Das hätt‘ sich Cary Grant nicht träumen lassen,
dass, integriert ins Bild einer Fassade,
sein Konterfei hier Kunden soll erfassen
für einen Herr’n-Ausstatter in Wiesbaden.
Als Mann von Welt, wie wir im Film ihn sahen,
blickt er zum Dom, als sei’s ihm dort genehm,
Konzerte zu besuchen, die bald nahen,
im März Guiseppe Verdis Requiem.
© Ingrid Herta Drewing,2016
Februar 2nd, 2016 | 0 Comments
Category: Aktuelles, Musik, Wiesbaden | Tags: !9. März, "Messa da Requiem"., Cary Grant, Hausfassade, Konzert, Marktkirche, Schlossplatz, Verdi, Wiesbaden
L iebe Laura, Du sollst heut’
A m Geburtstag ganz hoch leben
U nd mit Lust und Leichtigkeit
R ichtig feiern voller Freud,
A n dem Festtag fröhlich schweben.
H usten sei Dir fern und Schnupfen,
A ber sportlich darfst Du hupfen,
T aff viel Volleybälle lupfen.
G esundheit, alles Glück der Erde,
E nkelkind, das wünsch’ ich Dir.
B lühend Deine Zukunft werde,
U nd weit öffne sie die Tür!
R osen soll es Dir heut‘ regnen,
T anzen darfst Du leicht beschwingt!
S chönes möge Dir begegnen!
T raute Schar,Dich lieb umring‘!
A lles Gute Dir geling‘!
G ottes Gnade soll Dich segnen!
© Ingrid Herta Drewing,2016
Januar 31st, 2016 | 0 Comments
Category: Geburtstag | Tags: Geburtstag, Laura
Der Jecken Zeit ist nun gekommen,
sie feiern munter Karneval.
Die Tradition bleibt unbenommen;
doch mancher Mensch denkt auch beklommen
an Terrorismus und Skandal.
Was früher, leicht und unbekümmert,
bestimmte närrisch‘ frohe Stunden,
wirkt nun im Grunde wie zertrümmert.
Man fühlt, es hat sich was verschlimmert,
hofft, dass noch Sicherheit gefunden.
Fast mag es manchem hier erscheinen,
als sei’s ein Tanz auf dem Vulkan,
wo vieles nicht mehr ist im Reinen.
Bedenken, Ängste sich vereinen
mit Krise, Leid, Not, Krieges-Wahn.
© Ingrid Herta Drewing,2016
Januar 30th, 2016 | 0 Comments
Category: Aktuelles, Fastnacht, Gesellschaftskritisches, Krieg, Krise, Lebensfreude, Menschen | Tags: Ängste, Fastnacht, Flüchtlingselend, Furcht, Jecken, Krieg, Krise, Leid, Narr, Not, Sicherheit, Straßenkarneval, Tanz auf dem Vulkan, Terrorismus, Verunsicherung
Die Sonne strahlt, schenkt Licht hier den Fassaden
der kleinen Stadt, die hell nun ist erwacht.
Das Regengrau,die dichten Nebelschwaden,
sie schwanden wie das Dunkel langer Nacht
Jetzt schwingt der Tag die blaue Himmelsfahne,
und frisch ergrünen Wiese, Park und Wald.
Der See, vom Eis befreit, lässt froh dich ahnen,
dass seine Rosen werden blühen bald.
Schon strecken Zaubernuss, Schneeglöckchen
ihr blühend Antlitz keck ins Sonnenlicht,
wenn hin und wieder auch, verirrt, ein Flöckchen
von Schnee aus Winters Frostgefolge spricht.
Du packst den Winter weg, den Webe – Pelz,
erfreust dich an Vorfrühlings zartem Schmelz.
© Ingrid Herta Drewing,2016
Januar 30th, 2016 | 0 Comments
Category: Fauna, Flora, Frühling, Landschaft, Lebensfreude, Licht, Sonette, Vorfrühling | Tags: Bach, Blauhimmel, Eisfrei. Schneeglöckchen, Frühling, Halsbandsittiche, Licht, See, Sonne, Winter
Wer oft mit falschem Zungenschlag
nur Hasserfülltes spricht,
der ist, obwohl er eine Plag‘,
doch auch ein armer Wicht.
Die Bosheit ihm das Herz zerfrisst,
er schwarz nur sehen mag,
des Lebens Güte ganz vergisst,
nichts Schönes ihm behag‘.
Wenn’s für ihn nur Zerstörung gibt,
stets Argwohn ihn treibt an,
erscheint, weil er nichts wirklich liebt,
erbärmlich er sodann.
© Ingrid Herta Drewing,2016
Januar 29th, 2016 | 0 Comments
Category: Gesellschaftskritisches, Typisierung | Tags: Argwohn, Bosheit, Güte, Hass, Leben, Liebe, Neid, Wahn, Zerstörung
Noch zeigt der Winter sich mit Wolken,grauen,
obschon der Krokus, frühlingshaft gewitzt,
der milden Luft, dem Tauwind mag vertrauen,
mit grünen Blättern aus der Erde spitzt.
Vom Eis befreit der kleine See; der Bach
darf nun in seinen Schnellen leichthin rauschen.
Der Vögel muntre Schar, so hell und wach,
beginnt in großer Höh‘ ihr Lied zu tauschen.
Laut rufend stiebt die grüne Sittich-Schar
verwegen in den Kronen der Platanen,
die kahl im Kurpark stehen,knospend klar,
als könnten sie den nahen Frühling ahnen.
Ein Rest von Schnee an meiner Lieblingsbank,
erinnert mich, dass wir noch Winter haben.
Doch der schenkt Milde uns und macht sich schlank,
lässt nun vergessen Frost und Glatteis-Gaben.
© Ingrid Herta Drewing,2016
Januar 29th, 2016 | 0 Comments
Category: Vorfrühling | Tags: Eisfrei, Kurpark, milde Luft, Sittiche, Wiesbaden
Hell schlägt an diesem milden Wintermorgen
der Tag die klaren, blauen Augen auf,
und alles, was zur Nacht war tief verborgen,
erwacht im Lichte mit der Sonne Lauf.
Von Lenz spricht hier die Zaubernuss, erblüht,
auch der Magnolien Knospen kräftig schwellen.
Im kleinen See ein Schwanenpaar still zieht,
und eisfrei rauscht der Bach in seinen Schnellen.
Dort hoch vom Baum erklingen Frühlings Weisen;
es übt die Amsel schon die Melodie,
und Schneeglöckchen im Winde schwingen leise,
Weißzartes blüht in grüner Harmonie.
Da magst auch du dich wohl einstimmen lassen
auf Neubeginn, in Hoffnung Mut nun fassen.
© Ingrid Herta Drewing,2016
Januar 26th, 2016 | 0 Comments
Category: Flora, Frühling, Lebensfreude, Licht, Vorfrühling | Tags: Amsel, Blauhimmel, Frühlingserwachen, Hoffnung, milde Luft, Mut, Neubeginn, Schneeglöckchen, Zaubernuss
Ein neuer Morgen lässt den Tag erblühen.
Im Osten Wintersonne golden, rot,
warm ins Türkise dieses Himmels loht;
wie hingetuscht zwei Federwolken ziehen.
Zwar ist er kühl, der Kuss der Winterluft,
doch schwingt ein Lächeln in den klaren Mienen.
Es tanzen Pirouetten aus Kaminen,
und würzig, herb steigt auf des Holzes Duft.
Am Vogelhäuschen regt sich muntres Leben;
da picken Körner, zwitschern Amseln, Meisen,
die unbewusst uns ihren Dank erweisen,
weil wir hier ihnen gerne Futter geben.
Dies’ Bild genieß’ ich nun mit allen Sinnen,
kann freudig meinen Tageslauf beginnen.
© Ingrid Herta Drewing,
Januar 24th, 2016 | 0 Comments
Category: Fauna, Jahreszeiten, Licht, Natur, Vögel, Winter | Tags: Amseln, Duft, Futter, Kamine.Rauch, Meisen, Pirouetten, Vogelhäuschen, Winter
Die Sonne lässt sich hier nur ahnen,
zu dicht der graue Wolkenschmand.
Des Regens kalte,nasse Fahnen
nun klatschen eisig an die Wand.
Was unlängst weiß erstrahlt im Schnee,
lehrt erdenbraun jetzt den Verzicht,
obwohl in frühem Frühlingsweh
schon hier und da ein Knospen spricht.
Des Winters Wetterkapriolen
mal froststarr, trocken,dann nass, mild,
sie stehlen uns hier unverhohlen
das alte Jahreszeitenbild.
© Ingrid Herta Drewing
Januar 23rd, 2016 | 0 Comments
Category: Eis, Jahreszeiten, Kälte, Natur, Regen, Schnee, Wetter, Wiesbaden, Winter | Tags: Eis, Frühlingsmilde, Regen, Schnee, Wetterkapriolen, Winter
Es zeigt in winterlichem Kleide
sich hier nun auch die kleine Stadt,
nachdem die grüne Weihnachtsfreude
sich frühlingshaft gegeben hat.
Jüngst fiel der Schnee in dicken Flocken.
Am Warmen Damm, der Teich vereist.
In Scharen viele Vögel hocken
am Wasserloch, das Wärme speist.
Der Nilgans-Clan, Stockenten, Tauben
und Krähen sind im Aufgebot,
Brotkrumen hurtig aufzuklauben,
ein freundlich‘, kindlich‘ Angebot.
Possierlich ist es anzuschauen,
dies‘ Bild der winterlichen Welt,
wo Freude und Natur-Vertrauen
der Kinder Blick in Atem hält.
Bald breitet Abend seine Stille
hier sanft auf Park und Straße aus.
Die blaue Nacht, der Sterne Fülle
begrüßt den Vollmond überm Haus.
© Ingrid Herta Drewing,2016
Januar 22nd, 2016 | 0 Comments
Category: Besinnliches, Kinder, Lebensfreude, Natur, Vögel, Wasser, Winter | Tags: Brotkrumen, Fütterung, Kinder, Vereister Weiher, Vögel, Wiesbaden, Winter