand.
Doch tönt’s auch hier, das Boot sei voll;
man schürt die Furcht vor eurer Reise,
vergiftet böse Zoll für Zoll,
wo Menschlichkeit sollt siegen weise.
© Ingrid Herta Drewing, 2015
August 6th, 2015 | 0 Comments
Category: Aktuelles, Flucht, Friede, Geborgenheit, Gesellschaftskritisches, Gewalt, Heimat, Krieg | Tags: Angst, Europa, Flüchtlinge, Hetze, Krieg, Menschlichkeit, Mittelmeer, Tod
Hochsommer sengt die Gräser in den Wiesen,
die Felder wogen weizenblond im Wind.
Des Flüsschens Wasser spärlich, träge fließen
um Sandbänke, die nun gut sichtbar sind.
Als gelte es die Landschaft auszubrüten,
so spielt die schwüle Hitze Sommerhuhn.
Vorbei die linde Zeit der hellen Blüten,
der Früchte Reife spricht von Ernte nun.
Zu trocken ist es, viele Blätter bräunen,
bevor der Herbst sie farbig angemalt,
und Rosenblüten welken an den Zäunen,
Es herrscht Verdorren, gleißend Sonne strahlt.
Staub wirbelt auf, sich sammelnd auf den Wegen.
Man hofft zuhauf, der Himmel sende Regen.
© Ingrid Herta Drewing, 2015
August 6th, 2015 | 0 Comments
Category: Reife, Sommer, Sonette, Trockenheit, Vergänglichkeit, Wasser | Tags: Fluss, Hochsommer, Regen, Staub, Trockenheit, Verdorren, Welken
Der Mittag spreizt die blauen Flügel,
gönnt sanft dem Leben etwas Ruh’,
und Sonne strahlt hoch überm Hügel,
schaut lächelnd der Idylle zu.
Sieht Vögel auf Kaminen sitzen,
die Katzen auf Gesimsen ruhen,
Eidechsen in der Felsen Ritzen
und Bienentanz in Pollenschuhen.
Der Mensch, auf Sonne sonst versessen,
geruhsam döst im Schatten jetzt.
Die Hitze mag er gern vergessen,
liebt Wasser, das ihn kühl benetzt.
Ein milder Wind singt in den Bäumen,
von fern erklingt ein leises Lied.
Pan weckt der Sehnsucht süße Träume,
ein Klang, der zart zum Himmel zieht.
© Ingrid Herta Drewing
August 5th, 2015 | 0 Comments
Category: Hitze, Landschaft, Leben, Licht, Natur, Sommer | Tags: Bienengesumm, Katzen, Klang, Lebensfreude, Mittasruhe, Pan, Ruhe, Sommer, Sommerwind, Träume, Wiesen
Nimm einen Morgen wie diesen!
Blauhimmel über dem Wald,
Nebelhauch, Tau netzt die Wiesen,
in Gold grüßt der Sonne Gestalt.
Lass deine Blicke weit schweifen,
vom Berg hinab in das Tal,
und dich von Stille ergreifen,
fern seien Sorgen und Qual!
Was dir groß, mächtig erschienen,
wirkt von hier oben so klein.
Alles darf letztlich nur dienen
einem lebendigen Sein.
© Ingrid Herta Drewing, 2015
August 5th, 2015 | 0 Comments
Category: Landschaft, Leben, Nachdenkliches, Natur | Tags: Ausblick, Bedeutung, Dasein, Leben, Mensch, Relationen, Sorge