So friedlich hat der Frühling sie vereint;
Nilgänse gehen neben Krähen ,Tauben,
und auch die Enten haben, wie es scheint,
nichts einzuwenden, wenn sie Futter rauben.
Das alles watschelt, hüpft,fliegt auf der Wiese
hier unter Blütenbäumen nah dem Teich.
Magnolien,üppig blühend; zarte Grüße
verschenkt nun auch der Kirschbaum hier so reich.
Ich sitz‘ auf einer Bank, blick‘ zum Theater,
genieß den lauen Lenz mit allen Sinnen;
Beschaulichkeit, mein innerer Berater,
weiß um ein hoffnungsfrohes, neu‘ Beginnen.
Auf Schillers Marmor-Schulter Friedenstauben:
Den Kuss der ganzen Welt! Ich mag’s gern glauben.
© Ingrid Herta Drewing
April 23rd, 2013 | Autobiografisches, Fauna, Frühling, Lebensfreude, Orte, Wiesbaden | Tags: Am Warmen Damm, Enten, Freiheit, Frieden, Frühling, Krähen, magnolien, Nilgänse, Schiller, Tauben, Theater, Wiesbaden | 0 Comments
Da kuschelt sich die Ringeltaube
ins Grün der großen Efeuwand
und baut ein Nest in ihrer Laube,
zupft Blatt um Blättchen mit Verstand.
Die Amsel tut ’s ihr emsig gleich
in dieser Laubenkolonie,
für viele Vögel Raum und Reich,
auch Finken finden Sympathie.
Recht fleißig nun die Sänger wirken,
erwarten bald die neue Brut.
In zartem Grün der Gruß der Birken,
mit ihnen meint’s hier Frühling gut.
© Ingrid Herta Drewing
April 22nd, 2013 | Fauna, Flora, Frühling | Tags: Amsel, Birken, Brut, Efeu, Finken, Frühling, Laube, Nest, Ringeltaube | 0 Comments
Früh Morgens dringt durch angelehnte Fenster
der Wecker aufgeregtes Piepen,Tuten,
und es erschrecken diese Lärmgespenster
die Menschen, die noch gerne träumend ruhten.
Die ersten Autos starten bald ihr Brummen;
das Kehrmaschinchen durch die Straße klingt,
Motorradknattern, Sehnsucht nach Verstummen
hat Nachtschichtler, der um den Schlaf nun ringt.
Hell lachen Kinder, Schüler zieh’n zur Schule,
und nebenan bellt deshalb Nachbars Hund.
Es weint das Neugebor’ne der Familie Uhle.
Das währt nicht lang, das Kind ist ja gesund.
Dann wird es in der Straße fühlbar still;
ich hör‘ der Frühlingsvögel schönes Singen,
bis kurz vor ein Uhr Klirren zeigen will,
das man das Mittagsmahl zu Tisch wird bringen.
Anschließend waltet sanft des Mittags Ruh‘.
Geschmeidig dehnt sich auf der Balustrade
der Kater, schnurrt und schließt die Augen zu,
ist müde von der Morgenpromenade.
© Ingrid Herta Drewing
April 19th, 2013 | Alltägliches, Frühling, Leben | Tags: Frühling, Geschirr, Hundegebell, Kater, Kinderlachen, Mittagsruhe, Morgen, Verkehrslärm, Wecker | 0 Comments
Es tanzen Wölkchen,kleine,weiße
Elevinnen in Himmels Blau,
zu Frühlingswindes sanfter Weise
dort droben ihre sanfte Schau.
In Lichtes Glanz sie hell erstrahlen,
anmutig Wasserzauber spricht;
choreographisch darf sich malen
in Höhen hier das Tanzgedicht.
Es währt nur eine kurze Weile,
dann ändert sich dies‘ lieblich‘ Bild;
ein grauer Wolkenprotz in Eile
droht dunkel dort und regenwild.
Jedoch auch jener muss quittieren,
und heute auch kein Regen fällt.
Der blaue Himmel im Brillieren
der Sonne das Finale hält.
© Ingrid Herta Drewing
April 17th, 2013 | Frühling, Kunst, Natur, Wetter | Tags: Anmut, Blauhimmel, Bühne, Choreographie, Frühling, Sonne, Tanz, Wind, Wölkchen, Wolkenbilder | 0 Comments
Durch diesen zarten Frühlingskuss
die Erde neu erwacht,
in Grün erblühend lacht,
denn endlich ist hier Winters Schluss.
Natur zeigt’s mit Bedacht.
Schon prangt im Tal der Mandelbaum;
mit rosigem Gesicht
wächst Blüte dicht an dicht.
Das Bienchen sucht im Blütenschaum
sein Nektar-Leibgericht.
Im Kirschbaum thront der Amselhahn,
lässt hell sein Lied erklingen.
Die süßen Töne dringen
in Ohr und Herz; auf Frühlings Bahn
möcht‘ tanzend ich mich schwingen.
© Ingrid Herta Drewing
April 15th, 2013 | Flora, Frühling, Lebensfreude | Tags: Amselgesang, Bienen, Erde, Frühling, Kirschbaum, Kuss, Lebensfreude, Mandelblüte, Tanz | 0 Comments
Ich seh’ dem Leben gern beim Wachsen zu,
und Tulpen mir erlauben dies seit Tagen.
Zur Rettung vor dem Frost ins Haus getragen,
sie keimten auf, nun wachsen sie im Nu.
Schon blicken aus dem grünen Blätterbette,
geschlossen noch, die Blütenkelche rot.
Es ist, als ob sie wer gerufen hätte
und sie sich reckten zart, vom Licht umloht.
Drei kleine Tulpen nur im Blumentopf,
jedoch sie können mir die Hoffnung geben,
das Glück und Freude selbst dem ärmsten Tropf
beschert sind durch die Kraft, die schenkt das Leben.
Nun warte ich noch einen Tag verhalten,
erlebe sie in leuchtendem Entfalten.
© Ingrid Herta Drewing
April 14th, 2013 | Besinnliches, Flora, Frühling, Leben, Pflanzen | Tags: Frühling, Leben, Tulpe, Wachsen | 0 Comments
Und endlich haben Frühlings zarte Hände,
ein sanfter Regen Erde hier berührt;
nun sprießt und wächst es, blühend ohne Ende,
von Sonnenlicht in warmem Gold gekürt.
Als hätte sie den Winter nie gekannt,
der doch noch herrschte eisig hier vor Tagen,
erglänzt im blühenden Perlmuttgewand
nun der Magnolie rosaweißes Wagen.
Im satten Gelb Forsythien hell erstrahlen,
und blaue Teppiche, der Szilla Sterne,
sich in das Wiesengrün des Parkes malen,
wo kleine Gänseblümchen kuscheln gerne.
Die Amsel lässt ihr lieblich Lied erschallen,
verkündend uns des Frühlings Wohlgefallen.
© Ingrid Herta Drewing
April 13th, 2013 | Frühling | Tags: Amsel, Forsythien, Frühling, magnolien, Park | 0 Comments
Magnolien leuchten,
und Amseln singen im Park.
Der Frühling ist da.
© Ingrid Herta Drewing
April 13th, 2013 | Haiku & Co | Tags: Amsel, Frühling, magnolien | 0 Comments
Die Sonne blickt heut‘ golden aus dem Blau,
probiert bereits das helle, leichte Kleid,
damit, wenn Südens Lüfte wehen lau,
sie passend hier erscheint zur Frühlingszeit.
Wir Menschen geh’n hingegen warm gekleidet;
es bläst ein kalter Wind noch aus Nord-Ost.
Des Winters Rückkehr, der das Osterfest uns neidet‘,
bedachte uns sogar mit Schnee und Frost.
Jetzt lechzt nach Lenz hier alles, was will leben,
nach Wärme, Blütenduft und Gärten Zier.
Es mögen unsre Sänger bald einschweben
und künden lieblich auch von Frühling hier!
April, es reicht!Von plumpen Winterscherzen
erfuhren wir wohl schon genug im Märzen!
© Ingrid Herta Drewing
April 10th, 2013 | Frühling, Natur | Tags: April, Frost, Frühling, Leben, März, Sehnsucht, Sonne, Vogelsang, Winter | 0 Comments
Der Duft der blauen Hyazinthen
hier zeichnet sanft des Frühlings Spur,
wird trotzen nun des Winters Finten,
verjagen ihn aus Wald und Flur.
Er naht mit seinen milden Lüften,
mit Blumenflor und Vogelsang,
mit hellen Liedern, Blütendüften
und Sonnenschein,bald tagelang.
Auch uns lässt Lenz da froh erleben,
das zarte Glück, fern Winters Weh;
wir dürfen schauend uns verweben
in Hoffnungsgrün und Blütenschnee.
© Ingrid Herta Drewing
April 7th, 2013 | Frühling | Tags: Blütenduft, Frühling, Hoffnungsgrün, Hyazinthe, Sonnenschein | 0 Comments