Archive for the Category Frühling
Ein frischer Morgen folgt der kühlen Nacht,
errötend zeigt sich Sonne zart im Osten.
Vereinzelt sind schon Vögel auf dem Posten.
Sie rufen munter, und die Stadt erwacht.
Noch sind die Straßen still; nur ab und zu
hört man das Auto eines Pendlers starten.
Der Amsel helles Morgenlied im Garten
erklingt, beendet melodiös die Ruh‘.
Es dringt das helle Licht in alle Fenster,
weckt frühlingsleicht die Lebensgeister dir.
Ein blauer Himmel strahlt nun leuchtend hier,
vertreibt des Winternebels Frostgespenster.
Du blickst hinaus, und dich beglückt dies Ahnen,
dass bald der Frühling naht und hisst die Fahnen.
© Ingrid Herta Drewing,2015
Februar 17th, 2015 | Frühling, Lebensfreude, Licht, Sonette, Stadt | Tags: Amsel, Blauhimmel, Frühlingsahnen, Garten, Klarer Tag, Lebensfreude, Licht, Morgen, Morgenröte, Stadt, Vögel | 0 Comments
Blanke Schale, der Morgen,
den nun leuchtend erfüllt
Sonne strahlend, geborgen,
nicht mehr wolken-verhüllt.
Über den grünen Auen
wölbt sich himmliches Blau.
Erste Frühblüher trauen
sich schon zur Blütenschau.
Und im Wipfel der Weide
spielt der Wind; auf dem See
spiegelt Wasser-Geschmeide,
funkelnd Licht in die Höh‘.
© Ingrid Herta Drewing,2015
Februar 13th, 2015 | Frühling, Lebensfreude, Licht, See, Sonne, Vorfrühling | Tags: Frühblüher, Himmelblau, See, Sonne, Vorfrühling | 0 Comments
Sonne, Blauhimmel,
des Vorfrühlings Geflüster
in den Vorgärten.
Die Amsel probt schon
ihre Liebesmelodie
hoch auf dem Dache.
Ich wünscht‘, es flögen
nun Friedenstauben aus Minsk
in die Ukraine!
© Ingrid Herta Drewing,2015
Februar 12th, 2015 | Aktuelles, Frühling, Haiku & Co | Tags: Entpannung, Friedensgespräche, Minsk, Tauwetter, Ukraine, Vorfrühling | 0 Comments
Schon ist vorbei der Januar;
wie schnell die Zeit entflieht!
Es kehrt hervor der Februar
sein närrisches Gemüt.
Der Narren fünfte Jahreszeit
ist jetzt schon voll im Schwange.
Der Winter trägt sein eisig‘ Kleid
und lässt den Frühling bangen.
Der hatte sich jüngst sanft gerührt,
ließ gar die Knospen schwellen.
Nun wird er grob zurückgeführt,
der Kälte Hunde bellen.
Noch zeigt der Winter hier im Land
sein hartes Regiment,
behält es bleich und kalt als Pfand
mit frostigem Talent.
© Ingrid Herta Drewing,2015
Februar 5th, 2015 | Fastnacht, Frühling, Winter | Tags: Fastnacht, Frühling, Kälte, Winter | 0 Comments
Wie sehr bedürfen alle doch des Lichts,
das uns die Welt in tausend Farben zeigt,
weit weg bringt von den Räumen des Verzichts,
uns führt heraus aus jenem schwarzen Nichts,
das traurig fällt in das Vergessen, schweigt.
Wir Sonnenkinder, die den Tag begrüßen
nach einer dunklen, langen Winternacht,
wir hören hell die Wasser eisfrei fließen,
seh’n bald an Baches Ranft die Blumen sprießen,
die mild im Frühlingswinde sind erwacht.
Die Bienen tanzen, und die Vögel singen,
die Landschaft wird ein duftend‘ Blüten-Meer.
Die Sonne strahlt, die blauen Lüfte schwingen.
Das Leben, auferstanden, lässt erklingen
der Freude wunderzarte Liebesmär.
© Ingrid Herta Drewing,2015
Januar 30th, 2015 | Frühling, Lebensfreude, Licht, Liebe, Natur | Tags: Blüten, Freude, Frühling, Leben, Licht, Vogelsang | 0 Comments
Es kann der Winter sich wohl nicht entscheiden,
wie er sich heuer hier nun präsentiert.
Soll er sich nassforsch nebelgrau einkleiden,
vielleicht auch schneeweiß, wenn er kalt spaziert?
Da wirft er stürmisch alles aus der Höh‘,
lässt an der Nordsee Wellenkämme türmen,
der Osten und der Süden steckt im Schnee,
der Westen regenblass, ein Meer von Schirmen.
So närrisch wie die fünfte Jahreszeit
begleitet er da jetzt den Karneval.
Ich mag’s nicht, bin vergrätzt, hab’s gründlich leid
und warte auf den Frühling hier im Tal.
Der wird, ich hoff’s, den Wetterwunsch erfüllen
und endlich meine Sonnensehnsucht stillen.
© Ingrid Herta Drewing,2015
Januar 29th, 2015 | Fastnacht, Frühling, Hoffnung, Leben, Licht, Natur, Sonette, Sonne, Wetter, Winter | Tags: Fassenacht, Frühling, Regen, Schnee, Sonnensehnsucht, Sturm, Sudelwetter, Winter | 0 Comments
Gewaschen im Regen, die Hände, das Haar,
ein Morgen aus gräulichen Strähnen,
ein trostloses Dümpeln, der Sonne noch bar
in des Winters fröstelndem Wähnen.
Es nährt die Seele die Sehnsucht nach Licht,
dies Hoffen auf Klarheit, ein Streben,
das meinen Blicken mag öffnen die Sicht
auf zukünftiges, liebliches Leben.
Was todesnah wirkt, hier noch schlafend erscheint,
wird bald in der Sonne sich regen.
In Knospen träumt Wachsen und Blühen, vereint
des Frühlings Erwachen zu hegen.
Und des Winternebels eisiger Hand
wird frei, froh die Welt dann entgleiten,
und weithin erhebt sich strahlend das Land
in lebendigen, blühenden Zeiten.
© Ingrid Herta Drewing,2015
Januar 23rd, 2015 | Ermunterung, Flora, Frühling, Landschaft, Leben, Natur, Nebel, Winter | Tags: Blühen, Frühling, Kälte, Leben, Licht, Monotonie, Nebel, Regen, Sonne, Winter | 0 Comments
Tage im Grau ersticken.
Ohne der Sonne Licht,
das die Wolken durchbricht,
zeigt die Landschaft den Blicken
nur ein traurig Gesicht.
Doch erste rosa Blüten
schenkt uns die Zaubernuss.
Gleich einem Frühlingskuss
wird sie ein Lächeln hüten,
das uns ermuntern muss.
Mag der Winter auch wallen
nasskalt im Regenkleid,
naht uns bald doch die Zeit,
die zu unsrem Gefallen
himmlisch‘ Blau hält bereit!
© Ingrid Herta Drewing,2015
Januar 19th, 2015 | Besinnliches, Flora, Frühling, Leben, Licht, Natur, Winter | Tags: Frühling, Grau, Hoffnung, Kälte, Lanschaft, Licht, Liebe, Regen, Wolken, Zaubernuss | 0 Comments
An grauen Tagen hilft ein Hauch von Blüten,
der grünen Pflanzen Flor, ein Kerzenlicht,
dass wir die gute Stimmung uns behüten,
die uns die Freude in das Leben flicht.
So schenken uns im Winter Gärtner schon
Narzissen, Tulpen, Duft der Hyazinthen,
Mimosen, Südens Sonnen-Frühlings-Lohn.
Wir dürfen sie in unsren Tag einbinden.
Mag es auch draußen regnen, stürmen, toben,
wir dieses Wetter, das uns graut, beklagen,
lässt sich zu Haus im Blütenbilde loben
die Hoffnung doch in wohligem Behagen.
So hält uns auch im Winter die Natur
in ihrem lichten Kleid auf heller Spur.
© Ingrid Herta Drewing,2015
Januar 9th, 2015 | Ermunterung, Flora, Frühling, Lebensfreude, Licht, Liebe, Natur | Tags: Blüten, Düfte, Geborgenheit, Hoffnung, Kerzenlicht, Leben, Natur, Pflanzen, Regen, Sturm, Winter, Wohlbehagen | 0 Comments
Ich erinnere
einen November,
da blühten
am Campus
die Bäume.
Beflügelt
studierten wir,
Träume
von friedlicher,
menschlicher Welt,
kein Kalter Krieg mehr,
verprellt
die Falken,
den Tauben die Räume!
Noch klingt
dieses Lied nach,
remember!
Die Mauer
gefallen,
ein deutsches Land!
Doch draußen,
da toben die Kriege.
Der Hass und der Tod
feiern Siege.
Zerstören heißt’s
in der Welt,
was mühsam aufgebaut,
fällt,
und Kinder
reißt rau
aus der Wiege
mordend
die gottlose,
eiskalte Hand.
© Ingrid Herta Drewing,2014
Oktober 9th, 2014 | Aktuelles, Deutschland, Erinnerungen, Freiheit, Friede, Frühling, Gesellschaftskritisches, Leben | Tags: Blüten, Deutsche Einheit, Friedensträume, Frühling, Gottlosigkeit, Hoffnung, Kriege, Leid, Nah-Ost-Krieg, Tod, Zerstörung | 0 Comments