Nun malen lieblich mir des Frühlings Träume
dies rosafarben Bild in Seele, Sinn.
Es weilt ein Lächeln in den Blütenbäumen,
und Leben flüstert in den dunklen Räumen,
drängt sich hier wachsend nach dem Lichte hin.
Da tönen zart der frühen Vögel Lieder,
umschmeicheln melodiös und schön mein Ohr.
Ich spüre, fühle, Hoffnung nimmt mich wieder
in ihre Arme, nichts zwingt mich mehr nieder,
was mich im Winter noch geplagt zuvor.
Auch ich mag jetzt schon in den Morgen singen,
begeistert von der Amsel hellem Lied,
im Sehnsuchtsruf der Ringeltaube schwingen,
einstimmen in des Frühlings sanftes Klingen,
das zärtlich leise zieht in mein Gemüt.
© Foto u Text / Ingrid Herta Drewing
März 25th, 2017 | Frühling, Hoffnung, Lebensfreude | Tags: Amsel, Blütenbäume, Frühling, Frühlingsklang, Hoffnung, Lebenfreude, Ringeltaube, Sehnsucht, Singen, Zuversicht | 0 Comments

Schon mag der Frühling zärtlich zeigen
ein rosafarben Blühgesicht,
im Park der Kirschbaum ist sein eigen.
Ein Blütenlächeln in den Zweigen
erwacht im warmen Märzenlicht.
Auch der Forsythien goldne Spitzen
wetteifern mit des Tages Blau,
und selbst auf dunklen Asphaltritzen
des Löwenzahnes Sonnen blitzen
und leuchten, wo noch Mauern grau.
Da stimmt auch mich der Anblick heiter,
vertreibt die Sorge, Kummer fällt.
Der Lenz erklimmt des Lebens Leiter,
vertreibt das müde Und-so-weiter,
und meine Welt wirkt neu erhellt.
© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing
März 15th, 2017 | Ermunterung, Frühling | Tags: Forsythien, Freude, Frühling, Hoffnung, Kirschblüten, Lächeln, Licht, Löwenzahn, Sorge, Wärme, Welt, Zuversicht | 0 Comments

Mein Vögelchen in Eis und Schnee,
du wolltest so schön singen.
Doch lässt hier harsch des Winters Weh
dein Lied nicht hell erklingen.
Es hat der Frost nun kalt verbannt
der Lüfte zartes Schwingen.
Der Frühling weilt‘ nur kurz im Land,
kann kaum jetzt Wärme bringen.
Doch bitte ich inständig Gott,
dass er doch halte wieder
dich gütig bergend, schütze dich
und schenke Lebens Lieder.
© Ingrid Herta Drewing,13.03.2017
© Foto : Karl-Heinz-Fricke
März 13th, 2017 | Glauben, Leben, Licht | Tags: Glaube, Hoffnung, Leid, Vögelchen, Winter, Zuversicht | 0 Comments

Der Tag erblaut,des Frühlings milde Güte
schwebt wie ein Lächeln über Wald und Flur,
ein Widerhall der Freude jede Blüte;
Natur zeigt Schätze ihrer Wundertüte,
und sinnend folge ich der sanften Spur.
Seh‘ der Forsythien Gold, ihr leuchtend Strahlen;
all überall hier in der Gärten Hecken
lässt Leben helle Hoffnungbilder malen,
und Liebeslieder schreibt in die Annalen
die Amsel, die ihr Nest dort darf verstecken.
Die Teppiche der Scilla ausgebreitet,
wo jüngst der Park noch fahl im Morgen lag.
Nun bar der Winternebel, grüßt das Tal geweitet,
in zartem Schwingen, lieb von Lenz geleitet,
blickt rosigweiß Magnolie in den Tag.
© Foto u. Gedicht / Ingrid Herta Drewing
März 9th, 2017 | Frühling | Tags: Forsythien, Frühling, Hoffnung, Lebensfreude, Liebe. Magnolien, Natur, Scilla | 0 Comments

Zart lächelnd grüßt der Tag, die Luft so mild,
als weile hier der Lenz bereits im Land.
Der frühen Blüher sanftes Blütenbild
erwacht in Park und Garten; Frühlings Hand
schenkt zärtlich Träume, die er bald erfüllt.
Und es erklingen jene Sehnsuchtslieder,
die Ringeltaube gurrt, die Amsel singt.
Der Kranich heimgekehrt, lässt sich nun nieder,
erneut ein Hoffen in den Herzen schwingt;
auch unsre Zuversicht darf wachsen wieder.
© Foto u. Gedicht / Ingrid Herta Drewing
März 4th, 2017 | Frühling, Lebensfreude, Licht, Liebe | Tags: Amsel, Frühblüher, Frühlingsahnen, Frühlingsträume, Hoffnung, Kranich, Krokus, Linde Lüfte, Ringeltaube, Schneeglöckchen, Sehnsuchtslieder | 0 Comments
Ja, zöge ich das Steuerhörnchen
an meinem Schlitten richtig an,
ich glitte in der Bahnen Mitte
und stieße nicht an Banden an,
froh sammelt‘ ich des Glückes Körnchen.
Jedoch, es läuft nicht so geschmeidig,
wie ich mein Leben gerne hätt‘,
mal schlenkern, hebeln falsche Schritte
den Rhythmus aus, den ich gern hätt‘,
und ich erkenne Fehler leidig.
Doch mag ich hoffen, ausprobieren,
gewinnen täglich neuen Mut,
getragen von der steten Bitte,
dass schließlich wird noch alles gut,
auch wenn ich manchmal werd‘ verlieren.
© Ingrid Herta Drewing,2017
Februar 19th, 2017 | Ermunterung | Tags: Gutes Ende, Hoffnung, Leben, Mitte, Mut, Schlitten, Steuerung, Ziel | 0 Comments

An grauen Tagen hilft ein Hauch von Blüten,
der grünen Pflanzen Flor, ein Kerzenlicht,
dass wir die gute Stimmung uns behüten,
die uns die Freude in das Leben flicht.
So schenken uns im Winter Gärtner schon
Narzissen, Tulpen, Duft der Hyazinthen,
Mimosen, Südens Sonnen-Frühlings-Lohn.
Wir dürfen sie in unsren Tag einbinden.
Mag es auch draußen regnen, stürmen, toben,
wir dieses Wetter, das uns graut, beklagen,
lässt sich zu Haus im Blütenbilde loben
die Hoffnung doch in wohligem Behagen.
So hält uns auch im Winter die Natur
in ihrem lichten Kleid auf heller Spur.
© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing
Januar 9th, 2017 | Lebensfreude, Sonette | Tags: Blumen, Duft, Hoffnung, Hyazinthe, Kerze, Licht, Stimmung, Wetter, Winter, Wohlbehagen | 0 Comments
Und wieder ist ein Jahr nun fast zu Ende,
ein Jahr, von dem man sich so viel erträumt,
dass sich so manches hin zum Guten wende,
auch gab’s den Wunsch, dass Zeit das Leid versäumt.
Zu viele, die uns lieb, sind schon gegangen.
Im Himmel trifft sich nun das Künstlerkorps,
und auch durch Terror konnt‘ der Tod erlangen,
dass viel zu jung er Menschen sich erkor.
Da tröstet nicht das Wort “ Wen Götter lieben,…“;
das Herz, es weint um jeden, der da ging.
Doch manche sind verewigt uns geblieben
durch ihre Kunst, die sich so schön verfing.
Der Schritt ins neue Jahr birgt dieses Hoffen,
dass endlich werde friedlicher die Welt,
mehr Empathie und Güte zeige offen,
dass Menschlichkeit sich hier auf Dauer hält!
© Ingrid Herta Drewing,2016
Dezember 31st, 2016 | Hoffnung, Silvester | Tags: "0i6, 2017, Empathie, Friede, Hoffnung, Kunst, Menschlichkeit, Neujahr, Silvester, Terroropfer, Tod vieler Künstler, Vereigen, Welt, Wünsche | 0 Comments
Der Tag ist klar, lässt uns die Sonne sehen.
Vorbei, was uns im Nebel hat verwirrt.
Was vormals trüb, erschließt sich dem Verstehen
und findet Wege, vormals fast verirrt.
Erwacht auf grünen, weihnachtlichen Pfaden
schaust du vom Berg hinab ins Tal; dein Blick
streift in die Weite, und du fühlst die Gnaden
die Gott als Leben hier ins Licht gerückt.
Es wird jetzt nach der Wintersonnenwende
ein jeder Tag ein wenig länger spielen,
in Winter, Frühling, Sommer sich verschwenden
und uns geleiten hin zu neuen Zielen.
Und hält sich auch die Nacht noch an der Macht,
ist Hoffnung mit dem Licht, das wächst, erwacht.
© Foto u. Text / Ingrid Herta Drewing
Dezember 26th, 2016 | Sonnenwende, Weihnachtszeit | Tags: Frühling, Glaube, Gnade Gottes, Hoffnung, Licht, Winter, Wintersonnenwende | 0 Comments
Der Sonne Lächeln streift den kalten Morgen;
es glänzt dies Spitzenkleid,nun Baumes Zier,
das aus den frühen Nebeln Frost geborgen,
an filigranen Zweigen schuf als Raureif hier.
So hellklar will der Wintertag erstrahlen,
und uns stört, warm gekleidet, Kälte nicht.
Wir mögen’s, wenn die weißen Sterne malen,
der Landschaft schenken neu ein Lichtgesicht.
Ein schönes Spiel im Lauf der Jahreszeiten,
das zart, als sanftes Bild uns hier entzückt,
in der Adventszeit Hoffen mag begleiten,
und freudiges Erwarten uns beglückt.
© Ingrid Herta Drewing,2016
November 30th, 2016 | Adventszeit, Licht, Winter | Tags: Advent, Bild, Glücksgefühl, Hoffnung, Landschaft, Naturschönheit, Raureif, Weiße Bäume, Wintermorgen, Zauber | 0 Comments