Im Osten wird es hell;die Vögel singen.
Ein Frühlingstag erwacht mit klarem Blick;
und zart beginnt im Blau die Welt zu schwingen.
Von ferne leise Sonntagsglocken klingen,
und strahlend glänzt der Sonne golden Glück.
Da öffnen sanft die Blumen ihre Blüten,
verströmen ihren lieblich süßen Duft.
Schier unerschöpflich scheint die Wundertüte,
aus der Natur schöpft ihres Reichtums Güte,
ein Grünen,Blühen, warme, milde Luft.
Du nimmst die Welt jetzt wahr mit allen Sinnen.
Dies neue Werden, Wachsen dich berührt.
Dein Tag mag leichter nun im Licht beginnen;
du spürst und fühlst, das Leben wird gewinnen
und traust der Hoffnung, die dich lächelnd führt.
© Ingrid Herta Drewing
April 5th, 2015 | Besinnliches, Frühling, Glauben, Lebensfreude, Licht, Liebe | Tags: Blühen, Frühling, Glaube, Hoffnung, Licht, Liebe, Sonntag, Wachsen, Werden | 0 Comments
Erkläre mir, was unerklärlich!
Du liest die Karten, sagst mir ehrlich,
in wessen Herz ich werde wohnen!
Erkläre mir, was unerklärlich,
damit ich meide, was gefährlich,
und lerne Ängste zu entthronen!
Erkläre mir, was unerklärlich!
Wie werde ich hier unentbehrlich?
Zeig mir die Zukunft, will’s dir lohnen!
Erkläre mir, was unerklärlich!
Ich bin bereit und zahl nicht spärlich
für meine Sehnsuchts- Illusionen.
© Ingrid Herta Drewing,2015
März 26th, 2015 | Gesellschaftskritisches, Nachdenkliches, Sehnsucht, Sucht, Verrücktheiten, Wahn | Tags: Betrug, Illusionen, Liebe, Sehnsucht, Suchtverhalten, Wahn, Wahrsager | 0 Comments
Jäh bricht der Tod ein in des Menschen Leben,
das eben noch verheißungsvoll erblüht’,
und Dunkel legt sich lähmend auf das Streben,
die Frage nach dem Sinn wird neu bemüht.
Der Schmerz der Überlebenden, die Klage
um den geliebten Menschen, der gestorben,
sie zeigt uns nun zu deutlich, dass wir vage
dies Dasein nur verstehen, kaum erworben.
Wenn kalt die Hand des Todes nach uns fasst,
wird uns bewusst, wie wertvoll dieses Leben,
einmalig uns als ein Geschenk gegeben,
und nicht, wie oft empfunden, eine Last.
Drum meidet doch den Streit um Nichtigkeiten,
beginnt einander liebend zu begleiten!
© Ingrid Herta Drewing
März 25th, 2015 | Aktuelles, Besinnliches, Leben, Liebe, Tod | Tags: Leben, Liebe, Sinn, Tod, Werte | 0 Comments
Ja, Liebe, dir zu widersprechen,
ist uns versagt, du hast die Kraft,
das stärkste Bollwerk sanft zu brechen,
und heilst, wo tief die Wunde klafft.
Du meisterst kühn den Sturm der Meere,
und Eis schmilzt hin in deiner Glut.
Du überbrückst der Wüste Leere
und lenkst in Bahnen wilde Flut.
Wo du in deinem Rosenkleide
die dunkle Erde zart berührst,
erblüht sie grünend, fern dem Leide,
und wird ins helle Licht geführt.
© Ingrid Herta Drewing
März 21st, 2015 | Besinnliches, Liebe | Tags: Kraft. Macht, Liebe, Rose, Schönheit, Zärtlichkeit. Friede | 0 Comments
Ja, wiche Grau der Morgenröte,
in klarem Blau zeig‘ sich der Tag,
der uns des Frühlings Milde böte
und neu belebe Park und Hag!
Wir hörten klingen süße Lieder
der Vögel, die zu uns zurück
den Weg gefunden; endlich wieder
erwach‘ Natur im Liebesglück!
Was jetzt noch Wunsch, ein innig Sehnen,
es ist doch alsbald nah und wahr,
wird uns im Blüten-Licht verwöhnen,
ein Neubeginn wird offenbar.
© Ingrid Herta Drewing,2015
März 16th, 2015 | Besinnliches, Freude, Frühling, Lebensfreude, Licht, Liebe | Tags: Blütenpracht, Frühling, Gesang, Lebensfreude, Licht, Liebe, Milde, Neubeginn, Singvögel | 0 Comments
Das Morgenrot, das meinen Blick betört,
verkündet einen Tag voll Licht und Helle,
der Hoffnung hier nun frühlingsleicht beschwört
und blühend meistert meiner Sorgen Schwelle.
Vorbei das Grau, das öde Nebeldarben!
Jetzt schreibt das Licht sein leuchtend Liebeslied
und schenkt uns himmelweit den Glanz der Farben,
erfreut in Blütenbildern mein Gemüt.
Die frühen Vögel auf den Wipfeln singen,
und ihre Freudenbotschaft schallt ins Land.
Der Frühling konnte Winters Macht bezwingen,
beschert sein friedlich‘ Lebensunterpfand.
© Ingrid Herta Drewing,2015
März 15th, 2015 | Farben, Friede, Frühling, Lebensfreude, Licht | Tags: Farben, Frieden, Frühling, Hoffnung, Leichtigkeit, Licht, Liebe, Morgenrot, Vogelgesang | 0 Comments
Es nieselt sanfter Frühlingsregen
und netzt der Erde dunklen Grund.
Sehr bald wird hier ein Blütensegen
erblühen hell in Farben bunt.
Die Tauben dösen auf dem Dache;
die leichte Dusche stört sie nicht.
Und in der Erle, dort am Bache,
erklingt der Amsel Ton-Gedicht.
Die Frühlingsmilde konnt‘ bezwingen
des Winters frostiges Geschick.
Nun darf Natur im Lichte schwingen
dem Leben gilt ihr Liebesblick.
© Ingrid Herta Drewing,2015
März 10th, 2015 | Frühling, Lebensfreude, Licht | Tags: Amsel, Bach, Erle, Frühlingsmilde, Frühlingsregen, Hoffnung, Liebe, Natur, Taube, Zuversicht | 0 Comments
Nun zeigen sich des Frühlings Spuren.
Es knospet, sprießt in Park und Wald.
Froh gehe ich durch grüne Fluren,
erschaue blühende Gestalt.
Weich, silbern wachsen Weidenkätzchen ,
bestücken Bienchens Pollenschuh.
Der Krokusgrüppchen farbig Plätzchen
auch leistet seinen Dienst dazu.
Und Vögel flugs ihr Nest jetzt bauen.
Die Frühlingsmilde im Revier
lässt auch manch Menschenpaar vertrauen
auf Neubeginn und Liebe hier.
© Ingrid Herta Drewing,2015
März 8th, 2015 | Frühling, Lebensfreude | Tags: Bienen Milde, Feld, Frühblüher, Frühling, Garten, Leben, Liebe, Park, Vogelnestbau, Wald, Weidekätzchen | 0 Comments
In Rosenblüten betten
dies Glück, den goldnen Strahl
des Sonnensommers retten,
vergessen Kummer, Qual.
Zu achtlos ging verloren
der Tag in seinem Licht.
Was wir uns kühn erkoren,
versagte uns die Pflicht.
Und dennoch mag noch wärmen
im Winter dieses Bild,
wenn die Gedanken schwärmen,
von Liebe, hell erfüllt.
© Ingrid Herta Drewing,2015
März 7th, 2015 | Erinnerungen, Liebe | Tags: Entsagung, Erinnerungen, Glück, Liebe | 0 Comments
Wir Menschen, Meister im Verdrängen,
hier leben auf dem Weltenrund,
als ob wir ewig Lieder sängen,
von Tod nichts wüssten, uns nicht zwängen
des Lebens Grenzen, letzte Stund.
Uns trägt die Phantasie, schenkt Flügel,
verleiht uns Freude, Lebensmut.
Zwar ahnen wir des Todes Hügel,
jedoch wir halten fest die Zügel
und lenken unser Dasein gut.
Und müssen wir das Leben lassen,
dereinst von dieser Erde gehn,
erkennen wir noch im Verblassen,
dass alles, was wir gerne fassen,
geliehen war – und doch so schön.
© Ingrid Herta Drewing,2015
März 6th, 2015 | Besinnliches, Leben, Lebensfreude, Tod | Tags: Dasein, Endlichkeit, Erde, Lebensfreude, Licht, Liebe, Mensch, Phantasie, Schönheit | 0 Comments