Archive for the Category Friede
Am Tag Deiner Geburt war hier die Welt
von Herbstes Farben golden, warm erhellt,
als weise sie das Kind, das noch so klein,
schon darauf hin, ein Sonnenschein zu sein.
Das bist Du wohl von Anfang an gewesen,
voll Offenheit mit klugem, frohem Sinn,
ein Mensch voll Empathie, dein liebes Wesen
sich wendet stets zum Nächsten helfend hin.
Ich wünsche Dir zu Deinem Ehrentage
viel Freude, alles was Dir gut gefällt.
Gott segne, schütze Dich,halt fern die Plage
und schenke uns den Frieden in der Welt!
© Ingrid Herta Drewing,2015
Oktober 29th, 2015 | Besinnliches, Familie, Freude, Friede, Geburtstag, Leben, Licht, Liebe | Tags: Empathie, Farbenpracht, Geburtstag, Herbstfarben, Indiansummer, Liebe | 0 Comments
Das Herz,es weint und fühlt die Not
der Menschen,die dort ziehen.
Das Unheil, das fast täglich droht
durch Meuchelmord und Bombentod,
lässt sie ins Ausland fliehen.
Erbarmen sagt der Exodus
der Männer, Kinder, Frauen;
sie scheuen weder Meer noch Fluss,
die Angst diktiert das harte Muss,
ein tief erlebtes Grauen.
Zu helfen gilt es, doch verstopft
sind nun Europas Ohren.
Nachdem Millionen angeklopft,
und aufgenommen,ruft’s verkopft
nach Grenzen,Kraft verloren.
Bedroht von einer Menschenflut,
die naht, schier ohne Ende,
sieht sich so mancher ohne Mut,
bangt um des Staates Recht und Gut
und fordert flugs die Wende.
Ja, hin zum Guten mag’s sich wenden,
und Friede kehre endlich ein,
dass Kriege, Leid und Hunger enden,
die Völker denen Hilfe spenden,
die jetzt im Elend noch allein!
© Ingrid Herta Drewing,2015
Oktober 26th, 2015 | Aktuelles, Flucht, Freiheit, Friede, Hoffnung, Leben, Menschlichkeit | Tags: Angst, Balkanroute, Bomben, Exodus, Flüchtlingsströme, Friede, gemeiname Hilfe, Hunger, Krieg, radikalisierung, Rechtsstaat, Tod, Wende | 0 Comments
Ja, Tage gibt es, die sich zart entfalten,
wie Rosenblüten sich im Licht bereiten.
Die Sonne wird am Himmel zärtlich walten,
im Abendrot erglühen, sinkend gleiten.
Den Sternen-Mantel darf die Nacht ausbreiten.
Des Mondes Silber fließt auf Stadt und Land,
mag sanft die Schwäne auf dem See geleiten,
und Weiden träumen dort an Ufers Rand.
Da wähnst auch du dich jenseits aller Zeiten,
gebannt von diesem schönen Augenblick,
und deine Seele fühlt die stillen Weiten
des wunderbaren Lebens, irdisch‘ Glück.
Du hörst dein Herz, folgst nicht dem Takt der Uhr,
verzaubert schaust du: Schön ist die Natur!
© Ingrid Herta Drewing,2015
Oktober 2nd, 2015 | Abendstimmung, Erleben, Fauna, Flora, Friede, Geheimnisvolles, Glücksgefühl, Heimat, Landschaft, Leben, Licht, Mond, Natur, Park, See, Sonette, Sonne | Tags: Abendrot, Andacht, Augenblick, Leben, Lebensfreude, Magie, mildeLuft, Naturschönheit, Schwäne, Seele, Silber, Sternennacht, Traum, Vollmond, Weiden | 0 Comments
Es kriecht das Elend aus der Fremde
und meldet sich vor deinem Haus.
Es greift nach dir und deinem Hemde,
du fürchtest schon, es zieh‘ dich aus.
Da kannst du stumm die Augen schließen,
doch so vermagst du nicht zu steh’n,
und will es dich auch fast verdrießen,
du musst ihm in die Augen seh’n!
Es gilt, zu helfen und zu handeln,
nicht Rat und Worte nur allein
hier fruchten; willst du menschlich wandeln,
musst du aktiv dich bringen ein.
Gemeinsam hier im Chor mit andern
vermeiden Leid durch Harmonie,
tatkräftig sein, statt zu salbandern,
fernab von Bla-Bla-Idiotie!
© Ingrid Herta Drewing,2015
September 19th, 2015 | Besinnliches, Deutschland, Friede, Krieg, Leben, Licht, Menschen, Menschlichkeit, Nachdenkliches, Nachhaltigkeit | Tags: Elend, Furcht, Hilfe, Hilfsbereitschaft, Leid, Menschlichkeit, Sonntagsreden, Überfremdung, Worthülsen | 0 Comments
Gebilde aus schillernden Illusionen
stieben und platzen wie Blasen im Wind.
Wir Menschen,vereinnahmt von Sensationen,
Verirrte auf Pfaden des Lebens oft sind.
Den Blick gilt’s zu schärfen, um zu erkennen,
ob dich dein Weg auch zum Ziel hier nun führt.
Nichts sollte dich von Verantwortung trennen,
sei hilfsbereit, gütig und menschlich berührt!
Vielleicht wird dein Hoffen, das in sich einte
Sehnen nach Liebe und Frieden der Welt,
dann fern der Tränen, nächtens geweinte,
am Tage im Licht der Wahrheit erhellt.
© Ingrid Herta Drewing
September 8th, 2015 | Friede, Leben, Menschlichkeit, Nachdenkliches | Tags: Hoffen, Illusionen, Liebe, Menschlichkeit, Nächstenliebe, Seifenblasen, Sensationen, Wahrheit, Weltfriede, Wünsche | 0 Comments
Noch hält die Nacht den Tag umschlungen,
obwohl der Morgenstern nun fein
verkündet, dass bald licht-durchdrungen
die Stadt erglüht im Sonnenschein.
Die Vögel lupfen ihr Gefieder,
der Ringeltaube Ruf erklingt.
Von fernen Dächern Antwort wieder
sich in des Himmels Äther schwingt.
Der Tag erwacht, ein Sommermorgen,
erfüllt von mildem Rosenduft,
beglückt mich; ich fühl‘ mich geborgen
auf dem Balkon in frischer Luft.
© Ingrid Herta Drewing, 2015
August 11th, 2015 | Besinnliches, Friede, Geborgenheit, Lebensfreude, Licht, Natur, Rosen, Sommer | Tags: Balkon, Dämmerung, Geborgenheit, Licht, Morgen, Morgenstern, Ringeltaube, Rosenduft, Sommer, Sonne | 0 Comments
Verloren Heimat, Herd und Haus,
im Krieg zerstört, was euch gegeben,
da zieht ihr in die Fremde aus
zu schützen euer nacktes Leben.
Nichts, glaubt ihr, könnt ihr noch verlieren,
wollt finden einen Friedens-Ort,
lasst euch von Schleppern schikanieren,
auf diesem Weg zum sichren Hort.
Vertrieben durch Gewalt und Tod,
riskiert ihr wilden Meers Gefahren.
Wie groß muss sie wohl sein die Not,
wenn Angst euch kann vor Furcht bewahren?
Europas Ufern gilt das Hoffen.
Hier wähnt ihr, geb’s ein gastlich‘ Land,
das euch, die ihr von Leid betroffen,
reich‘ freundlich helfend seine Hand.
Doch tönt’s auch hier, das Boot sei voll;
man schürt die Furcht vor eurer Reise,
vergiftet böse Zoll für Zoll,
wo Menschlichkeit sollt siegen weise.
© Ingrid Herta Drewing, 2015
August 6th, 2015 | Aktuelles, Flucht, Friede, Geborgenheit, Gesellschaftskritisches, Gewalt, Heimat, Krieg | Tags: Angst, Europa, Flüchtlinge, Hetze, Krieg, Menschlichkeit, Mittelmeer, Tod | 0 Comments
Noch hält die Nacht die dunkelblauen Schwingen
sanft ausgebreitet, schenkt der Ruhe Raum,
und Sternen-Lieder, Silbermond besingen
der Menschen Wünsche,ihren Friedenstraum.
Doch mit des Tages Licht erwachen Sorgen.
Das Leben fordert häufig den Verzicht.
So mancher schaut bekümmert in das Morgen
und traut sich selbst und auch den andern nicht.
Da kann es helfen, seinen Blick zu schärfen,
die Freude finden, die uns wird geschenkt,
nichts achtlos übersehen, gar verwerfen,
nur weil Natur nicht nach der Mode denkt.
Des kleinen Glückes helles Morgenrot
erblüht selbst dort, wo graue Not uns droht.
© Ingrid Herta Drewing
Juli 29th, 2015 | Besinnliches, Freude, Friede, Glücksgefühl, Hoffnung, Leben, Mond, Natur, Sonette | Tags: Empathie, Freude, Glück, Hoffnung, Mode, Mond, Mut, Nacht, Naturschönheit, Not, Offenheit, Selbstvertrauen, Sterne, Stille, Träume, Zuversicht | 0 Comments
Ach, wenn sie doch was Bessres wüssten,
fern jenes Wahnes in Allianz,
statt nur so kriegstoll aufzurüsten,
sich waffenklirrend stolz zu brüsten,
und suchten Friedens milden Glanz!
Dass Kampfbereitschaft unser Leben
hier generell durch Waffen schützt,
das ist nicht notwendig gegeben,
zu oft zog’s in den Krieg; dies‘ Streben
hat Kriegsgewinnlern nur genützt.
Da schaukelt sich auf beiden Seiten
der Argwohn mit dem Feindbild auf,
und bald schon nimmt ein Waffenstreiten,
das Tod und Elend wird bereiten,
dann seinen unheilvollen Lauf.
Lasst uns aus der Geschichte lernen!
Wir sehen, wohin Starrsinn führt‘.
Baut Brücken, statt euch zu entfernen,
beginnt das Misstrau’n zu entkernen,
zeigt, dass die Menschlichkeit euch rührt!
© Ingrid Herta Drewing,2015
Juni 23rd, 2015 | Friede, Gesellschaftskritisches, Krieg | Tags: Brücken bauen, Eskalation, Feindbild, Frieden, Krieg, Menschlichkeit, Rüstungswahn, Waffen | 0 Comments
Des Tages Vögel kriechen ins Gefieder,
jetzt da die Sonn‘, sich rötend, geht zur Ruh.
Schon schweigen hier der Amselhähne Lieder,
und Blumen falten sanft die Blüten zu.
Der Abendstern erstrahlt am Himmelszelt,
und erste Fledermäuse flattern, ziehen
auf Beutefang in ihrer kleinen Welt,
wo die Insekten vor den Jägern fliehen.
Auch ich lass nun den Sommertag ausklingen
auf dem Balkon im Windlicht-Schummerschein.
Der Linden Düfte lieblich zu mir dringen,
und nasenselig atme ich sie ein.
Erschaue, wie der Tag so sacht entgleitet,
und Nacht den Sternenmantel still ausbreitet.
© Ingrid Herta Drewing,2015
Juni 7th, 2015 | Abendstimmung, Besinnliches, Friede, Leben, Natur, Sommer, Sonette | Tags: Amsel, Balkon, Beschaulichkeit, Fledermäuse, Lindendüfte, Nacht, Sommerabend, Sonnenuntergang, Windlicht | 0 Comments