Archive for the Category Leben
Wer wird denn faul im Lenz noch lenzen?
Vergiss die Frühjahrsmüdigkeit!
Die Sonne strahlt, der Tag darf glänzen,
den Himmel lichthell uns kredenzen,
und hier im Tal grünt’s weit und breit.
Die Vögel singen, Blumen sprießen,
so sei auch du dazu bereit,
des Frühlings Leuchten zu begrüßen,
erneut dies‘ Leben zu erschließen!
Komm, schwing dich auf, jetzt ist die Zeit !
© Ingrid Herta Drewing,2016
März 11th, 2016 | Ermunterung, Frühling, Hoffnung, Leben, Licht, Sonne, Vögel | Tags: Blauhimmel, Blüten, Frühling, Hoffnung, Licht, Neubeginn, Sonne, Vogelsang, Zuversicht | 0 Comments
Inmitten einer Sommerwiese,
umwallt von Gräsern, rotem Mohn
spazieren klein Michel, Louise
gemächlich hier auf grünem Fliese.
Madame Monet folgt mit dem Sohn.
Im Hintergrund umrahmen Bäume
ihr helles, rot bedachtes Haus.
Auf sanfter Landschaft Mittags-Räume
und Lichtes Impressionen, Träume
des frühen Sommers schaut’s hinaus.
Hier lässt des Malers Blick dich schweben,
wo Wolkenweiß Blauhimmel kennt
und Wiesenwogen, Mensch und Leben
natürlich, anmutig verweben,
was sonst so oft durch Hast getrennt.
© Ingrid Herta Drewing,2016
März 10th, 2016 | Flora, Frauen, Friede, Frühsommer, Kinder, Kunst, Landschaft, Leben, Licht, Natur, Zu Gemälden und anderen Bildern | Tags: Argenteuil, Frühsommer, Impressionismus, Landschaft, Lebensfreude, Monet, Natur, Wiese | 0 Comments
Als ob sie wer im Schlafe wiege,
so traumverloren wirkt die Stadt.
Der Regenwolken graue Riege
noch feiert ihre feuchten Siege,
nasskalter Winter zeigt sich matt.
Es tragen diese trüben Tage
in ihrem regenmüden Kleid
den Gleichmut in sich, und nur vage
erwächst hier aus des Winters Lage
die Leichtigkeit der Frühlingszeit.
Jedoch schon sprießt’s in Park und Garten.
Schneeglöckchen, Krokus, helles Grün
der Wiesen zeigen Frühlings Starten.
Bald ist vorbei das sehnend‘ Warten,
und hell wird hier das Land erblüh’n!
© Ingrid Herta Drewing,2016
März 7th, 2016 | Flora, Frühling, Jahreszeiten, Landschaft, Leben, Licht, Natur, Sehnsucht, Vorfrühling, Wetter, Winter | Tags: Dornröschen, Frühling, Hoffnung, Krokus, Leichtigkeit, nasskalt, Regenwetter, Schlaf, Stadt, Vorfrühling, Winter | 0 Comments
Den leichten Vögeln unsre Worte gleichen.
Sie gleiten unbedacht flugs über Lippen.
Gedanken werden kaum zu Schranken, Klippen.
Fort ist das Wort; es wird sein Ziel erreichen.
Wie gerne fingst du’s ein, um es zu streichen,
das falsch Gesagte richtig umzutippen.
Der Worte Klang dringt tief in unsre Seele,
und sind sie sanft, ist’s wie ein zärtlich‘ Kosen,
schenkt Wärme, Licht, lässt hell erblühen Rosen.
Jedoch die harten, harschen, die Befehle,
sie schnüren zu, dem der sie hört, die Kehle,
und Traurigkeit lähmt nach dem Wüten,Tosen.
Wer dichtet, darf mit Wörtern, Klängen spielen,
zu Bildern sie verweben, Poesie
sie läutern und beleben, Phantasie
in weite Räume, Farben-Träume zielen,
in Rhythmen tanzen, jenen vielen,
die die Musik uns schenkt in Harmonie.
© Ingrid Herta Drewing,2016
März 5th, 2016 | Dichten, Kälte, Kraft., Leben, Lebensfreude, Licht, Liebe, Menschlichkeit, Musik, Nachdenkliches, Nörgelei, Poesie, Sprache, Wärme, Worte | Tags: Bedauern, Beleidigen, Bosheit, Empathie, Gedanken, Harmonie, Kommumizieren, Musik, Phantasie, Posei, Seele, Sprechen, Traurigkeit, Ungesagtes, Vögel, Worte, Wortklang, Zärtlichkeit | 0 Comments
Es geht der Tag heut matt mit müden Füßen.
Ihm fehlt zur Zeit wohl jeglicher Elan.
Zwar ließ so hoffnungsvoll der Frühling grüßen,
Schneeglöckchen, Krokus-Grüppchen wir schon sah’n.
Jedoch der Winter, der so unentschlossen
als Jahreszeit sich launig aufgeführt,
er kam zurück, nasskalt und fahl verdrossen,
und Frost ergriff die Blüten ungerührt.
Verstummt die Amsel, die so schön gesungen,
und Krähen kauern einsam im Geäst,
als seien sie zu trauern nun gezwungen,
weil sich nur Wolkengrau trüb blicken lässt.
Auch ich ersehne Milde, warmes Licht
und hoffe, dass bald Lenz hier sonnig spricht.
© Ingrid Herta Drewing,2016
März 4th, 2016 | Frühling, Kälte, Leben, Licht, Natur, Sehnsucht, Sonette, Sonne, Winter | Tags: Frühling, Krokus, März, Schneeglöckchen, Sehnsucht, Sonnenlicht, Winter | 0 Comments
Wo Chaos herrscht und dunkle Macht,
da tanzt der Schlangenkönig.
Er schürt des Krieges Feuer, lacht,
ob der Zerstörung, die entfacht.
Den Kosmos schätzt er wenig.
Er fördert Terror, Niedertracht,
sein Mammon wächst mit Waffen,
die er verschiebt mit viel Bedacht.
Obwohl sie tödlich ist die Fracht,
zählt für ihn nur das Raffen.
Das Leben nimmt er nur in Acht,
gehört’s zu seinen Kreisen;
dann hält er sorgsam auch die Wacht.
Ansonsten liebt er Todes Tracht,
lässt’s Leben gern entgleisen.
© Ingrid Herta Drewing,2016
Februar 29th, 2016 | Aktuelles, Gesellschaftskritisches, Kosmos, Krieg, Leben, Menschen | Tags: Kosmos, Kriegsgewinnler, Kriegstreiber, Leben, Reiche, Rüstungsindustrie, Tod, Waffenschieber | 0 Comments
Des Mittags saß mit guter Sicht
die Krähe Klara auf der Laube,
sich wärmend in der Sonne Licht,
als dort im stillen Rosengarten
ein Ungetüm begann zu starten,
bereit zu Lärm und wüstem Raube.
Zunächst beachtete sie’s nicht
und fühlte sich bestärkt im Hoffen,
hier oben drohe kein Verzicht,
denn dieses Monstrum auf der Wiese
war klein gedrungen und kein Riese.
So sah sie sich auch nicht betroffen.
Doch sehr schnell schwand die Zuversicht,
denn brummend kam das Ding da näher,
und Klara sah sich in der Pflicht,
jetzt hier sehr wachsam aufzupassen,
den Feind nicht an ihr Nest zu lassen.
Sie lauerte nun wie ein Späher.
Als es sich durch die Wiese fraß
und Blumen, Blüten, Gräser fielen,
flugs Klara alle Scheu vergaß,
stieß wie ein Habicht da hernieder,
kaum achtend auf ihr glatt Gefieder,
um mit dem Schnabel hart zu zielen.
Wild hackte sie auf ihm herum,
saß kämpfend dort auf seinem Rücken.
Jedoch dies Ding nur surrte dumm,
war weiterhin auf Todes-Reise,
die Gräser stürzten massenweise.
Ihr Angriff schien so nicht zu glücken.
Doch Klara gab so schnell nicht auf,
packt‘ mit dem Schnabel kleine Kiesel,
die warf sie in des Monsters Lauf.
Schon bald begann das Ding zu mucken,
stand schließlich still nach letztem Zucken,
denn schnell war Klara, wie ein Wiesel.
Wer immer sich auch will erfrechen,
bedenke wohl: Des Schwachen Mut
kann doch verhindern Mähen, Dreschen,
denn er kämpft für sein höchstes Gut!
© Ingrid Herta Drewing,2016
Februar 27th, 2016 | Fabeln und Parabeln, Fauna, Flora, Freiheit, Friede, Gewalt, Kampf, Kinder, Leben, Liebe, Vögel | Tags: Betroffenheit, Garten, Gleichgültigkeit, Kampf, Krähe, Leben, Liebe, List, Mut, Rasenmäher, Schwache, Sieg, Stärke, Verteidigung, Wiese | 0 Comments
Ein Kroko schwamm im Weißen Nil
und träumt‘, er fände bald ein Dil,
das ganz zu ihm gehöre.
Er kroch an Land, hielt sich in Schuss
trainierte auch den Kroko-Kuss,
damit er sie betöre.
Ob er sie fand, das weiß ich nicht,
denn Dile sind so scheu bei Licht,
sie lieben das Verstecken.
Doch blüht jetzt dort der Kro-ko-kus
so schön, dass man vermuten muss:
Er konnte sie entdecken.
© Ingrid Herta Drewing,2016
Februar 25th, 2016 | Beziehungen, Leben, Liebe, Surrealistisches | Tags: Blüten, Krokodil, Krokus, Kuss, Liebe, Sehnsucht | 0 Comments
Ein Rabe, klug und welterfahren,
saß sinnend, still auf seinem Baum.
Er spürt‘ den Wind im Wipfel kaum
und dachte, ob in hohen Jahren
sich nun erfüllen sollt‘ sein Traum.
Ob es hier endlich Frieden gebe
und Handeln wäre gut bedacht,
der Mensch erkenne wahre Macht,
dass Liebe, die das Leben gebe,
dann schließlich siege Tag und Nacht?
Und während er so sann und dachte,
flog nebenan die Eule ein,
genoss als Spot des Mondes Schein.
Sie glaubte, Rabe sie verachte,
weil er so saß für sich, allein.
„Sag, Rabe, ist es dir bekannt –
ich hörte es auf meiner Reise –
dass mich die Menschen nennen weise?“,
so fragte sie ihn arrogant
und senkte ihre Stimme leise.
Der Rabe saß verwundert dort
und prüfte dieser Botschaft Sinn,
dann sprach er:“Eule, nimm es hin,
verhalte weise dich vor Ort,
dann ist das Wort wohl ein Gewinn!“
© Ingrid Herta Drewing,2016
Februar 25th, 2016 | Erfahrung, Erzählgedichte, Fabeln und Parabeln, Leben, Menschen, Nachdenkliches | Tags: Bescheidenheit, Erfahrung, Eule, Friede, Geltungssucht, Leben, Liebe, Nachdenklichkeit, Rabe, Vorurteil, Weisheit | 0 Comments
Es tanzt der Schnee vor meinem Fenster;
die Flocken tummeln sich im Wind,
jetzt, da die harschen Frostgespenster
doch rau zurück gekommen sind.
Was mir zur Weihnacht Freude brächte,
erscheint mir nun als kalter Hohn.
Ich sehne mich nach milden Nächten
und Frühlingsduft, der Blüten Lohn.
Doch darauf darf ich wohl noch warten,
auch der Kalender zeigt’s: Zur Zeit
wird hier kein Frühling lieblich starten,
der uns von Winters Macht befreit.
© Ingrid Herta Drewing,2016
Februar 19th, 2016 | Frühling, Leben, Schnee, Weihnachtszeit, Winter | Tags: Februar, Frost, frühlingssehnsucht, Schnee, Weihnacht, Winter | 0 Comments