Archive for the Category Flora
Ein Frühlingshauch streift das Gelände
und flüstert sanft im Rosenhain,
dass ihr, ihr Schönen, bald behände
hier blühen werdet ohne Ende,
erwacht aus eurem Knospen-Sein.
Der Sonnenprinz Dornröschen findet,
sein Strahl durchdringt der Sträucher Grün.
In seinem Kuss darf hell erblühn,
was liebend sich dem Licht verbindet,
um neu im Leben zu erglühn.
© Ingrid Herta Drewing,2014
April 10th, 2014 | Besinnliches, Flora, Frühling, Leben, Liebe | Tags: Blüte, Frühling, Leben, Liebe, Rosenknospen, Sonnenlicht | 0 Comments
Süße Düfte der Syringen!
Lenz schenkt seine Blütenlieder,
die im Lichte hell erklingen.
Nasenselig möcht‘ ich singen;
lieblich duftet weißer Flieder.
Hier, beschaulich in der Laube,
darf ich Frühlings Wirken spüren.
Zärtlich gurrt die Ringeltaube,
und herab von Daches Gaube
schwebt der Amsel Tirilieren.
Südwinds milde Lüfte schwingen,
und der Sonne Strahlenhände
dürfen tief ins Dunkel dringen,
Kummer, Sorgen,Leid bezwingen,
dass sich lächelnd Leben wende!
© Ingrid Herta Drewing,2014
April 8th, 2014 | Besinnliches, Flora, Frühling, Leben | Tags: Beschaulichkeit, Düfte, Flieder, Frühling, Garten, Laube, Lebensfreude, Licht, Liebe, Ringeltaube, Sonne | 0 Comments
So jung erwacht das Alte Land;
es schenken seine Bäume
uns täglich Blütenträume
aus Frühlings milder,sanfter Hand
Ein weißes Meer, so weit man schaut!
Hier zeigt in neuem Werden
die gute, alte Erde
sich strahlend schön wie eine Braut.
Und lieblich Lüfte fächeln
uns süße, zarte Düfte zu.
Vorbei die graue Nebel-Ruh!
Lenz lässt die Landschaft lächeln.
© Ingrid Herta Drewing,2014
März 20th, 2014 | Deutschland, Flora, Frühling | Tags: Alte Land, Frühling, Lebensfreude, Obstbaumblüte | 0 Comments
Forsythien noch im Nebel leuchten,
verheißen Frühlings helles Bild,
wenn auch den Tag, den regenfeuchten,
hier heute Sonne nicht erfüllt.
Vonnöten ist der Nieselregen;
zu trocken liegen Wald und Feld.
Er schenkt den Pflanzen jetzt den Segen,
der sie im Wachsen, Blühen hält.
Bald wird auch Sonne wieder strahlen,
verströmen hier ihr warmes Licht.
Vorbei ist Winter, der im Fahlen
uns zeigte farblos kaum Gesicht!
© Ingrid Herta Drewing,2014
März 15th, 2014 | Besinnliches, Flora, Frühling | Tags: Frühling. Forsythien, Gewissheit, Hoffnung, Leben, Licht, Nebel, Regen, Sonnen | 0 Comments
Schon zeigen sich des Haselbaumes Kätzchen,
obwohl Kalender noch von Winter spricht.
Doch fehlen zum Bestäuben jene Schätzchen,
die Bienen; ihnen schmeckt das Wetter nicht.
Sie träumen noch bei ihren Honigwaben
von Licht und Wärme, milder Frühlingszeit,
wenn Bäume,Wiesen ihrer Blüten Gaben,
den Nektar, für sie halten auch bereit.
Und wir um Weihnachts-Winterschnee betrogen,
befürchten, dass im März die kalte Macht,
der Blütenpracht, mal wieder nicht gewogen,
ein frostig Schneekleid wirkt in dunkler Nacht.
© Ingrid Herta Drewing
Januar 28th, 2014 | Fauna, Flora, Frühling, Wetter, Winter | Tags: Bienen, Blüte, Blütenpracht, Frühling, Haselbaum, Honigwaben, Kätzchen, Schnee, Winter | 0 Comments
Ich seh’ dem Leben gern beim Wachsen zu,
und Tulpen mir erlauben dies seit Tagen.
Zur Rettung vor dem Frost ins Haus getragen,
sie keimten auf, nun wachsen sie im Nu.
Schon blicken aus dem grünen Blätterbette,
geschlossen noch, die Blütenkelche rot.
Es ist, als ob sie wer gerufen hätte
und sie sich reckten zart, vom Licht umloht.
Drei kleine Tulpen nur im Blumentopf,
jedoch sie können mir die Hoffnung geben,
das Glück und Freude selbst dem ärmsten Tropf
beschert sind durch die Kraft, die schenkt das Leben.
Nun warte ich noch einen Tag verhalten,
erlebe sie in leuchtendem Entfalten.
© Ingrid Herta Drewing
Januar 25th, 2014 | Flora, Frühling, Leben | Tags: Leben, Pflanzen, Tulpen, Wachstum | 0 Comments
Die Hyazinthen, Tulpen sind erwacht.
Es wachsen aus dem Grün die Duft-Geschöpfe.
Der Sonne Gold vertrieb die Nebelnacht
und wärmt die Erde in den Blumentöpfen.
Wird es hier wirklich nun schon Frühling werden?
Die Pflanzen regen sich im Knospenkleid.
Doch fürchte ich, der Frost wird sie gefährden
und stärken Winters Kraft zum Kälte-Leid.
Die Vögel, die zu früh zu uns gezogen,
genarrt von milder Luft und Frühlings Blick,
sie kehren um, um Futter hier betrogen,
und fliegen in den warmen Hort zurück.
Wir schalten unsre Heizung an und fragen,
ob hier sei Klimawandel zu beklagen.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Januar 19th, 2014 | Fauna, Flora, Frühling, Jahreszeiten, Winter | Tags: Frühblüher, Hyazinthen, Klimawandel, Licht, Sonne, Tulpen, Zugvögel | 0 Comments
Es hat der Frost heut‘ über Nacht
viel Schönes uns genommen:
Die Zaubernuss in Blütenpracht,
zu früh war hier der Traum erwacht,
der Frühling sei gekommen.
Da hatten doch so munter schon
die Vögelchen gesungen.
Jetzt sagt der Elster keckernd‘ Droh’n,
der Krähenschwester krächzend‘ Ton,
das Lenzlied sei verklungen.
Das Bächlein, das hell glucksend klang,
fließt langsam, fast verloren.
Die Gräser sind des Raureifs Fang
und sirren mit des Windes Sang
am Teich, der zugefroren.
Ja Winter schreibt nun seine Zeit
nicht nur in den Kalender;
es fällt der Schnee, und weit und breit
trägt alles bald ein weißes Kleid,
gekappt des Frühlings Bänder.
© Ingrid Herta Drewing
Januar 11th, 2014 | Fauna, Flora, Frühling, Natur, Winter | Tags: Eis, Frost, Frühling, Krähen, Vogelgesang, Winter, Zaubernuss | 0 Comments
Genug gehastet!
Immer dieses Eilen,
jetzt wird gerastet!
Hier lasst uns verweilen,
in dieser herrlichen Natur!
Blau schirmt der Himmel Wald und Flur,
und Frühling schreibt
uns sanft die ersten Zeilen.
Da grüßt die Zaubernuss
im Blütenkleide.
Der Sonne warmer Kuss
weckt in den Weiden
Samtkätzchen, die sich wohlig strecken,
zum Lichte Silberköpfchen recken.
Des Winters Zeit
mag gnädig uns nun meiden.
Die Amseln, Meisen,
die bei uns geblieben,
am Futterhäuschen
munter, fröhlich stieben
und zwitschern in den kahlen Bäumen,
die knospend noch vom Frühling träumen.
Die helle Zeit,
sie ist uns bald beschieden.
© Ingrid Herta Drewing
Januar 8th, 2014 | Fauna, Flora, Frühling | Tags: Natur, Vorfrühling, Weidenkätzchen, Zaubernuss | 0 Comments
Vorbei der Regen, dieses Einheitsgrau,
das uns für lange Zeit hielt dumpf gefangen,
dies‘ sehnsuchtsvolle Warten auf das Blau,
der Blick, der in die Weite wollt‘ gelangen!
Doch konnte mich, ging wollig eingekleidet
und gut beschirmt, dies‘ Wetter nicht beirren;
mir war auch mein Spaziergang nicht verleidet,
sah dort im Park den grünen Vogel schwirren.
Und goldenrot, ein Lächeln in den Zweigen,
erstrahlt heut‘ hier des Herbstes Laubgesicht.
Vorbei der Tage nebelmüdes Schweigen,
nur blauer Himmel, warmes Sonnenlicht!
So darf November sich noch lange zeigen,
bis Winters Sternchen tanzen ihren Reigen.
© Ingrid Herta Drewing,2013
November 13th, 2013 | Flora, Herbst, Lebensfreude, Natur, Sonette | Tags: Blauhimmel, Farben, Herbstbunt, Park, Sonne | 0 Comments