Aus grauen Wolkenhüllen
bricht goldner Glanz hervor.
Die Sonnensehnsucht stillen,
die Welt warm zu erfüllen,
vermag der Strahlen Chor.
Und schenkt den Frühlingstagen
dies milde, sanfte Licht
und zarte Blütensagen.
Den Neuanfang zu wagen,
erscheint als Lebens Pflicht.
Du lauschst dem Spiel der Klänge,
der Vögel hellem Lied.
Vergangen Winters Zwänge,
des Nebels trübe Enge,
und froh wird dein Gemüt!
© Ingrid Herta Drewing,(2014)Überarb.
Februar 26th, 2015 | 0 Comments
Category: Frühling, Lebensfreude | Tags: Frühling, Hoffnung, Lebensfreude, Neubeginn
Auf der Baumbühne
isst das Eichhörnchen die Nuss,
Winterschattenspiel.
© Ingrid Herta Drewing,2015
Februar 26th, 2015 | 0 Comments
Category: Fauna, Haiku & Co, Winter | Tags: Eichhörnchen, Schattenspiel, Winter
Blauhimmel, goldner Sonne Schein
erweitern nun die Räume.
Du magst nun nichts versäumen,
stimmst dich auf den Spaziergang ein
und darfst vom Frühling träumen.
Die Amsel singt ihr Lied schon lind,
Frühblüher sich einstellen,
der Bäume Knospen schwellen.
Vom Eis befreit die Bäche sind
und stürzen in die Schnellen.
Da wird auch dir so leicht der Sinn,
du möchtest freudig singen,
in Höhen dich aufschwingen.
Und lächelnd fühlst du den Beginn
des Frühlings, hörst sein Klingen.
© Ingrid Herta Drewing,2015
Februar 25th, 2015 | 0 Comments
Category: Flora, Frühling, Lebensfreude, Licht, Natur, Sonne | Tags: Amselsang, Bäche, Blauhimmel, Frühblüher, Frühling, Klang, Knospen, Lebensfreude, Leichtigkeit, Licht, milde Luft, Singen, Sonne
Die Welt ist Klang, die Welt ist Farbe,
in Harmonie ein lichtes Schwingen.
Es deckt der Frühling Winters Narbe;
im Blühen hell die Vögel singen.
Der Sommer schenkt uns Wärme, Reifen,
Gewitter auch; doch Regenbogen
so farbenschön in Lüfte greifen
am Himmel, Sonnenstrahl gewogen.
Im Herbst, ein Rausch, dies Abschiedfest!
Es brennt des Laubes Gold-Gesicht,
bis wild der Sturm es tanzen lässt,
es fällt und welkt im Nebel dicht.
Der Winter wählt die Pause, Stille,
und glitzernd funkelt weiß der Schnee.
Als wirke hier ein starker Wille
bannt Frostes Eis den Klang im See.
Doch wieder klingt die Welt, in Farbe
und Harmonie ein lichtes Schwingen.
Bald deckt der Frühling Winters Narbe;
Musik erblüht, hell Vögel singen.
© Ingrid Herta Drewing,2015
Februar 24th, 2015 | 0 Comments
Category: Flora, Frühling, Jahreszeiten, Landschaft, Leben, Lebensfreude, Licht, Musik, Natur | Tags: Blühte, Farbe, Frühling, Herbst, Klang, Leben, Licht, Musik, Poesie, Reife, Sommer, Vergehen, Winter
Es tanzt der Schnee vor meinem Fenster;
die Flocken tummeln sich im Wind,
jetzt, da des Winters Frostgespenster
doch rau zurück gekommen sind.
Was mir zur Weihnacht Freude brächte,
erscheint mir nun als kalter Hohn.
Ich sehne mich nach milden Nächten
und Frühlingsduft, der Blüten Lohn.
Doch darauf darf ich wohl noch warten,
auch der Kalender zeigt’s: Zur Zeit
wird hier kein Frühling lieblich starten,
es trägt das Land des Winters Kleid.
© Ingrid Herta Drewing
Februar 23rd, 2015 | 0 Comments
Category: Winter | Tags: Frühjahr, frühlingssehnsucht, Schnee
Ein Hauch von Frühling liegt heut in der Luft.
Mir ist, als rüst’ zum Aufbruch sich die Zeit.
Zwar fehlt noch lieblichzarter Blüten Duft;
jedoch ich spüre, Lenz hält sich bereit.
Im Park und in den Gärten nun schon neigen
Schneeglöckchen sanft ihr weißes Blühgesicht
klar aus dem Grün. Ein wahrer Blumenreigen
wächst aus den Winterwiesen hin zum Licht.
Und hoch im Weiden-Wipfel dort am See
singt eine Amsel hell ihr schönes Lied.
Ein süßes Sehnen streift der Seele Weh,
schwingt zärtlich, leise sich in mein Gemüt.
© Ingrid Herta Drewing,2015
Februar 21st, 2015 | 0 Comments
Category: Frühling | Tags: Amsellied, Frühling, Licht, Liebe, milde Luft, Schneeglöckchen, Sehnsucht, Wärme, Zärtlichkeit
Hier will doch keiner Krieg, und wir ersehnen
dass Frieden bleibe, wollen ihn bewahren,
ihn sehen, träumend an der Pforte lehnen,
des Lebens Frühlingsblüten in den Haaren.
Es sollen nicht die Kinder kämpfend ziehen,
ihr junges Leben tragen in die Schlacht!
Geboren wurden sie, um aufzublühen,
dem Tag geweiht und nicht des Todes Nacht!
Statt wild und wüst einander zu begegnen,
bewahre man sich seine Menschlichkeit!
Vernunft und Liebe sollten Taten segnen,
nicht herrschen Hochmut, Hass, Vermessenheit.
Das Miteinander gilt es zu bedenken,
einander auch verstehen, Güte schenken!
© Ingrid Herta Drewing,2015
Februar 20th, 2015 | 0 Comments
Category: Besinnliches, Friede, Gewalt, Leben, Liebe | Tags: Friede, Güte, Kinder, Leben, Licht, Liebe, Menschlichkeit, Tod, Vernunft
Eine kleine Pause, hin und wieder,
sorgt für neue Lebenskraft,
wehrt dem Trott im Takt der forschen Lieder,
vielem, was uns könnte zwingen nieder,
weil sie Raum und Ruhe schafft.
Mensch sein, heißt auch, sich darauf besinnen,
was im Leben dir ist wert.
Du weißt wohl, dass Stunden schnell verrinnen,
hoffst, es glück‘ dein mutiges Beginnen
auf dem Kurs, der dir gewährt.
Manchmal hilft nur neues Orientieren,
widersprechen dem Gebot.
Nutzlos ist es dann, noch zu taktieren,
willst du, was dir wichtig, nicht verlieren,
dass dein Leben bleibt im Lot.
© Ingrid Herta Drewing,2010
Februar 19th, 2015 | 0 Comments
Category: Besinnliches, Ermunterung, Lebensfreude | Tags: Besinnung, Erholung, Glaube, Kraft., Leben, Mensch, Neuorietierung, Pause, Stress
Schon wieder dieses Nebelgrau!
Es wollte hier doch tagen.
Die Sonne schien, die Luft war lau,
und himmlisch grüßte helles Blau,
fern aller Wetterplagen.
Und nun im Aschermittwochkleid
erscheint fast müd‘ die Stadt,
die unlängst in der Fastnachtszeit
in Farbenvielfalt, froh bereit,
sich licht gegeben hat.
Den Frühling sehnen wir herbei.
Schon schrieben Kranichscharen
ihr V in Himmels Konterfei.
Ich wünsch‘, dass dies ein Zeichen sei
und Lenz mag bald aufklaren.
© Ingrid Herta Drewing,2015
Februar 18th, 2015 | 0 Comments
Category: Frühling, Lebensfreude, Licht | Tags: Aschermittaaaoch, frühlingssehnsucht, Kraniche, Lebensfreude, Nebel, Sonne
Ein frischer Morgen folgt der kühlen Nacht,
errötend zeigt sich Sonne zart im Osten.
Vereinzelt sind schon Vögel auf dem Posten.
Sie rufen munter, und die Stadt erwacht.
Noch sind die Straßen still; nur ab und zu
hört man das Auto eines Pendlers starten.
Der Amsel helles Morgenlied im Garten
erklingt, beendet melodiös die Ruh‘.
Es dringt das helle Licht in alle Fenster,
weckt frühlingsleicht die Lebensgeister dir.
Ein blauer Himmel strahlt nun leuchtend hier,
vertreibt des Winternebels Frostgespenster.
Du blickst hinaus, und dich beglückt dies Ahnen,
dass bald der Frühling naht und hisst die Fahnen.
© Ingrid Herta Drewing,2015
Februar 17th, 2015 | 0 Comments
Category: Frühling, Lebensfreude, Licht, Sonette, Stadt | Tags: Amsel, Blauhimmel, Frühlingsahnen, Garten, Klarer Tag, Lebensfreude, Licht, Morgen, Morgenröte, Stadt, Vögel