Archive for the Category Leben
Es ist ganz traurig Valentin,
denn seine Valentine
beachtet ihn nicht, weil sie ihn
jüngst flirten sah mit Ann-Katrin,
der üppigen Blondine.
Er pflückt ihr einen Rosenstrauß,
will sie damit versöhnen.
Doch sie sieht ihn und nimmt Reißaus,
verschließt die Tür zu ihrem Haus,
glaubt nicht den Reue-Tönen.
Nun schreibt im Brief er ein Gedicht,
gesteht, dass er sie liebe,
sie sei sein Stern, sein Sonnenlicht
und nur sie zähle, andre nicht,
für sie sein Herz nur bliebe.
Sie traut den süßen Worten nicht,
und fragt nach seiner Treue.
Er habe, so sei der Bericht,
mehrfach missachtet diese Pflicht,
ob es ihn wirklich reue?
Bedenk’ dein Wort, oh Valentin,
dies’ eifersüchtig’ Wesen
hat’s dir noch lange nicht verzieh’n!
Da musst du dich noch mehr bemüh’n,
bevor ihr Leid genesen!
© Ingrid Herta Drewing
Februar 15th, 2016 | Allgemein,, Leben, Leichtsinn, Liebe, Rosen, Treue | Tags: Eifersucht, Flirten, Liebe, Liebeskummer, Liebesschwüre, Rote Rosen, Süßholzraspeln, Treue, Untreue, Valentin | 0 Comments
Der Winter zeigt sich nun in Weiß,
verbannt sind Grau und Regen.
Es formte Frost auf sein Geheiß
hier Bach und See die Haut aus Eis
und Glätte auf den Wegen.
Im Himmelblau sich Sonne aalt;
doch Kälte ist zugegen,
wenn sie durch Sternen-Prismen strahlt,
Brillanten-Glitzern leuchtend malt,
Licht-Zauber hell zu hegen.
Kalt klirrend starrt’s; im warmen Flaus
mag man sich nur bewegen.
Im Federkleid fliegt ein und aus
die muntre Schar am Vogelhaus,
gelockt vom Futter-Segen.
© Ingrid Herta Drewing,2016
Januar 21st, 2016 | Eis, Kälte, Landschaft, Leben, Licht, Natur, Schnee, See, Sonne, Vögel, Winter | Tags: Brillanten, Eis, Futter, Kälte, Schnee, Sonne, Vögel, Vogelhaus, Winter | 0 Comments
Ich mach’ mir manchen Reim auf diese Welt,
obschon mir vieles hier scheint ungereimt.
Warum, das frage ich, regiert das Geld,
wird hier, wer ehrlich ist, so oft geleimt?
Warum beherrschen immer noch Despoten
mit Terror, Grauen hart „ihr“ armes Land
und lähmen Tatkraft, Leben mit Verboten?
Warum geh’n viele ihnen dort zur Hand?
Warum zerstören wir, was unser Leben
erhält, der Erde Schönheit, die Natur,
als sei uns dafür ein Ersatz gegeben?
Warum verbreiten wir des Wahnsinns Spur?
Wer gibt die Antwort auf so viele Fragen?
Ich wüsst’ sie gern, anstatt nur laut zu klagen.
© Ingrid Herta Drewing,
Januar 9th, 2016 | Besinnliches, Freiheit, Friede, Gesellschaftskritisches, Gewalt, Hoffnung, Leben, Liebe, Nachdenkliches, Natur | Tags: Despoten, Erde, Geld, Hass, Kriege, Liebe, Menschen, Menschlichkeit, Natur, Schönheit, Unterdrückung, Zerstörung | 0 Comments
So vieles scheint mir fremd,
kann es kaum fassen,
dass noch herrscht ungehemmt
dies’ harte Hassen.
Es ist der Mensch fragil,
ein schwindlig’ Wesen.
Nur Liebe führt zum Ziel,
lässt ihn genesen.
Wann sieht er endlich klar,
erkennt, dass Leben
geschenkt und wunderbar
uns ist gegeben?
© Ingrid Herta Drewing
Januar 9th, 2016 | Besinnliches, Leben, Liebe, Nachdenkliches | Tags: Hass, Krieg, Liebe, Menschheit, Tod, Welt | 0 Comments
Da gibt es Worte,
sanft mit zarten Flügeln.
Sie schweben leicht dahin
und strahlen über Hügeln,
beleben Seele, Sinn.
Doch andre harte,
losgelöst von Zügeln,
sie schmerzen, ihr Gewicht
vermag es, platt zu bügeln,
was sprießt und drängt zum Licht.
Auch jene Worte,
die geheuchelt‘ glatten
in ihrem Lügenkleid,
betrügen und begatten
einander bös‘ im Neid.
Ich lieb das klare Wort
und auch die Poesie,
die ihm die Rosen flicht‘,
hell klingt in Harmonie
und wahr,lebendig spricht.
© Ingrid Herta Drewing,2016
Januar 7th, 2016 | Gesellschaftskritisches, Leben, Licht, Nachdenkliches, Poesie, Sprache, Wahrheit, Worte | Tags: Aufwertwörter, Güte, heuchellei, Klarheit, Leben, Liebesworte, Lügen, Menschlichkeit, Poesie, Rosen, verurteilung, Wahrheit, Worte | 0 Comments
Wir Menschen, Meister im Verdrängen,
hier leben auf dem Weltenrund,
als ob wir ewig Lieder sängen,
von Tod nichts wüssten, uns nicht zwängen
des Lebens Grenzen, letzte Stund‘.
Uns trägt die Phantasie, schenkt Flügel,
verleiht uns Freude, Lebensmut.
Zwar ahnen wir des Todes Hügel,
jedoch wir halten fest die Zügel
und lenken unser Dasein gut.
Und müssen wir das Leben lassen,
dereinst von dieser Erde gehn,
erkennen wir noch im Verblassen,
dass alles, was wir gerne fassen,
geliehen war – und doch so schön.
© Ingrid Herta Drewing
Januar 7th, 2016 | Besinnliches, Freude, Leben, Lebensfreude, Licht, Liebe, Menschlichkeit, Phantasie, Vanitas, Vergänglichkeit | Tags: Dasein, Freude, Leben, Lebenslust, leihgabe, Liebe, Tod, Verdrängen, Vergänglichkeit, Wehmut | 0 Comments
Nein sprich mir nicht von deinen Reisen!
Ich fühl’s, es zieht dich in die Ferne.
Wohin, das wird sich bald erweisen,
obwohl ich hoffte, du bliebst gerne.
Du gleichst dem Strom, ich ruhigem See;
wenn ich verweile, musst du wandern.
Zwar schenkt uns Liebesglück die Höh‘,
doch einer kennt noch kaum den andern.
Bin nicht die Kette, die dich engt,
halt dich mit Schlichen nicht zurück.
Bin nicht die Klette, die fest hängt,
bedacht nur auf das eigne Glück.
Du magst als freier Vogel fliegen!
Die Welt ist weit, lockt dich hinaus,
willst leicht dich in den Lüften wiegen,
verlässt das enge Tal, dies Haus.
Und kommst du wieder, herz‘ ich dich,
mag hell vor Freude mit dir schweben.
Vielleicht gibst dann für dich und mich
gemeinsam auch ein neues Leben.
© Ingrid Herta Drewing,2016
Januar 6th, 2016 | Abschied, Leben, Liebe | Tags: Abenteuerlust, Abschied, Ausdauer, Frau, Freiheit, Geduld, Gemeinsamkeit, Liebe, Mann, Treue, Verständnis | 0 Comments
Sie trug meist keine Hüte,
nahm mich in sichre Hut,
und ihre Herzensgüte
tat meiner Kindheit Blüte
so gut.
Ja, ihre Wärme,Liebe
nie forderte Verzicht.
Gab mir das Leben Hiebe,
und schien der Himmel trübe,
schenkte sie Licht.
© Ingrid Herta Drewing,2016
Januar 6th, 2016 | Kindheit, Leben, Licht, Liebe, Menschen, Menschlichkeit | Tags: Güte, Kindheit, Liebe, Patentante, Verständnis | 0 Comments
Der Vollmond hat die heil’ge Nacht
inmitten einer Sternen-Schar
mit seinem Silber hell bedacht.
Es schien als hielten Engel Wacht
und Wunder würden wirklich wahr.
Es grünt zur Weihnacht, und es blühen
schon Bäume, als sei Frühlings Zeit.
Nicht Frost, noch Schnee hemmt ihr Bemühen,
und Vögel in die Kronen ziehen.
Ihr Zwitschern klingt voll Fröhlichkeit.
Mild der Dezember, ein Versprechen?
Ist’s Wetter, wie’s schon früher war?
Wird es nun alte Regeln brechen,
sich unser Fehlverhalten rächen?
Zeigt sich der Klimawandel klar?
Ich weiß es nicht, erleb‘ die Tage
jetzt frühlingsleicht als Glücks-Gewinn.
Gewiss wird noch des Winters Sage
hier Antwort geben auf die Frage
im neuen Jahr mit frost’gem Sinn.
© Ingrid Herta Drewing,2015
Dezember 25th, 2015 | Fauna, Flora, Frühling, Klimawandel, Landschaft, Leben, Licht, Nachdenkliches, Weihnachtszeit, Wiesbaden, Winter | Tags: blühende Bäume, Dezember, Frühling, Klimawandel, Milde, Vogelgezwitscher, Wetter | 0 Comments
Schneesterne tanzen, schweben leise
zur Erde,wo, trotz Winters Fracht,
erklingen will die traute Weise
vom Kinde, das in stiller Nacht
die Friedensbotschaft uns gebracht.
Zur Weihnacht strahlen nun die Kerzen;
der Hoffnung Licht wird hell entfacht.
Christrosen blühen, wie im Märzen
ein Frühlingsleuchten neu erwacht,
wärmt und beglückt die Herzen sacht.
Der Freude Jubel schwingt im Kreise,
verdrängt des Argwohns dunkle Macht,
schickt Liebeslieder auf die Reise,
als hätten Engel sie erdacht
und hielten himmlisch hier die Wacht.
© Ingrid Herta Drewing,2015
Dezember 16th, 2015 | Christus, Freude, Friede, Geborgenheit, Glauben, Glücksgefühl, Heimat, Hoffnung, Leben, Licht, Liebe, Menschlichkeit, Sterne, Weihnachtszeit | Tags: Christrosen, Christuskind, Engel, Freude, Frühling, Hoffnung, Licht, Liebe, Lieder, Schneesterne, Stille Nacht, Weihnachtsbotschaft, Winter | 0 Comments