Archive for the Category Leben
Ich berge die farbigen Träume
und trage sie in meinen Tag;
erhelle mir so graue Räume,
vergesse Sorgen und Plag‘.
Auch will ich dein Lächeln bewahren,
das traulich von Liebe mir spricht,
und trotze all jenen Gefahren,
die uns verstellen das Licht.
© Ingrid Herta Drewing,2015
Januar 25th, 2015 | Besinnliches, Leben, Licht, Liebe | Tags: Geborgenheit, Gefahr, Lächeln, Licht, Liebe, Träume, Vertrauen | 0 Comments
Gewaschen im Regen, die Hände, das Haar,
ein Morgen aus gräulichen Strähnen,
ein trostloses Dümpeln, der Sonne noch bar
in des Winters fröstelndem Wähnen.
Es nährt die Seele die Sehnsucht nach Licht,
dies Hoffen auf Klarheit, ein Streben,
das meinen Blicken mag öffnen die Sicht
auf zukünftiges, liebliches Leben.
Was todesnah wirkt, hier noch schlafend erscheint,
wird bald in der Sonne sich regen.
In Knospen träumt Wachsen und Blühen, vereint
des Frühlings Erwachen zu hegen.
Und des Winternebels eisiger Hand
wird frei, froh die Welt dann entgleiten,
und weithin erhebt sich strahlend das Land
in lebendigen, blühenden Zeiten.
© Ingrid Herta Drewing,2015
Januar 23rd, 2015 | Ermunterung, Flora, Frühling, Landschaft, Leben, Natur, Nebel, Winter | Tags: Blühen, Frühling, Kälte, Leben, Licht, Monotonie, Nebel, Regen, Sonne, Winter | 0 Comments
Ach könnt‘ ich alles Elend dieser Welt
wie Müll in eine große Tonne werfen,
den Hochmut, Hass, die Gier nach Macht und Geld
mit einem leichten Federstrich entschärfen!
Möcht‘ endlich dauerhaft den Frieden sehen
und Menschen, die vereint sich schaffen Schutz,
Naturgefahren mutig widerstehen,
die Erde hüten hier zu aller Nutz‘!
Geschichte lehrt uns, wie fragil das Leben
hier auf der Erde war, noch immer ist:
Vulkanausbrüche, Aschewolken, Beben,
das Meer, das überflutend Länder frisst.
Da sollten wir uns auf Gemeinsamkeit besinnen,
anstatt die falschen Kämpfe zu beginnen!
© Ingrid Herta Drewing,2015
Januar 20th, 2015 | Besinnliches, Friede, Gesellschaftskritisches, Klimawandel, Kosmos, Krieg, Leben, Liebe | Tags: Elend, Erde, Friede, Geld, Gemeinsamkeit, Gier, Hüter, Krieg, Leben, Naturgewalten, Schutz, Solidarität, Vernunft | 0 Comments
Tage im Grau ersticken.
Ohne der Sonne Licht,
das die Wolken durchbricht,
zeigt die Landschaft den Blicken
nur ein traurig Gesicht.
Doch erste rosa Blüten
schenkt uns die Zaubernuss.
Gleich einem Frühlingskuss
wird sie ein Lächeln hüten,
das uns ermuntern muss.
Mag der Winter auch wallen
nasskalt im Regenkleid,
naht uns bald doch die Zeit,
die zu unsrem Gefallen
himmlisch‘ Blau hält bereit!
© Ingrid Herta Drewing,2015
Januar 19th, 2015 | Besinnliches, Flora, Frühling, Leben, Licht, Natur, Winter | Tags: Frühling, Grau, Hoffnung, Kälte, Lanschaft, Licht, Liebe, Regen, Wolken, Zaubernuss | 0 Comments
Zart grüßt der Tag;die Morgenröte
im Osten mischt sich ins Türkis.
Als ob ein Aquarell er böte,
die Farbe in Pastell zerfließt.
Vom Reif die Landschaft angehaucht,
ein Silberweiß, nur sanft Kontrast.
Sich kräuselnd tanzt ein zarter Rauch,
der überm Dache Himmel fasst.
Im Frost ruht vieles noch erstarrt.
Auf der Kastanie kahlen Ästen,
da sitzen stoisch, doch apart
zwei Krähen still als Wintergäste.
Wenn Sonne wärmend sie belebt,
erheben sie die schwarzen Schwingen;
und kurz ihr knarrend Krächzen schwebt
mit ihnen über allen Dingen.
© Ingrid Herta Drewing,2015
Januar 16th, 2015 | Leben, Licht, Sonne, Vögel, Winter | Tags: Frost, Krähen, Leben, Morgenröte, Pastellfarben, Raureif, Stille, Türkiser Himmel | 0 Comments
So vieles scheint mir fremd,
kann es kaum fassen,
dass noch herrscht ungehemmt
dies‘ harte Hassen.
Es ist der Mensch fragil,
ein schwindlig‘ Wesen.
Nur Liebe führt zum Ziel,
lässt ihn genesen.
Wann sieht er endlich klar,
erkennt, dass Leben
geschenkt und wunderbar
uns ist gegeben?
© Ingrid Herta Drewing,2015
Januar 15th, 2015 | Friede, Leben, Liebe, Menschlichkeit, Nachdenkliches | Tags: Einsicht, Friede, Hass, Klarheit, Lebensgeschenk, Lieben, Mensch | 0 Comments
Da hilft es nicht, die Uhren anzuhalten
in stummer Trauer um der Menschen Tod.
Wenn sich der Wahn im Terror will entfalten,
dann steht ein mutig Handeln zu Gebot.
Gut ist’s, sich solidarisch zu bekunden,
doch schläft die Absicht meist im Alltag ein;
und dort, wo Ängste panisch drehen Runden,
fällt man recht schnell auf Rattenfänger rein.
Seid klar, vernünftig! Steht zu euren Werten
der Freiheit, Wahrheit, Toleranz und Recht!
Lasst euch die Menschlichkeit nun nicht gefährden,
seid wachsam, wehrhaft und erkennt, was schlecht!
Denn eines ist gewiss bei allem Streben:
Gerechtigkeit und Freiheit braucht das Leben!
© Ingrid Herta Drewing,2015
Januar 12th, 2015 | Aktuelles, Deutschland, Gesellschaftskritisches, Gewalt, Leben, Terror, Tod, Trauer, Vernunft | Tags: Demokratie, Freiheit, Gerechtigkeit, Ideologie, Leben, Solidarität, Terror, Toleranz, Wahn, Wahrheit, Wehrhaft | 0 Comments
Ja, es lässt uns das Leid
sorgend auf Erden wohnen,
auch wenn Tage voll Freud
uns oft lächelnd belohnen.
Niemals sind wir vor Ort
sicher in diesem Leben.
Auch das göttliche Wort
kann uns da nicht entheben.
Dennoch verleiht es Mut,
hilft uns aufrecht zu gehen.
Zeigt uns die Liebe gut,
lehrt uns, menschlich zu sehen.
© Ingrid Herta Drewing,2015
Januar 10th, 2015 | Glauben, Gott, Leben, Licht, Liebe | Tags: Freude, Glaube, Gott, Leben, Leid, Nächstenliebe, Sicherheit, Sorge | 0 Comments
Es schreibt der Regen an die Fensterscheiben
ein traurig Lied, das grau den Tag besingt.
Da schätzt du Wärme, willst zu Hause bleiben,
wo im Kamin das Feuer züngelnd schwingt.
Jedoch es ruft die Pflicht, du musst hinaus,
mag auch das Wetter noch so grässlich dräuen.
Doch nach getaner Arbeit, dann zu Haus,
darfst du dich auf den Feierabend freuen.
Ein gutes Buch, ein Plausch mit deinen Lieben
dir geben, was du brauchst, Geborgenheit.
Ja, während draußen Stürme tosen, stieben,
schätzt du in deinem Heim Gemütlichkeit.
Und wohlig warm ist deine kleine Welt,
solange sie kein Unheil dir verprellt.
© Ingrid Herta Drewing,2015
Januar 8th, 2015 | Ermunterung, Geborgenheit, Leben, Liebe, Regen, Wetter, ZUhause | Tags: Geborgenheit, Gemütlichkeit, Liebe, Pflicht, Regen, Stürme, Wärme, Wetter, ZUhause | 0 Comments
In Läden künden hier schon Hyazinthen
mit ihren Düften Frühlingsnähe an,
obwohl wir uns im Winterkalt befinden,
noch Schmuck entfernen von der Christfests-Tann.
Kaum hat die Weihnachtszeit beschwingt geendet,
zeigt närrisch sich die fünfte Jahreszeit.
Mir ist’s , als habe man zu rasch gewendet,
fühl‘ mich zum Mummenschanz da nicht bereit.
Als drehte sich zu schnell ein Karussell,
will mir dies Wechselspiel nun fast erscheinen.
Ein Innehalten an der schönen Stell
wär‘ wünschenswert, ein Augenblick im Reinen!
Doch schneller als der Kreislauf der Natur
bewegt sich wohl der Mensch auf seiner Spur.
© Ingrid Herta Drewing,2015
Januar 8th, 2015 | Besinnliches, Brauch, Erleben, Fastnacht, Jahreszeiten, Leben, Natur | Tags: Entschleunigen, Fastnacht, Frühlingsnähe, fünfte Jahreszeit, Hyazinthen, Innehalten, Karussell, Kreislauf der Natur, Mensch, Winter | 0 Comments