Es schenkt der Herbst der Landschaft neue Farben,
der Birke Blätter, glänzend goldne Seide.
Der Mensch erfühlt, der Herbst lässt ihn nicht darben,
genießt die Farbgesänge, Augenweide.
Der Birke Blätter, glänzend goldne Seide,
ein blauer Himmel bildet den Kontrast.
Genießt die Farbgesänge, Augenweide,
befreit hier von des grauen Alltags Hast!
Ein blauer Himmel bildet den Kontrast.
Wie schön dies’ Farbenspiel in Gärten, Wäldern!
Befreit hier von des grauen Alltags Hast,
ruht froh der Blick auf reicher Ernte Feldern.
Wie schön dies’ Farbenspiel in Gärten, Wäldern!
Der Mensch, er fühlt, der Herbst lässt ihn nicht darben.
Froh ruht der Blick auf reicher Ernte Feldern.
Es schenkt der Herbst der Landschaft neue Farben.
© Ingrid Herta Drewing
September 28th, 2011 | Besinnliches, Herbst, Lebensfreude | Tags: Blattfärbung, Blauhimmel, Ernte, Gold, Herbstfarben, Herbstlaub, Indian summer, Lebensfreude, Sonne | 0 Comments
Ein goldner Herbsttag, blaue Mittagsstille,
ich weil’ im Park, im Schatten hoher Bäume,
die sanft verschenken ihrer Früchte Fülle,
als Abschiedsgaben aus des Sommers Räumen.
Nun rascheln sie herab, die braunen Früchte:
Kastanie, Ecker, Eichel, Haselnuss.
Das Eichhörnchen frönt hurtig Sammelsüchten,
sein Wintervorrat ja noch wachsen muss.
Es hüpft von Baum zu Boden, Ast zu Ast,
rotbraunes Wuseln gilt den Ernteträumen.
Und ich verfolg’ beschaulich diese Hast,
sein flinkes Klettern in belaubten Bäumen.
Erschaue, wie Natur sich hier gefällt,
des Lebens Spur bewahrend in der Welt.
© Ingrid Herta Drewing
September 21st, 2011 | Besinnliches, Herbst, Natur | Tags: Buchecker, Eichel, Eichhörnchen, Frühherbst, Haselnuss, Kastanie, Laubbäume, Leben, Natur, Sonne, Wintervorrat | 0 Comments
Ich mag den frischen Wind,
der in des Sommers Glut
vom Fluss auflandig geht,
wenn er leicht fächelnd weht,
das Land in Sonne ruht,
ein sanftes Katzenkind.
Ich mag den Sommerregen,
der folgt auf heiße Tage
und milde Kühlung bringt,
in allen Pflanzen singt,
verscheucht die Trockenplage,
uns Wasser schenkt als Segen.
Ich mag der Sonne Licht,
ihr Strahlen auf der Haut,
wenn sanft sie Wärme schenkt,
das Wachsen wohlig lenkt,
die Blüten leuchten traut,
und Frucht von Ernte spricht.
Ich mag die Sternennacht,
wenn hoch der volle Mond
durch blaues Dunkel strahlt
und silbern, zart bemalt
die Landschaft, still belohnt
und über allem wacht.
Ich mag der Kinder Lachen,
den Klang der Freude, Leben,
das morgens früh schon singt,
so glockenhell erklingt,
ein liebend, schenkend Geben,
fern aller bösen Drachen.
© Ingrid Herta Drewing
September 13th, 2011 | Lebensfreude | Tags: Freude, Kinder, Lachen, Mond, Regen, Sonne, Sterne, Wärme, Wind | 0 Comments
Es blüht die Rose leuchtend hell und rot.
Sie scheint ihr Blühen sanft zu zelebrieren,
als wisse sie, dass ihr das Welken droht,
und träume nun, ihr Leben konservierend.
Entfaltet langsam Blatt für Blatt die Blüte,
bis duftend ihre Schönheit offenbar.
Sie mag wohl sorgsam ihr Geheimnis hüten,
das lange sie bewahrt, so wunderbar.
Um strahlend schön im sonnengoldnen Glanze
in ihrer Blüten Pracht nun aufzugehen,
wenn Schmetterlinge, Bienen sie umtanzen,
die summend, suchend nach dem Nektar sehen.
Dann schenkt die Rose ihre Süße hin.
Des Lebens Lauf verspricht den Neubeginn.
© Ingrid Herta Drewing
September 10th, 2011 | Lebensfreude, Liebe, Natur | Tags: Geheimnis, Leben, Lebenskeislauf, Liebe, Rose, Schönheit, Sonne | 0 Comments
Es liegt ein Schatten auf den Sonnenuhren.
Mir ist es, als ob stünde still die Zeit.
Wehmütig träumt der Sommer auf den Fluren.
Zum Abschied, scheint es, hält er sich bereit.
Sein warmer Blick, der nun so sanft und mild,
fast lächelnd, ruht auf letzten, roten Rosen,
auf dem an Früchten reichen Erntebild,
bemerkt, zwar zögerlich, die Herbstzeitlosen.
Ich sehe Kraniche nach Süden ziehen.
Ein Zeichen, dass hier bald der Sommer geht,
obwohl Reseden, Oleander blühen,
und hell die Sonne noch am Mittag steht.
Wie gerne hielte ich die Uhren an, die Zeit!
Doch die Vernunft sagt mir: Vermessenheit!.
© Ingrid Herta Drewing
September 4th, 2011 | Abschied, Besinnliches, Natur, Sommer | Tags: Absched, Leben, Liebe, Milde, Rosen, Sommer, Sonne, Wehmut | 0 Comments
Es hebt der Tag die Nebellider
und sucht des Himmels klaren Blick.
Der Sonne Antlitz neigt sich nieder,
schaut strahlend auf die Erde wieder.
Ein zartes Lächeln grüßt zurück.
Obwohl des Sommers Feuer schwelen,
zeigt er sich noch im Blumenflor,
vermag mit Düften zu beseelen.
Das süße Heu darf da nicht fehlen
und auch der Rosenblüten Chor.
Als wolle er zum Abschied schenken
der Erde noch ein lieblich’ Bild,
wenn vieler Vögel Scharen lenken
den Flug nach Süden, ein Gedenken
an milde Tage, lichterfüllt.
© Ingrid Herta Drewing
September 3rd, 2011 | Besinnliches, Natur, Sommer | Tags: Abschied, Leben, Liebe, Milde, Natur, Nebel, September, Sonne | 0 Comments
September schenkt mit seinen milden Händen
zu Sommers Abschied goldnen Sonnenschein
und zaubert mittags, glühend im Gelände,
die letzte Süße noch in Obst und Wein.
Schönwetterwolken schweben in den Lüften
und drin im Haus, da duftet es so süß
nach Pflaumenkuchen, Mus, bekannten Düften
aus Mutters trautem Küchenparadies.
Gemeinsam um den Tisch sitzt froh die Runde,
sich labend an Kaffee und Kuchenschmaus.
Im Garten nun genießen wir die Stunden
in warmer, frischer Luft hier vor dem Haus.
Und freuen uns an diesem kleinen Glück,
womit der späte Sommer uns entzückt.
© Ingrid Herta Drewing
September 1st, 2011 | Besinnliches, Sommer | Tags: Düfte, Ernte, Garten, Geselligkeit, Glück, Muter, Sonne, Spätsommer | 0 Comments
Noch duften hier im Garten die Reseden
und auch der Rosenhag rot blühend glänzt.
Die Zeit der Sonnenuhr im Blumenbeete
hell leuchtend ihre Stunden dort umkränzt.
Zwar schält sich aus dem Nebel kühl der Morgen
doch mittags herrscht der Sonne goldner Schein.
Spätsommer will uns seine Wärme borgen
und hüllt uns noch ein Weilchen zärtlich ein.
Bis dann der Herbst, der stürmische Geselle,
die Blätter färbt und löst zum letzten Tanz,
sie wild im Winde wirbelt über Schwellen
und im Novembernebel löscht des Lichtes Glanz.
Erinnerungen unsrer Sommerträume,
sie mildern dann das Bild der kahlen Bäume.
© Ingrid Herta Drewing
August 31st, 2011 | Sommer | Tags: Lebensfreude, Licht, Nebel, Rosen, Sonne, Spätsommer | 0 Comments
Hoch oben schwebt die Wolke wie ein Wal.
So lang gestreckt sah ich dies wirklich selten.
Allmählich löst sich’s auf; groß ist die Zahl
der kleinen Fische in des Himmels Welten.
Hier spielen Wind und Sonne in den Lüften.
Im Abendschein die Wölkchen, licht, erhellt,
die jetzt doch zügig, sanft nach Osten driften,
beschirmen phantasievoll unsre Welt.
Es folgt noch rosafarben eine Herde
von Schäfchen, friedlich auf der blauen Weide.
Im Westen sinkt die Sonne, und der Erde
zeigt sich hier bald die Nacht im Sternenkleide.
Ich freue mich am Schauspiel der Natur,
verfolge hier bewundernd ihre Spur.
© Ingrid Herta Drewing
August 26th, 2011 | Natur | Tags: Abendrot, Phantasie, Sonne, Wind, Wolkenformen | 0 Comments
Das Blau im Süden
wächst, vertreibt der Wolken Schar,
herrscht klar am Himmel.
Strahlende Sonne,
über den Dächern der Stadt
ein Regenbogen.
Die Bäume glänzen.
Von regennassen Zweigen
tropft ’s in Synkopen.
© Ingrid Herta Drewing
August 25th, 2011 | Haiku & Co | Tags: Bäume, Gewitter, Regen, Sonne | 0 Comments