Archive for the Category Liebe
Im Abendrot der Zinnen Silhouette,
ein Schattenriss, dem Auge wohl bekannt.
Der Kindheit, Jugend lieb vertraute Stätte,
oh, dass man sie doch nie verlassen hätte!
Noch immer grüßt der Leuchtturm dort am Strand.
Erinnerungen flackern auf, es schwelen
die alten Feuer, ihre warme Glut,
die Bilder, die die Zeit schien zu verhehlen,
lebendig sich in Seel‘ und Sinne stehlen,
und du erfühlst sie, sagst : „ Es war doch gut!“
So schnell vergingen jene goldnen Jahre.
Nun streichst die Segel du im Abendwind
und weißt geborgen dich, bist dir im Klaren,
dein Boot darf in den Heimathafen fahren,
dorthin, wo alles seine Ruhe find‘.
© Ingrid Herta Drewing
Januar 7th, 2014 | Besinnliches, Erinnerungen, Heimat, Leben, Liebe | Tags: Abendrot, Erinnerungen, Geborgenheit, Glück, Heimathafen, Heimkehr, Jugenderinnerungen, Kindheit, Lebensabend, Liebe | 0 Comments
Es endet das Jahr, und ein sinnender Blick
gleitet noch sanft auf Vergang’nes zurück;
doch Hoffnung flammt auf in den Herzen:
Das Neue möge beginnen mit Glück,
sich ändern, was schien als ein böses Geschick,
vorbei seien Kummer und Schmerzen!
Wir Menschen erhoffen und wünschen so viel
in unserem kurzen, irdischen Spiel
und wollen nichts Schönes versäumen,
erstreben im Leben manch seltsames Ziel,
wählen für Unmut oft falsches Ventil
und suchen Genesung in Träumen.
Ersehnen uns wohl eine bessere Welt,
wo Liebe und Treue mehr zählen als Geld,
auch soll endlich Friede hier werden.
Wir danken dem Schöpfer, der alles erhält,
was täglich uns Heimat schenkt und gefällt
auf dieser sich wandelnden Erde.
© Ingrid Herta Drewing,2013
Dezember 30th, 2013 | Besinnliches, Glauben, Leben, Liebe, Sylvester | Tags: Dank, Frieden, Gesundheit, Glauben, Gott, Güte, Heimat, Hoffnung, Liebe, Schöpfer, Sylvesterwunsch, Wünsche | 0 Comments
Der Film erzählt rührselige Geschichten
von Kind und Hund und Weihnacht, tiefem Schnee,
von Eltern-Trennung, Kälte, Kindes Weh,
das herzensgute Menschen helfend schlichten.
Du denkst:“ Wie kitschig!“ Doch dies‘ Melodram
greift einen Kummer auf, den viele kennen,
zerstritten Paare, die sich hassend trennen,
und Kinder, denen man’s Zuhause nahm.
Familienstreit, aus Habsucht, Neid entstanden,
entzweit oft auch Geschwister, die als Erben
schon kurze Zeit nach ihrer Eltern Sterben
sich beim Begegnen fremd,nun nicht mehr kannten.
Die Friedensbotschaft,jetzt zur Weihnachtszeit
verkündet uns:Es gibt ein neu‘ Beginnen.
Wer seinen Nächsten liebt, und sei’s der Feind,
vertrau auf Gott, die Liebe wird gewinnen.
© Ingrid Herta Drewing,2013
Dezember 25th, 2013 | Beziehungen, Kinder, Liebe, Weihnachtszeit | Tags: Elterntrennung, Familienstreit, Friedensbotschaft, Kindeswohl, Nächstenliebe, Weihnachtsfilm | 0 Comments
Gleich einem Traum erwacht in Stille
die Freude mir, dies Glücksgefühl!
Ich fass‘ es kaum, nun kennt mein Wille
im Jetzt und Hier kein falsches Ziel.
Ja heute ward uns neu gegeben
ein klarer Blick, vom Licht gelenkt,
ein Kindlein zart, das unser Leben
so froh beglückt, mit Lieb‘ beschenkt.
© Ingrid Herta Drewing,2013
Dezember 25th, 2013 | Besinnliches, Liebe, Weihnachtszeit | Tags: Freude, Glück, Jesus, Kindlein, Klarheit, Licht, Liebe, Wahrheit, Weihnachten | 0 Comments
Woher wir kommen und wohin wir gehen,
scheint ein Geheimnis; nur der Glaube weiß
um jenen Ort, den unsre Seelen sehen,
wenn wir verlassen irdisches Geleis.
Als sei’s ein Träumen, lässt uns Leben ahnen,
verspricht die Hoffnung dieses Paradies,
das lächelnd, weit entfernt von allem Mahnen
uns schenken wird, was Liebe hier verhieß.
Dort, wo das Licht in Gottes Sphären schwingt,
verwoben in den großen Lobgesang,
auch deine Seele sanft und zärtlich singt,
erleuchtet von der Klarheit wahrem Klang.
Ein göttlich‘ Lied der Liebe, die nie endet
und in das Dunkel dringt, sich strahlend sendet.
© Ingrid Herta Drewing,2013
Dezember 12th, 2013 | Besinnliches, Glauben, Leben, Liebe | Tags: Glaube, Gott, Leben, Lebensfreude, Liebe, Paradies, Sinn, Wahrheit | 0 Comments
In klarem, hellem Morgenlicht
erstrahlt ein Wintertag.
Schneeweiß erglänzt das Angesicht
der Landschaft, wie ich ’s mag.
Und Stille sanft die Weite füllt,
wo hie und da ein Baum,
ins Raureif-Glitzerkleid gehüllt,
gewährt den Raben Raum.
Die dort, hoch in der Bäume Kronen,
bewachen stumm ihr Reich,
wie Nornen über allem thronen,
ein Schicksalslied zugleich.
Da werden Kindheitsmärchen wach,
denk‘ an „ Die sieben Raben“,
ihr Schwesterlein, das sie bedacht
erlöst‘ durch Liebesgaben.
Ja, mehr als Sonne wärmt die Liebe,
verheißt den alten Menschheitstraum,
dem Christkind folgend, Frieden üben,
sich schenkend unterm Weihnachtsbaum.
© Ingrid Herta Drewing
Dezember 9th, 2013 | Adventszeit, Besinnliches, Geheimnisvolles, Glauben, Leben, Liebe, Märchenhaftes | Tags: Christkind, Friede, Gott, Güte, Liebe, Mythos, Nornen, Raben, Schneelandschaft, Stille, Weite, Winter | 0 Comments
Was wäre Leben
ohne Luft und Wärme,
die Tiere, Pflanzen,helles Licht?
Kein sanftes Weben,
keine Bienenschwärme
hier sorgten für die Frucht.Verzicht!
Was wäre Leben
ohne Glauben, Lieben,
ein Dasein aller Hoffnung bar?
Ein eitles Streben,
nur ein Werden, Üben,
und – sähe da Vernunft noch klar?
Was wäre Leben
ohne Kinderlachen,
die kleine Hand, die deine hält?
Dies Gück, gegeben,
lässt dich sorgsam wachen,
schenkt Güte hier in harter Welt.
© Ingrid Herta Drewing,2013
Dezember 3rd, 2013 | Besinnliches, Kinder, Leben, Liebe | Tags: Glaube, Güte, Hoffnung, Kinder, Licht, Liebe, Vernunft, Zukunft | 0 Comments
Müde,
blass das Gesicht,
sah sie ihn an
und wusste:
Keine
Waschmaschine der Welt
würde jemals
die schwarzen Tupfen
der Lügen
aus seinen
aufgeplusterten Federn
spülen.
Sie ließ
ihn
stehen
und
ging.
© Ingrid Herta Drewing,2013
November 29th, 2013 | 5- Wörter-Gedichtsvorgabe, Frauen, Leben, Liebe | Tags: Enttäuschung, Trennung, Vertrauensverlust | 0 Comments
Frost hat geklöppelt heute Nacht
des Nebels Hauch zu zarten Spitzen,
die, in der Sonne hell erwacht,
weiß glitzernd an den Zweigen blitzen.
Verzaubert wirkt hier die Allee,
der Baumparade Winterpracht,
auch Buschwerk, dort am stillen See,
zeigt filigrane Schönheit sacht.
Und lächelnd träumst du; zärtlich, leise
regt Hoffnung sich, Advent bedacht;
des Sternenliedes sanfte Weise
hat Freude, Frieden mitgebracht.
© Ingrid Herta Drewing,2013
November 28th, 2013 | Adventszeit, Lebensfreude, Liebe, Winter | Tags: Advent, Freude, Glitzerbäume, Leben, Liebe, Raureif, Schönheit, Winter | 0 Comments
Auf leichten Schwingen sanft ins Licht getragen
mein Leben, das erneut mir ward geschenkt,
erwacht in einem lebensfrohen Tagen,
wo auch der Ratio nüchternklares Fragen,
doch immerzu noch zweifelnd, vieles denkt.
Da hilft es mir, zu glauben; nicht beweisen
lässt sich der Gott, der gnädig alles gibt,
dass dort, wo wir im Dunkel dürftig reisen,
er öffne uns des Lichtes wahre Schneisen
und zeige, wie er freie Wesen liebt.
Ihn will ich hören, ganz fest auf ihn bauen,
barmherzig, wie er lehrt, die Wege gehen
mitmenschlich auch auf meinen Nächsten schauen,
mich Christi Güte, Liebe anvertrauen,
die Welt mit hellen Kinderaugen sehen.
Gewiss sein, dass in All und Nacht das Licht
mir Sterblichem von ew’ger Liebe spricht.
© Ingrid Herta Drewing,2013
November 21st, 2013 | Besinnliches, Glauben, Lebensfreude, Liebe | Tags: Ewigkeit, Glaube, Gott, Jesus Christus, Leben, Lebensfreude, Liebe, Schöpfung, Vernunft, Wissen, Zweifel | 0 Comments